Könntet Ihr euch vorstellen, euer Tier nach seinem Tod ausstopfen zu lassen?

...komplette Frage anzeigen

14 Antworten

Ich kenne einen ausgestopften Hund, der bei einer Stadtgesellschaft im Windfang steht. Die Geschichte ist ungefähr so, wie du sie beschrieben hast. Der damalige Besitzer konnte sich von seinem Hund nicht trennen und hat ihn ausstopfen lassen.

Mich hat's gegruselt und ich hätte mir alles vorstellen können, aber niemals, meine Schäferhündin ausgestopft in den Flur zu stellen.

Ich mag Tierpräparate generell nicht so gerne. Entweder lebendig, oder gar nicht. Ausgestopfte Eichhörnchen, Bären, Füchse, Vögel, etc. mögen ein nettes Anschauungsobjekt im Biounterricht, oder in Naturschutzhäusern sein, ich beobachte lieber die Lebenden. Sei es in meiner Umgegung, oder in einer filmischen Dokumentation.

Noch mal zum Haustier: Was hilft mir denn die tote, figürliche Anwesenheit? Tot ist tot. Die Vorstellung, daß die geliebte Katze um die Beine rumstreicht, der geliebte Hund einen anspringt, wenn man nach Hause kommt, die lebt in der Erinnerung auch so weiter.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nein, dann würd glaub ich keiner mehr richtig über die Trauer hinweg kommen, wenn auf dem Platz wo der Hund geschlafen hat, die "ausgestopfte Hülle" stehen/sitzen/liegen würde. Ich finde es pietätlos dem Hund/Tier gegenüber.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nein, das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen.

Ich sehe keinen Sinn darin, einen toten Körper auszustellen, schon gar nicht von einem Lebewesen was man mal gemocht hat.

Ich sehe das als Zeichen dafür an, dass man ein unnatürliches Verhältnis zum Tod hat.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich könnte meinen ausgestopften Hund auch nicht hier in meiner Wohnung rum stehen haben. Für mich ist das irgendwie makaber. ich akzeptiere aber dei Leite,die das machen. Meine kleine Hündin ist in einer schönen Urne,bei uns . Das finde ich ästhetischer.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich bin auch eher abgeneigt obwohl ich sagen muss,dass es doch irgendwie Kunst ist ein Tier auszustopfen,aber lebendige Tiere sind mir dann doch lieber. Meine eigenen Tiere würde ich NIEMALS ausstopfen lassen,eben weil es mich so beunruhigt. Mein Großvater väterlicher Seits liebte es zu jagen und hing natürlich überall wo Platz war seine Trophäen auf. Am gruseligsten waren die Totenköpfe von Rehen rings rum an der Wand der Treppe runter in den Keller oder die fiesen Frettchen die ihre Zähne fletschten. Aus diesem Grund beunruhigt mich sowas ein wenig. Ich war aber auch schon in Museen mit ausgestopften Tieren die auch viel lieblicher aussahen und dort empfand ich es auch eher positiv. Als Kunst sehe ich es,da ich mir mal den Prozess angeschaut habe (in einer Fernseh-Doku). Das ist doch schon ganz schön viel Arbeit wenn man bedenkt,dass die Augen handgemacht und mit viel Detail nachgemacht wurden und auch der Styroporkopf/-körper unter dem Fell aus reiner Handarbeit feingeschliffen wurde,damit er dem Tier so ähnlich wie möglich ist. Also,Respekt an die Leute die sowas machen,aber Zuhause hätt ichs nicht gern stehen :D Aber die Aktion die du beschrieben hast find ich respektlos ._.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Würde ich niemals machen - ich finde, es ist eine Art von Respektlosigkeit, einem Tier/Mensch -egal, wie geliebt er war- nicht seinen endlichen Frieden zu schenken...
Da sind die ästhetischen Gründe fast nebensächlich. Tiere sollten (weil sie halt auch ein Mittglied der Familie waren) begraben werden. Ausstopfen oder -was auch vorkommen soll- das Fell weiterverwerten geht einfach garnicht... Wer weiß - vlt gibt es... Einen Hunde-/Haustierhimmel?
In ner Vitrine stehen, stell ich mir nicht ansatzweise so cool vor.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nein, mich würde gruseln. Ein Tier lebt ja in Gedanken und der Erinnerung weiter. Bilder kann man sich auch aufstellen. Bei einem ausgestopften Tier bleibt die Trauer auch nicht aus - im Gegenteil.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nein: Ich behalte die Tiere lieber in Erinnerung, so wie sie lebendig waren. Meine letzten Hunde als "Staubfänger" in irgend einer Ecke herumstehen zu haben, fände ich unerträglich.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich würde es nicht wollen, kann aber akzeptieren, dass jeder anders mit Tod und den Folgen umgeht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich würde mein Haustier verbrennen und die Asche in eine Urne legen. Ob ich sie verstreue oder doch vergrabe, das weiß ich noch nicht. Aber ausstopfen würde ich ihn nicht, das ginge für mich zu weit. Aber wenn du es möchtest, sollst du es machen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

So etwas macht man meiner Meinung nach nicht. Ich würde es ja auch nicht lustig finden, wenn mich jemand nach meinem Tod ausstopft und mich zu einer Boeing 767 verbaut.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von brandon
30.10.2015, 22:10

Ich frage mich auch wie man überhaupt auf so eine Idee kommen kann.

LG

3

ich fnde das schon sehr seltsam - 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn meine Hunde sterben, dann begrabe ich sie in unseren Garten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Diese Menschen die sowas machen sind NICHT ok im Kopf

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von wotan0000
31.10.2015, 07:47

Der sich für das Ausstopfen entscheidet geht nur anders mit dem Tod um, warum ist er dann krank im Kopf.

Ich denke da mal an die Ausstellung *Körperwelten*.

Für mich ein No Go und für andere ist es toll (sonst würde es sich ja niemand anschauen).

2

Was möchtest Du wissen?