Könntet ihr in einer Welt leben in der niemand weiß, dass ihr existiert?

8 Antworten

Ist das nicht die Realität? Der Mensch kümmert sich um sich selbst. Selbst mit Menschen mit denen man feiert, sind am nächsten Tag komisch und abweisend? Wenn du sie dann irgend wann wieder triffst, müssen sie erst mal nachdenken, wer du bist, weil sie es nicht mehr wissen. Selbst mit besten Freunden kann das sein, dass sie solange nicht mehr an dich gedacht haben, wenn man sie nach Jahren sieht. Wenn du aus der Schule z.B. raus bist, müssen die Leute schon nach fünf Jahren ernsthaft nachdenken wie du heißt. Und das obwohl ihr bei diversen Klassenfahrten zusammen wart.

Aber solange Jesus dich kennt und du dich nach ihm ausstreckst, ist dass das wichtigste.

Es ist ja nochmal ein großer Unterschied zwischen "muss nachdenken" und nie dagewesen.

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@Kingworld

Nicht, wenn derjenige und ja nicht nur einer dich aus seinem Gedächtnis gelöscht hat. Ich habe z.B. meine Mitschüler in der Grundschule geliebt. Aber ich kenne nicht mal den Namen von dem Jungen, den ich soooo bewundert habe. Den Rest hatte ich lieb, aber kenne deren Aussehen nicht mehr von früher.

Ich hatte mit dem Freund meiner Mutter fünf Jahre viel zu tun, darauf habe ich sehr geachtet und wir haben uns gut verstanden. Als die Beerdigung von ihm vorbei war, habe ich hin und wieder in drei Monaten an ihn gedacht - dann ein VOLLES Jahr GAR NICHT - und als mir das auffiel, war mir das peinlich!

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@zahlenguide

Nur weil du nicht an Ihn gedacht hast, hast du ihn noch lange nicht komplett aus deinem Hirn verbannt. Mir ging es hier eher um Existenzbeweise. Natürlich weiß man nach einiger Zeit nicht mehr wie die Leute aussehen, aber man weiß sehr wohl, dass es denjenigen mal gegeben hat, unabhängig davon, ob man noch weiß wie er aussieht. Ich würde mal behaupten, dass man Leute mit denen man generell viel zu tun hat, nie wirklich "vergisst".

Ich habe meine Grundschule nicht gemocht(neutral eingestellt) und trotzdem kann ich mich locker an die Hälfte der Leute erinnern(an die mit denen ich viel zu tun hatte, sowieso). Auch ihre Namen kenne ich noch, obwohl ich mit ihnen, wie du wahrscheinlich auch, seitdem keinen Kontakt mehr hatte(ca. 20 Jahre her).

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Eigentlich ist das ja die Realität. Nur dass man nicht unbedingt unbegrenzte Finanzmittel hat.

Nein. Der Mensch ist ein Rudeltier. Und was bringt mir das geld, wenn niemand daran Teilhaben kann?

Ja, aber so ist das natürlich leicht zu sagen. Ich weiß nicht wie die Realität aussehen würde.

Auf keinen Fall. Geld allein macht nicht glücklich, und nur zu Hause gammeln weil man keinerlei sozialen Kontakte hat auch nicht.

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