Kollege wohnt mit 30 noch bei den Eltern?

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9 Antworten

Früher war es üblich, in einem Mehrgenerationenhaus zu leben, in dem zumindest eines der Kinder bei den Eltern geblieben ist, um diese dann im Alter unterstützen zu können. Gerade wenn man selber eine Familie hat, und die Großeltern praktischerweise ein Stockwerk höher wohnen, kann das auf Lebenszeit durchaus eine Win-Win-Situation sein.

Dein Kollege wohnt aber mit ziemlicher Sicherheit nicht bei den Eltern, sondern im Hotel Mama, mit Frühstücks- und Wäscheservice. Das spricht für ein erhebliches Maß an Unselbstständigkeit. Das macht es weder für ihn leicht, eine Partnerin zu finden noch für eine mögliche Partnerin, den Kollegen mit seiner Mutti teilen zu müssen.

Aber wenn deinem Kollegen die Kostenersparnis lieber oder wichtiger ist als seine Freiheit, dann soll er ruhig daheim bleiben. Aber sag ihm bitteschön, er möge die GF-Communitity dann nicht mit der Frage belästigen: "Hilfe, ich bin dreißig und finde keine Freundin!"

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Momo1965 19.06.2017, 19:37

Mit einem Wort: Klasse! ;-))

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Nein es ist nicht seltsam.

Kann man halten wie man will, ist das Zuhause groß genug kann ja auch irgendwann die Partnerin mit einziehen wenn sie mag.... Mehrgenerationenhaushalte funktionieren manchmal ganz gut.

Es ist eher seltsam wenn sich jemand um andere Leute dermaßen Gedanken macht...

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Kommt ein wenig darauf an, was "bei seinen Eltern" bedeutet.

Mein Bruder hat eine Wohnung im Haus meiner Eltern - demzufolge wohnt er ja auch irgendwie bei ihnen und hat auch die Kostenvorteile. Allerdings hat er, wie geschrieben, eine eigene Wohnung, einen eigenen Haushalt,...

Wenn man aber mit 30 quasi noch im Kinderzimmer wohnt, ist der Kostenvorteil eine ganz schmale Ausrede für verbaselte Abnabelung.

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Absolut. Als Partner wäre das für mich total abschreckend. 

Manche bleiben aus Geiz und Bequemlichkeit so lange bei Mutti wohnen, Wäscheservice inklusive. 

Mir wäre so jemand zu unselbständig, jedenfalls würde ich das Denken. Wenn der mal ne Frau bekommt, darf die dann Ersatzmama spielen. So jemand wird kaum im Haushalt mithelfen. 

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Wenn man es genau nimmt, wohne ich noch mit 40 bei meinen Eltern - im gleichen Haus. Wir haben eine Wohnung im 2-Familien-Haus gemietet, einen eigenen Haushalt, eigenes Einkommen. Unsere Kinder genießen die Nähe zu Opa und Opa.

Mit 30 erst mit dem Studieren fertig? Was hat er denn studiert? Hat er noch promoviert?

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Sein Leben, seine Entscheidung. Ich finde es völlig ok, solang er zuhause seinen Beitrag dazu beiträgt.

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Wenn's allen Beteiligten gefällt, warum nicht?

Wenn man "heimatnah" studiert, ist das nicht wirklich selten.

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Jeder wie er will. Kostengünstiger ist es bestimmt.

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Ist doch egal wenn er und seine Eltern so zufrieden sind

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