Könntet ihr mir diesen Text sprachlich korrigieren?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Da habe ich jede Menge sachlicher und grammatikalischer Fehler entdeckt und einiges korrigiert. Hier mein Vorschlag:

Viele fragen sich nun bestimmt, was eigentlich Enzyme sind, wie die unterschiedlichen Enzyme in den Waschmitteln wirken und welche Aufgaben die einzelnen Enzyme übernehmen.

Enzyme sind Makromoleküle, Proteine, die von allen lebenden Zellen gebildet werden und die Stoffwechselvorgänge steuern. Sie sind abbaubare Biokatalysatoren, die chemische Reaktionen einleiten und beschleunigen. Im Fall des Wäschewaschens geht es konkret um den Abbau organischer Stoffe bzw. Verschmutzungen. Waschmittelenzyme bauen Schmutzstoffe, wie Eiweiße, Fette und Stärke, ab, indem sie diese spalten. Eiweiß und Stärke bestehen aus sehr großen, zum Teil schlecht wasserlöslichen Molekülen, welche durch die Enzyme in kleinere, gut wasserlösliche Bausteine gespalten werden. Fette werden in wasserlösliches Glycerin und Fettsäuren abgebaut. Diese können anschließend leicht aus dem Gewebe ausgewaschen werden.

Es gibt vier Enzymarten, die in Waschmitteln zum Einsatz kommen:

Proteasen: Diese werden seit etwa 1960 eingesetzt. Zum Beseitigen von proteinhaltigen Verschmutzungen, spalten sie die langen Aminosäureketten, die durch Peptidbindungen verknüpft sind, in kürzere Stücke, sodass diese gelöst werden können. D.h. sie sind für den Abbau bzw. das Zerlegen der Eiweiße zuständig, wie zum Beispiel Eigelb und Blut.

Amylasen: Diese werden seit etwa 1975 für Waschmitten eingesetzt. Sie entfernen stärkehaltige Rückstände z.B. mehlhaltige Produkte oder Kartoffelbrei.

Lipasen: Diese Enzyme werden seit etwa 1985 in Waschmitteln verwendet. Sie sind zuständig für das Entfernen von fetthaltigen Flecken wie z.B. Öl und Butter.

Cellulasen: Sie bauen Cellulose ab wie z.B. sehr feine Fäserchen und glätten damit Baumwollfasern. Dadurch fühlt sich die Wäsche nach dem Waschen weicher an. Diese kamen im selben Jahr zum Einsatz wie die Lipasen.

EINEN RIESEN GROSsEN DANKE!

Könnten sie diese kleinen Text auch korrigieren, die ich gerne nach das oben geschriebene Text einfügen will:

Enzyme funktionieren nicht einfach so, sondern sind auch temperaturabhängig, und deshalb ist es nennenswert, dass Enzyme ein Temperaturoptimum haben. Sie sind grundsätzlich nur in einem begrenzten Temperaturbereich wirksam, der meist zwischen 30 °C und 60 °C liegt, welche auch ihre beste Wirksamkeit erzielen. Je nach Enzym kann ein gröberes Abweichen der optimalen Einsatztemperatur zu einem wesentlichen, evt. auch vollständigen Verlust der Wirksamkeit führen. Eine Protease, deren Wirkungsoptimum bei etwa 60 °C liegt, hat bei 30 °C nur noch 5 bis 10 % ihrer optimalen Wirkung. Umgekehrt kann das Enzym bei 95 °C schon nach einigen Minuten völlig unwirksam sein. Man verwendet sie deshalb vor allem in Waschmitteln bis 60°C.

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@girlsadgirl

Um optimal arbeiten zu können, benötigen Enzyme optimale Bedingungen. Sie sind grundsätzlich nur in einem begrenzten Temperaturbereich wirksam, der meist zwischen etwa 20 °C und 60 °C liegt. Je nach Enzym kann ein gröberes Abweichen vomTemperaturoptimum zu einem erheblichen, evt. auch vollständigen Verlust der Wirksamkeit führen. Eine Protease, deren Wirkungsoptimum bei etwa 60 °C liegt, hat bei 30 °C nur noch 5 bis 10 % ihrer optimalen Aktivität. Auf der heißen Seite der Temperaturskala wird ein Enzym bei Kochtemperaturen von 95 °C schon nach einigen Minuten denaturieren und völlig unwirksam werden. Man verwendet sie deshalb vor allem in Waschmitteln bis maximal 60°.

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@Picus48

Ich habe einen neuen Text veröffentlicht, wenn sie noch Lust hätten, würde ich mich über eine Korrektur freuen :)

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Also ich versuche einfach mal ein paar Sachen umzuformulieren und die Rechtschreibung anzupassen, hoffe das ist so in deinem Sinne. :D

Viele fragen sich nun bestimmt, was eigentlich Enzyme sind, wie sie funktionieren und in Waschmitteln wirken.

