Könnten sich Physiker irren, dass das Higgs Boson doch kein Elementarteilchen ist?

6 Antworten

Zunächst ist die Größe (Durchmesser) von Protonen und Atomen schon mal sehr unterschiedlich. Wenn man ein Teilchen detektiert, registriert man nicht seine Größe, sondern seine Energie (und damit indirekt seine Masse). Das Teilchen, was sehr wahrscheinlich (aber nicht sicher) das Higgs-Boson ist, ist durch diese Energie definiert.

Im Standardmodell haben die Elementarteilchen keine Größe, sondern sind Punkte (es gibt andere Modelle, z.B. die Stringtheorie, nach der das nicht unbedingt so sein muss). Das sind Modelle, man kann den Durchmesser nicht einfach "messen".

Man geht davon aus, dass Mesonen (die aus 2 Quarks bestehen) nicht kugelförmig sind, sondern oval-länglich (wie eine medizin. Kapsel) - es gibt da eine Simulation, die in wikipedia bei "Quantenchromodynamik" steht.

Heute geht man auch davon aus, dass Protonen einen Durchmesser haben (was nicht implizieren soll, dass sie perfekt rund sein müssen). Bei der Entdeckung von Protonen war es vermutlich nicht mal messbar, dass sie überhaupt von einem Punkt abweichen.

Ich denke, man bekommt Signale auf den Detektoren, da steht weder dran, "was" es für ein Teilchen war, noch wie "groß" es war. Die Energie/Masse kann man aus den Signalen berechnen. Alles weitere ist Mathematik und Modellbildung.

Wir können von keinem Elementarteilchen mit letzter Gewissheit sagen, dass es wirklich elementar ist und nicht doch auf einer ganz kleinen Skala eine innere Struktur besitzt.

Was wir angeben können sind Obergrenzen. Z.B. ist das Elektron nachweislich kleiner als 10^-19 Meter - für den Hausgebrauch ist das "punktförmig". 

Die Planck-Länge als (mutmaßliche) Grenze unseres physikalischen Längenbegriffs liegt aber bei 10^-35 Meter. Da sind also noch 16 Größenordnungen dazwischen! Das ist ein Verhältnis wie Deine Körpergröße zur Länge eines Lichtjahrs.Viel Platz für noch unbekannte Physik!

natürlich könnte das higgs nicht elementar sein. so wie jedes andere heute als elementar angenommen teilchen das ebenfalls nicht sein könnte. dessen sind sich teilchenphysiker aber absolut bewusst.

aber alle experimente stimmen bis heute mit den vorhersagen überein, welche unter der annahme von fundamentalen, nicht zusammengesetzten teilchen ohne ausdehnung gemacht wurden. deshalb macht es absolut sinn aus heutiger sicht eben genau bei dieser annahme zu bleiben (physik ist eine empirische naturwissenschaft. wir müssen das akzeptieren was wir im experiment sehen).

mit besseren experimenten, z.B. mit höherer präzision oder noch höheren energien, könnten wir vielleicht eines tages einen unterschied von den vorhersagen mit fundamentalen teilchen des standardmodells nachweisen und eine innere struktur manchen teilchen auflösen.

vielleicht. vielleicht auch nicht. so weit sind wir mit heutiger technik einfach noch nicht.

Wie schnell muss sich eine Stange rotieren damit man an dem Dreh Moment Winde vernimmt?

Egal wie groß die Stange ist. Ob Bohrmaschiene mit 7cm Länge oder wie in meiner Arbeit eine Aufrollstange die in 3 Stunden 20Km hinlegt. Egal wo ich spüre keine Winde.

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Neue Frage, die wohl an Physiker wie auch Philosophen gehen kann. Grundlage ist die von der Wissenschaft durch die Rotverschiebung entfernter Sterne aufgestellte Theorie, dass sich alle Objekte im Raum von einander entfernen. Hier dazu das Zitat aus meinem Kommentar zu einer Antwort.

".....Da die Wissenschaft zu einem großen Teil der Meinung ist, dass sich das Spektrum entfernter Sterne ins Rote verschiebt und daraus folgert, dass sich alle Sterne voneinander entfernen (eine Vorstellung die wir Normalsterbliche mit eher zweidimensionalen Bildern nachvollziehen können, wie etwa die Punkte auf einem Luftballon der aufgepustet wird. Dreidimensional hieße das, dass zwischen allen Sternen der Raum wächst, damit aber auch zwischen allen Erdkrümeln, Molekülen und Elementarteilchen. Und wenn man sich in die Atomphysik einliest, erfährt man dass ein Atom aus mehr als 99% "Nichts" besteht, ähnlich wie unser Sonnensystem, das nur deshalb irgendwie als Einheit aufgefasst werden kann, weil seine festen Bestandteile durch die Schwerkraft miteinander verbunden ein Untersystem des größeren Ganzen um uns herum bilden. Egal ob das nun "unser" Spiralarm ist, die Milchstraße oder das Universum. Genauer haben wir das noch nicht. Bei Atomen wirken dann aber noch andere Kräfte als die Massenanziehung(= Gravitation).

Die Vorstellung, dass dieser Raum irgendwann einmal so groß ist, dass keine der von der Wissenschaft erkannten Elementarkräfte ihn mehr zusammen halten kann, hat nach meinem Wissensstand noch niemand beschrieben. Das wäre vielleicht mal eine Frage wert."
So weit das Zitat. Miene Frage ist: Was passiert dann? Gibt es dazu schon Ideen, egal ob von Wissenschaftlern oder von euch selbst. Ich freue mich auf Phantasieantworten genauso wie über wissenschaftliche.

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Chemie Lehrer nennt mich "dumm"(Auslachen)

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