Könntet ihr das Leben auch ohne Drogen und ohne Genußmittel genießen?

27 Antworten

Ich trinke keinen Kaffee und keinen Alkohol, rauche weder Tabak noch Cannabis, noch nehme ich sonst irgendwelche Drogen zu mir.

Ich mag zwar scharfes Essen, allerdings bin ich der Meinung, dass wir unser Essen ohnehin stärker als Luxus ansehen und weniger mäkelig sein sollten, nur weil es zB im Supermarkt mal ausnahmsweise nur Spaghetti statt Spiralnudeln gibt.

Über den Mangel an Schärfe, Würze und Geschmack zu klagen, ist für mich ein First-World-Problem. Klar, Gewürze sind auch gesund und ich nutze sie gerne, aber ein Verzicht wäre jetzt auch nicht übertrieben dramatisch.

Ich finde ohnehin einfache Gerichte wie zB Haferschleim sehr lecker - die brauche ich mir dann auch nicht gleich totzuwürzen.

Allerdings trinke ich gerne Grünen Tee und esse dazu auch gerne ein paar Kekse. Darauf würde ich nur ungerne und würde nur ungerne darauf verzichten.

Ansonsten bin ich ohnehin niemand der Sofdrinks mag, oder extrem viel Eiscreme isst. Mir ist es lieber, ein paar Kekse zum Tee zu genießen, statt eine ganze Dose Eiscreme zu plündern.

Vorsätzlich "verbieten" würde ich mir den Tee und die Kekse nicht, einfach weil sie mir so gut schmecken - aber letztlich brauche ich sie auch nicht um glücklich zu sein.

Sein "Glück", also inneres Gleichgewicht von äußeren Dingen abhängig zu machen ist ohnehin eine Gewohnheit, die ich glücklicherweise weitgehend los geworden bin.

Ich besitze zB auch nur diesen Computer und ansonsten keinerlei Mobilgeräte wie Handys, Smartphones, Tablets usw. Was für manche dramatisch klingen mag, ist für mich völlig normal - ich brauche diese Dinge einfach nicht.

Fazit: Ich mag bestimmte Dinge gerne, könnte aber auch ohne sie auskommen.

Danke. Interessant.

Ich frage am Rande trotzdem, wie gut du dann wirklich ohne diese Dinge auskommen würdest, von denen du jetzt meinst, du würdest sie mögen, könntest aber ohne auskommen.

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@Mirarmor

Das ist einfach eine Frage der Gewöhnung bzw. wie bei einer Sucht, der Ent-Wöhnung.

Wenn man zB nicht mehr jeden Tag Tee und Kekse konsumiert, sondern nur noch einmal pro Woche und diesen Zeitraum immer weiter verlängert, dann fällt auch dieses "muss-ich-haben"-Gefühl irgendwann weg.

Ich bin eine Art liberaler Lacto-Vegetarier - würde also kein Stück Geburtstagskuchen zurückweisen, nur weil Ei drin ist - und bei der Entwöhnung von Fleisch lief es letztlich ähnlich - wird das Verlangen nicht ständig neu angeheizt, reduziert es sich.

Allerdings halte ich nichts von strengen Verboten und plädiere dafür, wieder ein besseres Bewusstsein für den Körper und seine Bedürfnisse zu entwickeln - den eigenen "Ernährungs-Instinkt" - und sich nicht von Theorien verbrettern zu lassen..

Es gab immer mal Momente wo ich zB einer Gier nachgegeben habe und es ist mir nicht gut bekommen. Hatte ich aber lediglich ein gesundes "Bedürfnis" danach, geschah nichts.

Auch in den Ernährungswissenschaften gibt es neue Erkenntnisse und so kommt es immer wieder, das bisherige Vorstellungen korrigiert werden müssen, weil festgestellt wurde, dass die zugrunde liegende Theorie nicht so pauschal gültig ist.

Was bringt es mir also, zehn Jahre nach der "XY-Gesundheitslehre" zu leben, wenn sich dann herausstellt, dass die Grunannahmen dieser Ernährungs-Ideologie falsch waren?

Also klar könnte ich auf Tee und Kekse verzichten und würde es irgendwann sicher auch nicht vermissen - aber solch ein kleine "Schwäche" erlaube ich mir einfach. :-)

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Ich rauche nicht, und trinke nur mäßig Alkohol. Allerdings - das muss ich zugeben - trinke ich recht viel Kaffee (das hat sich bei mir so eingebürgert seit meiner Diplom- und Doktorarbeit).

Ich esse auch gerne scharfe Sachen. Z.B. asiatische Gerichte (wobei die auch nicht alle so scharf sind, Vietnamesen kochen z.B. würzig, aber oft nicht scharf). Ich habe meistens eine asiatische Soße zu Hause (entweder Sambal Oelek oder eine Chilisoße). Auch Sojasauce haben wir öfters da.

