Kollabiert beim Sternentstehung die ganze Gaswolke oder nur ein teil davon?

6 Antworten

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Nicht immer. Die Molekülwolke geht ja von einer vorherigen Supernova aus. Diese voran gegangene Supernova gibt vor ihrem Ableben immer Materie ins Universum ab. Dieses entfernt sich dann und geht dabei "verloren". Nach der Supernova muss die Wolke auch genug auskühlen, (ca.-180 Grad) bevor die Molekülwolke kollabieren kann und einem neuen Stern Leben einhauchen kann! Aber auch dann wird nicht die ganze Molekülwolke für den entstehenden Stern verwendet. Durch das pulsieren des sterbenden Sterns, sind "Ringe" entstanden, dadurch hat die Molekülwolke nicht überall die gleiche Dichte. Deshalb können auch noch Planeten, meistens Gasplaneten, entstehen. Durch diesen Umstand wird also nicht die ganze Molekülwolke für die Sonne verwendet. Kurz nach dem Urknall soll es Sterne gegeben haben, die anscheinend bis 2000 Sonnenmassen erhalten konnten. Als diese in Supernoven ihr Dasein ausgehaucht hatten, gaben sie ein Teil ihrer Materie ins Universum ab. Durch diese kleineren Molekülwolken, entstanden auch kleinere Sterne. Aus diesem Grund haben die heutigen Sterne im mittel, nur noch etwa acht Sonnenmassen. Und es wird immer weniger. In ein paar Biliarden Jahren wird es dann keine Molekülwolken mehr geben. Also, die Grundlage für neue Sterne wird fehlen. Ergo, wird es dunkel und kalt.....

Selten soviel Quatsch gelesen.

Die Molekülwolken gehen nicht zwingendermaßen von vorhergehenden Supernovae aus, sondern die meisten wabbeln seit dem Urknall nur so umher. Sonst wär ja auch kein Wasserstoff mehr drin, der wäre dann ja schon verbrannt.

Außerdem lässt sich die benötigte Temperatur nicht so einfach pauschal festsetzen, die hängt von der Masse der Gaswolke ab.

Die Ringe haben nichts mit der Explosion älterer Sterne zu tun, das wird nun aber zu kompliziert. Die meiste Masse geht aber auch nicht in Planetenentstehung, sondern wird irgendwann einfach weggeblasen.

Wie du auf die Theorie mit 2000 Sonnenmassen schweren Sternen kommst würde ich auch mal gerne wissen - Laut aktuellen Theorien können Sterne mit mehr als 200 Sonnenmassen gar nicht entstehen. Da müssten dann also schon 10 Sonnen kollidieren, was... nun ja, unwahrscheinlich ist.

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@azrael1313

"Er besitzt bereits jetzt die acht- bis zehnfache Masse der Sonne und ist noch von einer 2000 Sonnenmassen starken Gas- und Staubwolke umgeben, von der er weiter Materie aufnehmen kann."

Merkst du selbst, oder? Die Gaswolke hat die 2000fache Sonnenmasse, nicht der Stern. Kriterium damit ein Stern entstehen kann ist ja bereits etwa 1000fache Sonnenmasse, aber Sterne werden nicht so schwer!

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@azrael1313

Es gibt Leute, die immer die genaue Antwort auf alles haben, und meinen nur die eine Theorie die Sie hörten wäre die einzige und unantastbarste. Ignorieren, anders hats auch keinen Sinn.

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Wenn interstellares Gas sich, der Gravitation folgend, verdichtet, gerät es in Rotation, die fast immer zur Bildung von abgespalteten Wirbeln führt. Deswegen gibt es neben einer zentralen Verdichtung (Stern, Sonne) meist auch Begleiter (Planeten). Von Kollabieren kann man dabei aber noch nicht reden. Das Kollabieren beginnt mit der Verschmelzung von Wasserstoff zu Helium und kann bei genügend Masse zu weiteren Kernverschmelzungen führen, die dann soviel Energie freisetzen, dass der Stern wieder auseinanderfliegt (Supernova).Dabei kommt es zur Bildung aller bekannten Elemente.

Die Verschmelzung von H zu He ist eigentlich der alltägliche Prozess der in unserer Sonne stattfindet.Hat also nicht direkt mit einem Kollaps einer großen Masse zu tun, denn das interstellare Gas besteht nicht nur aus Wasserstoff. Wenn es zu einem Massenkollaps kommt, so ist er nicht die Folge von der Fussion von H zu He.Das ist eine spätere Geschichte. Das sogenannte auseinanderfliegen, oder Novastadium ist eindeutig abhängig von der Masse des Objektes. Es gibt da so ein Limit das der pakistanische Forscher "Chandrasekhar", -Gott verzeihe wenn ich seinen Namen falsch geschrieben habe- entdeckt hatte. Es beträgt ca. 1,5 Sonnenmassen. Bei größeren Massenobjekten kommt es unweigerlich früher oder später zu einer Nova vom Typ 1, oder Typ 2.

Als Bsp.für die Sternentstehung schau Dir mal die Bilder vom HST an. Carinaenebel, Pferdekopfnebel. Einfach grandios !!!!

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Ahh.. genau die Frage hab ich mir auch mal gestellt. Die Gravitation bewirkt ja, dass eine Wolke zusammenfällt. Doch Temperatur und Rotation üben einen Druck aus und verhindern das Kollabieren. So muss die Wolke also Energie verlieren, damit die Temperatur sinkt. Energie kann sie durch Reibung verlieren. Also bilden sich kleine Klumpen, also kleine Verdichtungen und diese rotieren umeinander und setzen durch ihre Reibung Energie frei. Diese Stelle in denen diese Verdichtungen sitzen verlieren schnell an Energie und somit an Temperatur und diese "erkalteten" Klumpen kollabieren. Da wie schon erwähnt Klumpen umeinander kreisen entstehen auch so auf diese Weise Doppelstern -oder Mehrfachsternsysteme, da meist Verdichtungen eben aneinanderreiben und gemeinsam umeinander rotieren. So kann man sagen, dass unsere Sonne durchaus eine Besonderheit ist, da sie scheinbar keinen "Rotationspartner" hatte.

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