Körperliche defizite Ursache der Depression?

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3 Antworten

Hormone sind die Lösung.

Wenn jemand kein Oxytocin bilden kann oder immer zu viel Testosteron produziert (das Oxytocin hemmt), wird er depressiv, dann kann man mittels Hormonspritzen Abhilfe schaffen.

Testen kann man das indem man die Hormonlevel misst.

Also würde alles, das auf Oxytocin oder Testosteron wirkt oder Oxytocin/Testosteron bildet oder abbaut infrage kommen, auch Dopaminprobleme können Einfluss nehmen (bsp: Metylphenidat und Depressionen; Kaffee- und Drogenmissbrauch)

Aber auch geistige "Defizite" können immer wieder Depressionen auslösen,

wie beispielsweise, wenn man denkt, man wäre der einzige, der keinen Plan hat (hat nicht nur mich jahrelang in schwerste Depressionen gestürzt)

In Wahrheit hat niemand nur die leiseste Ahnung, was er tut. Sie tun nur so wie wenn. Manchmal sogar unbewusst, aber wenn man sich die Beweggründe für ihr Handeln anschaut hat niemand eine stichfeste Antwort.

-lg

S3k

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Die Antwort von JuliansWorld74 ist schon sehr gut! :) Depressionen können als Auslöser eine Fructoseintoleranz haben. Das findest du auch schnell wenn du googelst.
Ich glaube es gibt mehrere Varianten.
Zum Beispiel Mangelerscheinungen im Bereich von Vitaminen (Vitamin D zum Beispiel), Oder Eisen und anderen Spurenelementen (wichtig für die Nerven). Im Zusammenhang mit Stress/Mobbing/oder generell eher schon negativen Gedanken, können da "schnell" Depressionen bzw depressionsähnliche Zustände entstehe. Außerdem kann eine Hormonfehlregulierung zu Depressionen führen (das ist der Moment wo leider fast nur Medikamente helfen können).
Manchmal fehlt dem Körper nichts und es ist rein das Umfeld was einen in Denkmuster führt, die zu Depressionen führen, hier sind vorallem Psychotherapien hilfreich, da sie helfen neue Denkmuster zu entwickeln/ einen anderen Blickwinkel zu bekommen. 
Ich glaube viel kann man positiv durch eine richtige Ernährung und Bewegung im Vorfeld (präventiv) beeinflussen. Wenn im Körper alles im Gleichgewicht ist, geht es der Psyche grundsätzlich besser. Ich glaube es gibt aber auch Fälle, in denen das nicht hilft, sondern es rein aus Erfahrung und dadurch entstandenen Denkmustern beruht, bzw am Umfeld liegt.

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Das ist mit Sicherheit so, und da gibt es unendliche Beispiele zu.

Beispielsweise wenn Du nie raus gehst, bekommst Du durch die fehlende Sonne einen Vitamin D - Mangel. Der wiederun führt zu Depressionen.

Oder Schichtarbeit, durch den durcheinander geratenen Wach-Schlaf-Rhytmus.

WIKIPEDIA:
Organische Depression

Organische Depression nannte man depressive Symptome, die durch eine körperliche Erkrankung hervorgerufen werden (z. B. durch eine Hypothyreose), durch Schilddrüsenfunktionsstörungen, Hypophysen- oder Nebennierenerkrankungen oder Frontalhirnsyndrom. Nicht zur organischen Depression zählten Depressionen im Gefolge von hormonellen Umstellungen, z. B. nach der Schwangerschaft oder in der Pubertät. Heute werden diese Dinge in der Differentialdiagnostik berücksichtigt, nicht jedoch als eigene Formen von Depression.

https://de.wikipedia.org/wiki/Depression

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Kommentar von Strikefinger
08.02.2017, 14:14

Stimmt so (:

Vit D wirkt direkt auf Oxytocinlevel und Schildddrüse etc sind für die Bildung von Hormonen verantwortlich.

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