Ich muss aber nicht jeden Tag was Asiatisches haben.
Beim Kaffee sieht es da schon anders aus. Als Asket eigne ich mich nicht wirklich (und bei einem Stück Schokolade höre ich mich auch nicht nein sagen).

Danke. Aber würdest du nun sagen, ohne den Kaffee, den mäßigen Alkohol und das scharfe Essen wäre dein Leben irgendwie langweilig und unerfüllend?

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Ja geht, aber will ich das überhaupt?

Als 20jährige habe ich bewusst über ein Jahr auf Kaffee, Schokolade, Zigaretten und Alkoholika verzichtet. Gebracht hat´s mir im Endeffekt nix, ausser jedesmal neu zusammen reißen wenn jemand ein Glas Wein anbot oder man gesellig zusammen saß.

Ich nehme keine Drogen, bin Raucherin (Tabak ausschließlich) und trink auch gern mal ein Bier o.ä. Es gehört für mich dazu, denn wenn jemand 70 oder 80h Stunden arbeitet, beschwert sich auch niemand ;-)

Ach so, Moralapostel bin ich keiner, war schließlich auch mal jung ;-)

Ich nehme keine Drogen, bin Raucherin (Tabak ausschließlich) und trink auch gern mal ein Bier 

Hä? 

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Warenboykott- eine geeignete Maßnahme Kinderarbeit entgegenzuwirken?

Hallo, Mich beschäftigt dieses Thema schon eine Weile, aber mir fällt kein vernünftger Vorteil von einem Warenboykott ein. Was denkt ihr welche Vorteile ein Warenboykott mit sich bringen würde? Für mich persönlich hab ich 2 schwerwiegende nachteile gefunden..... Die Konsumenten müssen auf Produkte die durch Kinderarbeit hergestellt wurden verzichten. Das bedeutet, dass die Konsumenten andere Produkte kaufen müssen. Oftmals sind die Verkäufer nicht genau darüber informiert woher ein Produkt kommt und von wem es hergestellt wurde, deshalb muss man selbst Kontakt zur Firma aufnehmen um nötige Informationen zu erhalten. Um sich diese Arbeit zu ersparen könnte man auch auf Fairtrade Produkte zurückgreifen. Als Konsument ist man aber bei der Auswahl an Fairtrade Produkten stark eingeschränkt und muss mehr Geld dafür bezahlen. Zum Beispiel kostet eine Tafel Fairtrade Schokolade im Durchschnitt 18ct mehr als eine herkömmliche Schokolade, zudem kann man aus maximal drei bis vier verschiedenen Sorten wählen. Für viele Konsumenten ist dies aber ein Problem und kaufen weiterhin die durch Kinderarbeit produzierte Ware. Man muss aber auch daran denken was es für diese Kinder bedeutet arbeitslos zu sein. Denn wenn die Kinder entlassen werden oder ein Verbot gegen Kinderarbeit eingeführt wird, bedeutet dass für die Familien noch schlechtere Lebensbedingungen. Die Kinder versorgen ihre Familien mit dem Geld was sie sich mit ihrer Arbeit verdient haben. Wenn ihnen aber dieses Geld nicht mehr zur Verfügung steht, dann müssen die Kinder sich anders ihr Überleben sichern, indem sie zum Beispiel Straßenkinder werden. Ein Leben als Straßenkind ist meist noch viel schlimmer als für ein Unternehmen wie H&M für einen geringen Lohn zu arbeiten, denn Straßenkinder erbetteln sich ihr Geld, bestehlen Touristen oder verkaufen ihren Körper. Viele Straßenkinder sind auch abhängig von Drogen. Die Spritzen mit denen Drogen gespritzt werden sind nicht sauber und deswegen können diese Kinder sich sehr leicht schlimme Krankheiten einfangen die bis zum Tod führen können. Auch wenn es zum Teil ein bisschen weit hergeholt ist, was denkt ihr darüber? :)

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Könntet ihr mit einen Pädophilen befreundet sein?

also vor 3 Jahren, habe Ich jemand kennen gelernt in meiner Ausbildung, der die selbte intressen hat, wie Ich, und über die selber dinge lacht wie etc.

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Es ist aber nichts gelaufen, Ich habe so getan als habe Ich alles vergessen und wir lebten weiter unser leben.

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Bloß weiß ich nicht wie damit umgehen soll Ich würde sein Geheimnis bei mir bewahen

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Hallo, ich bin 17 Jahre alt und hätte eine Frage. Ich habe mich im Internet auch schon darüber informiert, ein Arzt würde mich wahrscheinlich für verrückt halten oder mich einfach mit Medikamenten vollstopfen.

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Habt ihr irgendwelche Tipps, geht das Gefühl irgendwann wieder weg und was könnte mir wenigstens ein paar Tage Auszeit von diesem Gefühl verschaffen?

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