Könntet ihr bitte mein Arbeitszeugnis bewerten? Danke!

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6 Antworten

Hallo Andr,

nach diesem Zeugnistext warst du ein durchaus engagierter Mitarbeiter, der jedoch kaum Arbeitserfolge zu verbuchen hatte. Mit einfachen Worten- du hast dir zwar Mühe gegeben, viel ist aber nicht dabei herausgekommen. Als Gründe hierfür erschließen sich dein überschaubares Fachwissen und die Tatsache dass du dich bei deiner täglichen Arbeit verzettelst, also nicht in die Gänge kommst. Zudem -oder resultierend daraus- hattest du Probleme im Kollegenkreis.

Da ist es was in deinem Zeugnis steht, das Schulnotenwürfeln überlasse ich anderen. ;)

Ist ein rundes Zeugnis. Eine Steigerungsmöglichkeit wär bei der Zufriedenheit vorhanden, ist aber oK.

Schlussformel ist auch in Ordnung, negiert also das gute Zeugnis nicht.

Das einzige was mir aufgefallen ist ist die Reihenfolge Vorgesetzte, Kunden Kollegen. Ich kenne das nur das die Kunden zuletzt genannt werden. Bin mir aber nicht sicher ob das etwas bedeuten könnte.

(Wenn zB die Vorgesetzten an zweiter oder dritter Stelle genannt werden ist das ein sicherer Hinweis das der zu Beurteilende Autoritätsprobleme hatte)

Schlussformel ist auch in Ordnung, negiert also das gute Zeugnis nicht.

Na ja, die ist eigentlich ueberhaupt nicht in Ordnung. Gedankt wird nur fuer die Leistungen, ohne diese noch einmal zu beurteilen (es wird also nicht fuer "gute" Leistungen gedankt sondern einfach nur dafuer, dass er ueberhaupt was getan hat).

Kein Bedauern!

Zukunftswuensche nur auf die gerichtet und ohne irgendeinen Hinweis darauf, dass er auch im betreffenden Arbeitsverhaeltnis irgendwas gebracht haette (nix mit "weiterhin" und von bisherigen Erfolgen ist nicht die Rede).

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@DerCAM

Sorry ich glaub ich hab hier etwas überlesen.

Es ist schon richtig was @DerCAM hier ergänzt. Tschuldigung. Vergiss den Beitrag.

Danke für die Verbesserung.

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Das fiel auch mir auf. Klingt nach Streß mit den Kollegen , die Schlussformel rundet den Eindruck ab. Das Ausscheiden wird ja nicht bedauert........

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"es geht so" - so etwas wie zwischen 3 und 4. Es fehlen einige wichtigen Details, die das Zeugnis zu einer 2 gemacht hätten. Ich hoffe auch, daß die Rechtschreibefehler durch Dich beim abtippen entstanden sind und nicht im Original vorhanden sind.

Außerdem muss es heißen: "Herr... verfügt über fundiertes Wissen." Besser: Fachwissen.

Da man diese Fähigkeit durch die Beendigung eines Arbeitsverhältnisses nicht verliert, muss man die Gegenwartsform auch in einem endgültigen Zeugnis wählen (auch wenn man diese sonsten nur in Zwischenzeugnissen verwendet).

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@Nightstick

Hallo Nightstick,

deine Anmerkung ist durchaus nachvollziehbar, jedoch kann diese Schreibweise auch als Stilmittel ganz bewusst eingesetzt werden. Dies halte ich in diesem Fall für durchaus naheliegend. Schließlich wird, neben den Punkten die du genannt hast, auch auf die Würdigung der Umsetzung verzichtet. Im Grunde lässt sich diese Misswürdigung des Fachwissens (fast) nur noch dadurch steigern, dass man auf dessen Erwähnung vollständig verzichtet.

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Dieses Zeugnis entspricht der Schulnote "gut" (2).

Hallo, Du bist aber sehr optimistisch ! Wenn ich jetzt noch Arbeitgeber wäre, hätte ich dieses Zeugnis mit 3-4 benotet und den Bewerber ohne zusätzliche erstklassige Referenzen nicht eingestellt.

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Bis einschl. 4. Absatz durchschnittlich. Der Schlussabsatz zieht's dann aber noch einmal ganz schoen runter und macht eher eine 4 als eine 3- daraus.

Note befriedigend

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