Kollision zwischen Einfahrtstor und Pkw. Trotz ungeklärter Schuldfrage bezieht der Vermieter Leistung aus der Versicherung des Pkw-Besitzers. Ist das Rechtens?

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3 Antworten

das kann schon im Bereich Versicherungsbetrug sein. Die Versicherung kannst leicht über den Zentralruf mittels Kennzeichen bekommen. Was hat er bei der Versicherung angegeben? Das wäre zu klären! Anhand deiner Schilderung wäre nämlich der Vermieter für die Regulierung zuständig. Du hättest aber eine Information seitens deiner Versicherung bekommen müssen.

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Kommentar von Buddelwurz
03.11.2015, 06:10

Von meiner damaligen Kfz.- Versicherung erfuhr ich nur, dass er eine Schadensmeldung seitens meines Vermieters vorliege. Über Höhe und Umfang des Schadens wurde ich nicht informiert. Erst jetzt, 10 Monate später erhielt ich die Schadenssumme, weiß aber immer noch nicht für was. Mittlerweile hatte ich auch den Versicherer gewechselt, was die Sache auch nicht leichter macht.

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In dem von Dir geschilderten Fall geht es vordergründig einmal darum, Rechtssicherheit herzustellen. Das kann wohl nur ein Rechtsanwalt, der sich mit derlei Fällen schon befasst hat. Dass hier um kurz nach 4 Uhr ein solcher Rechtsanwalt zufällig anwesend wäre, ist genauso wahrscheinlich wie ein Sechster im Lotto.

Laienhaft würde ich das Verhalten der Versicherungsgesellschaft als zumindest grob fahrlässig betrachten und in einem ersten Schritt von dem mit dem Fall betreuten Schadensreferenten eine Stellungnahme einfordern.

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Kommentar von Herb3472
03.11.2015, 04:48

Korr. "Sechser" (sorry, Autokorrekturfehler)

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Kommentar von Buddelwurz
03.11.2015, 06:22

Nun ja, wegen der Uhrzeit lässt sich nur so viel sagen, dass ich die Zeiten so nutze, wie sie gerade anfallen. Die Gretchenfrage war im Prinzip:

Kann bzw. darf eine Versicherung einfach so eine Leistung erbringen ohne vorher zu prüfen?

Ich werde mir diesbezüglich wohl nun anwaltliche Hilfe holen müssen und es stellt sich auch die Frage, ob ich dann auch meinen Schaden mit anbringen sollte. Denn bisher hatte ich von eigenen Ansprüchen abgesehen, um das Mietverhältnis zu schonen. Die Wohnung ist ansonsten recht günstig.

Doch inzwischen hat mein Vermieter, obwohl ich wirklich immer auf Deeskalation aus war, mir die Wohnung nach § 573a BGB gekündigt.

Anders als in anderen Ländern werden bei uns Anwälte nach Streitwert vergütet. Insofern habe ich Bedenken gegenüber einer sinnigen Vertretung und eine Rechtschutzversicherung habe ich, außer einer ADAC-Mitgliedsschaft (da es hier die Kfz.-Versicherung betrifft), nicht.

Somit muss ich mich doch entscheiden, ob ich „nur“ den Schadensbetrag der Versicherung abwehren oder auch für meinen Schaden Ersatz fordern sollte, immerhin über 4.500,- €.

Ich hatte bereits nach ähnlichen Fällen oder Urteilen gesucht, leider vergeblich.

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Der Versicherer beurteilt den Sachverhalt aufgrund der Aussagen seines Kunden und des Geschädigten. Dabei ist der Versicherer vermutlich zu dem Schluß gekommen, dass das Schadenbild doch dafür spricht, dass der Schaden durch das Auto verursacht wurde. Die Haftpflichtversicherung hat die Aufgabe, berechtigte Ansprüche zu befriedigen und unberechtigte Ansprüche abzuweisen. Wenn der Versicherer Deiner Meinung nach seine vertragliche Verpflichtung (auf Abweisung des Schadens) nicht erfüllt hat, dann kannst Du den Versicherer darauf hinweisen und Entlastung des SFR verlangen. Vermutlich wird das den Versicherer nicht umstimmen, so dass Du ihn notfalls verklagen mußt. Dann wird ein Richter entscheiden, welche Sichtweise richtig ist.

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