Körperlich überlegen?

5 Antworten

Für die körperliche Überlegenheit zählt gemeinhin nur die Kraft. 

Techniken und Erfahrungen im Kampfsport werden in der Regel genauso wenig dazu gezählt wie Geschicklichkeit, Koordinationsvermögen, Reaktionsvermögen, Kondition oder Geschwindigkeit.

Bildet man den Begriff auf noch naivere Art und Weise, zählt nur die Körpergröße und das Gewicht.

Da bin ich anderer Meinung .. Wenn ein normaler Mann ( Männer sind meistens ohnehin stärker als Frauen ) ins Fitbesstudio geht und sagen wir jetzt mal ich als Frau , die kickboxen geht . Einen "fight " ( sorry das würde nie passieren , aber es ist ein Beispiel ) hätten . Dann bin ich mir absolut sicher das der Mann keine großen Chancen hätte ..Grade weil ich es mehrmals täglich die Woche trainiere . Kraft ist nicht gleich Stärke ;)

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@Wiebke1991

Ich merke schon, dass ich meine Antwort schlecht formuliert habe. Ich sehe das so wie du.

Mit "gemeinhin" meinte ich, dass wenn du jemanden her nimmst, der sich geschickt sein Leben lang aus Schlägereien heraus gehalten hat, sich keine Wettkämpfe im Fernsehen anschauen würde und selbst total unsportlich wäre und denjenigen fragen würdest, ob A B gegenüber körperlich überlegen ist, dann würden für denjenigen höchstwahrscheinlich NUR die Muskeln zählen. So wie wenn zwei Urmenschen sich gegenüber stehen.

Eine körperliche Überlegenheit ist für viele eine Überlegenheit, die man meint, mit bloßem Auge erkennen zu können. Was kann man mit bloßem Auge erkennen? Muskeln, Größe und Gewicht.

Du sagst das so daher, dass derjenige wahrscheinlich keine Chance hätte, aber auch wenn Kraft, Größe und Gewicht nicht die einzigen Eigenschaften sind, die einen Vorteil verschaffen können, so sind sie aber zumindest kleine Punkte, die Einfluss auf den Ausgang einer Schlacht nehmen können.

Auch wichtig ist eine gewissen "Gnadenlosigkeit". Erfahrene Straßenschläger sind gewaltbereiter und hemmungslos und vielleicht noch zugepumpt mit Adrinalin. Einen solchen Kampf gegen so jemanden könnte man auch nicht nachstellen, weil in einem "fairen" Wettkampf automatisch Hemmungen da wären. Man würde den anderen z. B. nicht umbringen wollen.


Es kommt vieles zusammen, auch die Kampfumgebung, Vorgeschichte und mentale Stärke spielen eine Rolle. Weitere unsichtbare Skills habe ich in meiner Antwort erwähnt.

Jede einzelne für sich hat ihre Grenzen. In Kombination formen sie einen Kämpfer.

Das Ausüben einer Kampfkunst kann man jedenfalls nicht als körperliche Überlegenheit bezeichnen. Das siehst du mit Sicherheit auch so, denn sonst hättest du nicht erwähnt, dass du eine Frau bist. Ich meine, damit wolltest du sicherlich eigentlich sagen, dass du in deinem Fantasiebeispiel körperlich unterlegen bist.

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Kommt auf die Kampferfahrung des Kontrahenten an. Aber normalerweise ist der Tae-Kwon-Do-Kämpfer im Vorteil.

Gewinnen wird immer der geistig Überlegene, denn der kämpft nur, wenn er keine Wahl hat. Wer kämpfen will, nur um zu sehen, wer der Stärkere ist, der ist der Schwächere.

Danke! Das weiß ich auch nur in meinem Freundeskreis mögen sich 2 nicht und zwischen ihnen gibt es auch manchmal Kämpfe.

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@KampfkunstMania

P.S.: Und es nennt sich nicht Taekwondo sondern Tae Kwon Do......übersetzt: Der Weg zur Schule

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@HarryKlopfer

"Der Weg zur Schule"?

Ist mir neu. Ich kenne es noch so:

- Tae: Tritt, Stoß mit dem Fuß, Fußtechnik
- Kwon: Faust (deswegen auch das Emblem von der Firma Kwon), Handtechnik
- Do: Der (Lebens-) Weg.

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Wer kämpfen will, nur um zu sehen, wer der Stärkere ist, der ist der Schwächere.

Damit diskreditierst du tausende von Kampfsportlern, die sich messen wollen, um herauszufinden, wer der Stärkere ist und stellst sie pauschal als schwach und geistig unterlegen dar.

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@Suboptimierer

Ja und nein. Sich im sportlichen Wettkampfe zu messen ist das eine, sich im Straßenkampf zu messen, das andere. Einem Straßenkampfe aus dem Wege zu gehen, beweist immer eine höhere Geistigkeit und Reife. Andererseits war Asiat. Kampfkunst ausschließlich der Selbstverteidigung erfunden und weiterentwickelt worden. Turniere im Kickboxen, Tae Kwon Do usw. sind lukrative Show-Veranstaltungen, weiter nichts. Boxen sowieso. Muhammed Ali sagte einmal lange nach seiner Karriere: "Alles war nur Show."..... Kennst du einen einzigen Shaolin-Kämpfer, der bei Internationalen Karate- oder KungFu- Weltmeisterschaften teilgenommen hat? Nein, du kennst keinen! Weil Shaolin-Mönche ihre Kampfkunst nur deshalb ausüben, um ihre Klöster zu schützen. Schließlich soll die Ming-Dynastie wieder zurückkehren.

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@HarryKlopfer

P.S.: Ich könnte dich zu einem Kampf auffordern, weil ich selbst viele Jahre Kickboxing trainiert habe. Ich kann dir aber auch meine Freundschaft anbieten.  Was wäre dir lieber?

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@HarryKlopfer

Andererseits war Asiat. Kampfkunst ausschließlich der Selbstverteidigung erfunden und weiterentwickelt worden.

Das stimmt so nicht.

Ich kennen natürlich nicht die Ursprünge aller Kampfkünste, aber zum Beispiel wurden Ninjatechniken von Assassinen erlernt.

Das Judo und Jiu Jitsu finden ihren Ursprung bei den Samurais. Die haben das nicht zur Selbstverteidigung gelernt. Das waren die Elitekämpfer des Herrschers.

Ich denke, die meisten Kampfkünste wurden ursprünglich zum Zwecke der Kriegsführung entwickelt.

Das Kampftechniken nur noch zur Verteidigung dienen sollten, ist eine moderne Interpretation.

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Wenn es mehr als einer gegen einen sind dann ist die Gruppe im Vorteil. 

Also ich ( kickboxerin ) würde jetzt mal sagen der Taekwondo Typ . Ich hab allerdings kein Plan von Fußball :D Wenn es um einen "fight" zwischen den beiden käme , hat der Taekwondo Typ eindeutig mehr Erfahrung . Es geht dabei aber nicht um die Größe oder das Gewicht , dass spielt absolut keine rolle ... Lg

Danke für die schnelle Antwort! 😊

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Der Teakwondo erfahrene hat aber denke ich mal keine Erfahrung damit gegen zwei leute gleichzeitig ohne Regeln zu Kämpfen.

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