Kofprauschen, Schwindel helft mir!

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Schilddrüsenhormone kurbeln deinen Energiestoffwechsel an. Wenn du jetzt durch die Medikamente einen normalen Hormonspiegel hast, kann es gut sein, dass du dich vergleichsweise schlapp fühlst. So wie du das beschreibst, halte ich eine zusätzliche Hormonstörung aber durchaus für möglich (Cortisol, Epinephrine). Vielleicht kannst du bei deinem Hausarzt oder sonst bei einem Endokrinologen einmal einen Hormonstatus machen lassen. Das könnte auch im Hinblick auf den Wechsel ganz sinnvoll sein.

Eine liebe Familie und ein toller Job ist zwar gut, aber leider keine Garantie, um nicht an Angststörungen oder Depressionen zu erkranken. So wie du es beschreibst, halte ich es auch für wahrscheinlicher, dass eine psychische Erkrankung der Hintergrund für deine Beschwerden ist. Das ist geradezu beeindruckend häufig und mit einer Kombinationstherapie aus Psychotherapie und Psychopharmaka meistens gut in den Griff zu kriegen - nur machen muss man es halt.

hallo,

danke für die fachkundige auskunft. hab das mit den hormonen auch schon gelesen. kann auch was mit der hirnanhangsdrüse sein. hat man den bei psychischen erkrankungen solche symptome. hab heute citalopram bekommen. hab aber bedenken so was zu nehmen , weiß ja keiner genau was die ursache ist . habe den eindruck das sehr schnell wenn nichts anderes gefunden wird alles mit einer psychischen erkrankung erklärt wird. warum hat man dann nicht noch mrt und endokrinologe abgeklärt, bevor man mir so ein medikament verordnet. kann ich eigentlich auf diese untersuchungen als patient bestehenß

mfg silvia

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@Kosmesa

Citalopram ist sehr gut, und ja, es hilft bei Angststörungen!

Du wirst dich möglicherweise in den ersten paar Tagen ein bisschen unwohl fühlen (Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel), aber das vergeht.

Du solltest dir einen Gesprächstherapeuten dazu suchen - Psychiater oder Psychologen - eine gute Gesprächstherapie ist in etwa gleich wirksam wie die Psychopharmakotherapie. Und die hilft dir nicht nur bei der Sympotmlinderung, sondern auch bei der Behebung der Ursache.

Falls es dir so in ca. 6 Wochen nicht besser geht (idealerweise mit pharmazeutischer und Gesprächstherapie) kannst du das mit den Hormonen ja noch einmal bei deiner Ärztin ansprechen, das ist aber die deutlich unwahrscheinlichere Variante. Und wenn du neurologisch untersucht worden bist (vom Psychiater oder der Hausärztin), brauchst du in dem Fall auch kein MRT.

Es ist oft nicht ganz leicht, sich damit abzufinden, dass man jetzt mit einer psychiatrischen Diagnose herumläuft, weil sich um die gesamte Psychiatrie viele Gerüchte ranken und sich kaum einer auskennt, was dort wirklich gemacht wird. Tatsächlich ist es ein Fachgebiet wie jedes andere auch, und auch die psychiatrischen Erkrankungen sind Krankheiten, die man diagnostizieren und behandeln kann. Und wie in jedem anderen Fach auch ist die Prognose (also die Wahrscheinlichkeit, wieder gesund zu werden) bei verschiedenen Diagnosen unterschiedlich. Und die gute Nachricht ist: die Angststörung ist normalerweise sehr gut behandelbar!

Nur Mut, du kriegst das in den Griff!

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@nivega

vielen, vielen dank für die hilfe, es ist wirklich so wie du sagst, nicht so einfach, sich mit so einer diagnose abzufinden. hab mir heute noch 10 x autogenes training verordnen lassen. nehme baldrian tabletten in guter dosis ,scheint etwas zu helfen. vor den psychpharmaka hab ich angst wer weiß was dann mit mir passiert, die nebenwirkungen höhren sich ja furchtbar an. vielleicht komm ich erst mal so über die runden.montag will ich wieder auf arbeit. mfg silvia

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Hallo... ich habe ähnliche Symptome und bin jetzt 27 Jahre alt ... Ich habe mich seit etwa 2 Jahren über ein Thema Informiert das dies bezüglich Relevant sein könnte ... Gebt mal bei YouTube folgende Titel ein : Chemtrails, HAARP, und Zusatzstoffe in unserem Trinkwasser und Lebensmitteln ... Ich fand diese Themen äußerst Interessant besonders im Bezug auf den zerfall des Psychischen und Gesundheitlichen zustand unserer Gesellschaft ... Ich weiß es klingt wie Verschwörungstheorien, aber ich denke man sollte sich das Wenigstens mal anschauen ... Danach kann man immer noch urteilen ... Dezimierung der Erdbevölkerung immer mehr Menschen sterben an Krebs usw. Informiert euch ...

wenn dein gesicht und die schleimhäute geschwolllen sind, hätte ich zuerst auf eine allergie getippt.