Enzyme sind molekulare Proteine, die von allen lebenden Zellen gebildet werden und die Stoffwechselvorgänge steuern. Sie sind abbaubare Biokatalysatoren, die chemische Reaktionen leiten und beschleunigen – Im Fall des Wäschewaschens geht es konkret um den Abbau organischer Stoffe bzw. Verschmutzungen. Waschmittelenzyme bauen Schmutzstoffe wie Eiweiße, Fett und Stärke ab, indem sie diese spalten. Eiweiße, Fette und Stärke sind sehr große wasserunlösliche (hydrophobe) Moleküle, welche durch die Enzyme in kleinere, wasserlösliche (hydrophile) Bausteine gespalten werden. Diese können anschließend leicht aus dem Gewebe ausgewaschen werden. 

Es gibt vier Enzymgruppen bzw. Enzyme, die in Waschmitteln zum Einsatz kommen: 

Proteasen: Diese sind seit den 1960ern hergestellt worden, um proteinhaltige Verschmutzungen zu beseitigen. Sie spalten lange Aminosäureketten, auch Peptidbindungen genannt, in kürzere Stücke und können somit gelöst werden. Das heißt, sie sind für den Abbau von Eiweißen zuständig, wie zum Beispiel Eigelb und Blut.

Amylasen: Diese sind dagegen seit 1975 herstellt worden. Sie entfernen stärkehaltige Flecken, z.B. mehlhaltige Produkte wie Kakao.

Lipasen: Diese Enzyme sind seit 1985 hergestellt worden. Sie sind zuständig für die Spaltung von fetthaltigen Flecken wie z.B. Öl und Butter.

Cellulasen: Sie bauen Cellulose ab, wie z.B. feine Faserchen der Baumwolle - Sie glätten also die Baumwollfasern, wodurch sich die Wäsche nach dem Waschen weicher anfühlt. Sie sind im selben Jahr hergestellt worden wie die Lipasen.

Hoffe es entspricht deiner Vorstellung. Schönen Abend dir

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Sehr gute Schülerin im Biologie-Leistungskurs gewesen
Viele fragen sich nun bestimmt was eigentlich Enzyme sind und was die unterschiedlichen Enzyme in den Waschmitteln bewirken und wie die einzelnen Enzyme wirken.

[...]

Enzyme sind molekulare Proteine, die von lebenden Zellen gebildet werden und biologische Prozesse katalysieren, die unter normalen Umständen nicht eintreten würden. 

Nennenswert sind Enzyme, wie sie in der Reinigungsmittelindustrie verwendet und erforscht werden, insbesondere Solche die Verschmutzungen schon bei niedrigen Temperaturen entfernen.

[...]

Proteasen: Diese sind seit 1960 in der Verwendung. Ihre Wirkweise beruht auf die Spaltung der Peptidbindungen der Eiweiße (Proteine). Durch diese Spaltung wird die Wasserlöslichkeit erhöht, so dass diese dann aus aus dem Gewebe herausgespült werden können.
Amylasen: Diese sind dagegen seit dem 1975 herstellt wurden. Sie entfernen stärkehaltige Flecken.
Lipasen: Diese Enzyme sind seit 1985 in Verwendung. Sie sind in der Lage langkettige Fettsäuren zu spalten, die sonst wie die Proteasen wasserunlöslich sind.

Den nächsten Absatz solltest Du ggf. überdenken/anders formulieren. Wenn Cellulasen Cellulose abbauen, warum werden dann nur feine Fasern abgebaut, das gesamte Kleidungsstück besteht ja irgendwie aus Cellulose

Cellulasen: Sie bauen Cellulose ab wie z.B. feine Fasern, also glätten Baumwollfasern. Dadurch fühlt sich die Wäsche nach dem Waschen weicher an. Diese ist im selben Jahr hergestellt wurden wie Lipasen.
Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – BSc in Biochemie

Dankeschön. Das was noch nennenswert ist, habe ich gerade eben an die gutefrage Community gestellt, da ich es selbst nicht weiß und das wirklich nennenswert ist ;)

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Waschmittelenzyme bauen Schmutzstoffe, wie Eiweiße, Fett und Stärke (kein Komma) ab, indem sie sie spalten. Eiweiss, Fett und Stärke sind sehr grosse wasserunlösliche Moleküle, welche durch die Enzyme in kleinere (kein Komma) wasserlösliche Bausteine gespalten werden.

Zum Beiseitungen von proteinhaltige Verschmutzungen (kein Komma) spaltet sie lange Aminosäureketten.

Amylasen: Diese sind dagegen seit dem 1975 herstellt wurden. Sie entfernen stärkehaltige Flecken, (Komma) z.B. mehlhaltige Produkte wie Kakao.

Lipasen: Diese Enzyme sind seit dem 1985 hergestellt worden (nicht wurden).

Diese ist im selben Jahr hergestellt worden (nicht wurden) wie Lipasen.

Ich habe sonst keine Fehler gefunden.

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