Könntet ihr euch vorstellen eine Explantation durchzuführen?

Das Ergebnis basiert auf 10 Abstimmungen

Ja 80%
Generell nicht 20%
Nicht bei einem Kind 0%

6 Antworten

Ja

Wenn ich generell in der Lage wäre, Menschen aufzuschneiden, wäre ich dazu in der Lage.

Die Frage ist doch eher, warum du es nicht bist. Das Herz wird ja nicht zum Spaß einem Kind entnommen, das damit weiterleben könnte, sondern weil das verunfallte Kind keine Chance mehr hat, das Herz aber einem anderen Kind Leben ermöglichen wird.

Du musst dich nicht toll dabei fühlen, über einem toten Kind zu stehen, niemand erwartet das.

Ja

Organe werden keinen lebenden Menschen entnommen. Da kenne ich nur eine der zwei Nieren oder Stücke der Leber als Ausnahmen und dann natürlich nur mit Einwilligung des Patienten.

Ansonsten sind alle Organspender, klinisch tot.

Und man sehe es mal so, mit dem Herz (Lunge, Niere, etc) eines toten Kindes, kann man ein schwer krankes, lebendes Kind retten!

Die Frage kann man deshalb auch so stellen: Ist es mit dem hippokratischen Eid vereinbar, Organe nicht zu entnehmen, wenn man damit einer anderen Person das Leben retten kann?

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Rechtlich ist der Spender tot biologisch ist es ein lebendiger Körper mit defektem Gehirn. Derjenige der das Herz entnimmt muss damit das biologische Leben dieses Körpers beenden

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@EleaMahlmann

Naja dieses Leben wird aber niemals wieder eigenständig sein.. ohne Maßnahmen von außen, stirbt der Körper ja so oder so, selbstständig kann ja keine Nahrung oder Flüßigkeit aufgenommen werden, die doch auch ohne Gehirn lebensnotwenig sind, oder nicht?

Also bringt man den Körper doch so oder so um, entweder entnimmt man Organe oder stoppt die Versorgung von außen.

Da sehe ich die Organentnahme, die mehreren Menschen das Lebenretten kann, als sinnvollere Art zu sterben

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2
@Nalalalu

Es ist ein Unterschied es selbst zu tun. Selbst das Herz zu entnehmen. Selbst die künstliche Beatmung abzustellen

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21
@EleaMahlmann

Find ich nicht. Klar als Arzt soll man Leben erhalten und nicht Schaden, aber man muss auch erkennen, wenn Lebenserhaltung keinen Sinn macht. Weil man schadet, ab einen gewissen Punkt auch den Angehörigen in ihren Leben, nur eben psychisch!

Und wenn der Patient Organspender ist, oder die Angehörigen dies so bestimmen, dann muss man als Arzt doch dies auch berücksichtigen. Weil wie geht es dann den Angehörigen, wenn irgendso ein Arzt bestimmt hat, dass der Mann/Bruder/Sohn nicht, wie er dies zu Lebzeiten bestimmt hat, anderen das Leben retten kann, nach seinen Tod, nur weil es nicht in seine Moralvorstellungen passt?

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38
@EleaMahlmann

Der Mensch lebt doch nur noch, weil er künstlich am Leben gehalten wird. Ein Leben, wie wir uns das vorstellen, ist das nicht mehr.

Manchmal muss man andere einfach gehen lassen, auch wenn es schwer ist.

2
Ja

Falls Du damit Organtransplantationen meinst, ist meine Antwort ein klares Ja.

Allerdings habe ich auch einen Organspendeausweis. Damit mein Tod wenigstens irgendeinen Sinn hat, wenn er mich ereilt.

Außerdem habe ich zwei Menschen kennen gelernt, die Organe bekommen haben. Die tiefe Dankbarkeit war unbeschreiblich.

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Ich meine explizit den Part der Explantation aus dem Spender. Mit der Implantation hätte ich weniger Probleme

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@EleaMahlmann

Für eine angeblich angehend Ärztin pflegst du eine recht eingeschränkte Sichtweise.

Wie soll das eine ohne das andere funktionieren? Du bräuchtest so immer einen Kollegen der den für dich "unerwünschten" Part des Jobs übernehmen müsste.

Eine sehr fragwürdige Einstellung, in meinen Augen fehlt es dir erheblich an Reife.

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@LouPing

Das funktioniert ganz einfach ich habe eine Fachrichtung gewählt in der ich keine Explantationen an Hirntoten durchführen muss

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@LouPing

Wer gibt dir das Recht mit Zumutung zu nennen nur weil ich meine gesetzlich verbrieften Rechte wahrnehmen will. Hast du mal die Antwort gelesen die mir am meisten geholfen hat. Das ist mein Recht ich nehme es war

Maßgeblich ist § 12 des Schwangerschaftskonfliktgesetzes (SchKG). Dort ist geregelt, dass niemand verpflichtet ist, an einem Schwangerschaftsabbruch mitzuwirken.
Dieses Weigerungsrecht ist nach Auffassung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) auch nicht (vertraglich) abdingbar und seine Geltendmachung muss niemandem gegenüber begründet werden.
Ebenso wenig darf nach Ansicht des Gerichts die Weiterbildung eines angehenden Gynäkologen daran scheitern, dass er sich auf dieses Recht beruft. Denn das Recht zur Verweigerung der Mitwirkung falle in den Schutzbereich des durch das ärztliche Berufsbild geprägten Persönlichkeitsrechts des Arztes.
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@EleaMahlmann

Ich finde es auch eine Zumutung den Patienten gegenüber - wenn medizinisch nichts dagegen spricht sollte ICH als Schwangere die Wahl treffen - nicbt der Arzt mit seiner Moralvorstellung

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@Repwf

Ich muss mit meinem Gewissen vereinbaren können was ich durchführe. Die Schwangere hat die Wahl einen anderen Arzt aufzusuchen für den das kein Problem ist

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@EleaMahlmann

Ich würde das auch nicht gern tun. Sowas ist eine furchtbare Angelegenheit. Ich verstehe aber nicht, warum du in einem Laienforum solche Fragen stellst.

Sowas ist komplexe Medizinethik und gehört an eine Universität, nicht hierher.

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34
@EleaMahlmann

Neben DEINEM Recht solltest du auch das Recht des Urhebers deiner Quelle wahren! (Allgemeinbildung)

Medizinethik ist Bestandteil des Studiums und deine Ahnungslosigkeit lässt nur einen Schluss zu.

Übrigens- der von dir thematisierte Eid wird wenn überhaupt nur noch "traditionell" abgelegt. Als Pflichtverantstaltung hat der schon lange ausgedient.

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Und den letzten Abschnitt der Antwort würde nicht mit kopiert

Wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist kann der Gyn sich nicht weigern abzutreiben !!!

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