Vegetative Störungen bzw. was auch immer?

Hallo zusammen!

Ich möchte hier einmal mein Problem beschreiben, indem ich die Symptome, welche ich verspüre, vorab einmal aufliste:

-Tinnitus (permanent) -starke, überwiegend Nachts auftretende Bauchschmerzen (1-2x monatlich) -Schwindel (häufig) -Extrasystolen (phasenweise) -Blähbauch (überwiegend) -häufiges Aufstoßen (überwiegend) -innere Unruhe (überwiegend) -Kopfschmerzen (phasenweise) -das Gefühl, nicht genug Luft zu bekommen (phasenweise) -Panikgefühl beim Autofahren (phasenweise)

Diese Symptome haben sich langsam aufgebaut. Mit dem Tinnitus fing alles an, dann kam die innere Unruhe, Schwindel, Extrasystolen, Bauch, Kopfschmerzen, Panik bei Auto fahren, Luftnot. Dies fing vor ca. 17 Jahren an.

Ich bin schon bei vielen Ärzten gewesen. Gegen den Tinnitus ist nix zu machen wurde mir gesagt. Das Herz ist organisch in Ordnung. Eine Magenspiegelung ergab eine leichte Magenschleimhautentzündung. Gallensteine wurden diagnostiziert, allerdings keine Entzündungswerte im Blut. Psychologisch bin ich auch beraten worden. Eine Depression wurde ausgeschlossen. Vielmehr wäre meine Stimmungslage "schwankend".

Nun frage ich mich, ob ich nicht doch ggf. leicht was am Kopf habe, da organisch alles in Ordnung sein soll - ich aber trotzdem ständig Beschwerden habe. Ich gehe mir damit ja fast schon selbst auf den Zeiger!

Kennt sich hiermit jemand aus und hat ggf. einen Rat für mich?

Vielleicht noch etwas zur Person:

-männlich -37 Jahre jung -verheiratet, 2 Kinder -leitender Angestellter -sportlich nicht so auf der Höhe (arbeite ich aber dran!) -leichtes Übergewicht

Dankeschön!

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Hilfe! Sind das Panikattacken?

Hallo zusammen.

Ich habe eine großes Problem.

Seit einigen Tagen habe ich öfter Panikattacken ( eigentlich nur abends oder nachts) und bin tagsüber auch teilweise krank vor Sorge, eine schere Krankheit zu haben. Ich war heute beim Arzt und er meinte organisch sei alles einwandfrei.... Aber ich kann ihm das nicht glauben, weil ich immer wieder diese Panikattacken habe, und dann richtig Angst und Herzrasen kriege und heulen muss. Dann habe ich tagsüber Angst und Schwindel.... Und ich denke halt immer, dass es doch etwas organisches ist. Dabei fällt mir auch immer auf, wie akribisch ich meinen Körper auf Symptome Google, und dann davon aus Gehe Krebs zu haben, eine Herzerkrankung und, und, und... Jede Erkrankung kann bei mir im Prinzip vorkommen.

Mein Arzt meint es sei etwas psychisches, und hat mir Dann Magnesium Verla 300 mg verschrieben und mir gesagt ich muss mich an einen Psychologen wenden. Bis man da einen Termin kriegt, dauert es doch aber ewig. Ich habe Einfach Angst, und schlafe schlecht, dabei bin ich noch sehr jung und gehe noch in die Schule, aber habe immer Angst, dass ich eine Attacke in der Schule erleide und gehe auch nicht ohne Handy raus, weil ich immer Angst habe es passiert was. In diesen Situationen habe ich immer Angst davor, einen Herzinfarkt zu haben.

Ich habe Einfach Angst und bin eigentlich fest davon überzeugt davon, krank zu sein, aber meint Arzt meint das wäre nicht so.

Was kann ich denn tun, damit es besser wird, bis ich zu einem Psychologen kann?

Bitte nur ernst gemeinte Antworten!

Danke und LG

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