Kohlendioxid im Speiseeis?

10 Antworten

Das Kohlendioxid sollte bei diesem Eis deine geringste Sorge sein. Das ist ein Chemielabor, kein Eis...

Das CO2 wird absichtlich zugesetzt (deshalb muss es auch deklariert werden) und macht das Eis weich und cremig, weil die Kristalle, die beim gefrieren entstehen, nicht mehr fest zusammenbacken können - sonst hättest du einen Klumpen Eis, wie ein Eiswürfel. Es wird daher CO2 eingeblasen, das hier den gleichen Effekt hat, wie bspw. Eischnee bei einem Biskuitteig.

Gleichzeitig verringert das CO2 den Materialeinsatz, weil dein Eis eben zu einem gewissen Teil aus billigem CO2 besteht und nicht aus Eis. Deshalb wird bei Eis vorzugsweise auch nicht das Gewicht angebenen, sondern eine Volumeneinheit: Liter. Denn da ist das CO2 enthalten beim Gewicht nicht.

Das ist logisch da dieses bei der Produktion entstehen MUSS. Die meisten schreiben das nur nicht drauf weil sic viele darüber streiten ob es angegeben werden muss den es ist definitiv kein fest oder Flüssigstoff, und nur diese müssen laut Gesetz angegeben werden.

Aber auf jeden Fall ist das ganz normal und ist fast jedem Eis drin ;)

Danke!

Inwiefern muss es bei der Produktion entstehen? Bzw. dann ins Eis gelangen?

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@allesdunkelbunt

Wenn es in der Fabrik gerührt und gekühlt wird gerät ja dabei ds unteranderem von den dort arbeitenden Menschen ausgeatmete CO2 in den "TEIG".

Außerdem wird von der Maschine Luft eingeführt damit das Eis schön fluffig ist. Da wird meist auch O" verwendet, weil es wie gesagt ja direkt aus der Luft genommen wird und man merkt ja auch wenn man in so eine Fabrik geht, das da schlechte Luft ist. Das ist das ausgeatmete CO2

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Gerne ist auch Stickstoff als Zutat zu finden. Damit, oder mit CO2 wird die Flüssigkeit aufgeschlagen, damit sie fluffig-cremig wird.

Ein übliches und zugelassenes Verfahren. Selbst Frischkäse und Puddings werden so behandelt.

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