Könnten Extremsportarten bei einer Bewerbung hinderlich sein?

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9 Antworten

Denke nicht, dass das ein Problem bei einer Bewerbung sein sollte. Das macht Dein Profil doch nur interessanter. Durch die Ausübung der Extremsportart zeigst Du, dass Du mutig bist und Dich Herausforderungen stellst. Du überwindest Dich selbst und hast offenbar einen starken Willen. Das sind für mein Verständnis lauter positive Eigenschaften, die im Berufsleben gebraucht werden.
Könnte sich also eher positiv auswirken.

wenn das der einstellungs mensch so sieht sicherlich, denke da giebts solche und solche. muss man an den richtigen geraten.

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@maxelputzel

@maxelputzel eben. Es muss überhaupt nicht negativ ausgelegt werden. Und die Chance ist sehr hoch, dass man auf einen Arbeitgeber trifft, der es positiv auslegt. Ich würds tun.

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Extremsport kann hinderlich sein, gerade wenn er auf Verletzungen (= Arbeitsausfälle) schließen lässt. Und Basejumps werden ja oft illegal durchgeführt, da kommt also noch der Aspekt hinzu, dass Du eventuell den Eindruck vermitteln könntest, es mit der Gesetzeslage und Vorschriften insgesamt nicht so eng zu sehen. Einen Arbeitnehmer, der das Unternehmen eventuell in juristische Schwierigkeiten manövriert, möchte sicher niemand. Auf der anderen Seite - je nach Berufsfeld und Neigungen des potentiellen Arbeitgebers könnte Dein Extremsport auch als Zeichen von Mut, Zielstrebigkeit und Zielerreichung interpretiert werden.

Ein Arbeitgeber, der verlässliches Personal dauerhaft einstellen möchte hat schon Grund jemanden abzulehnen, dessen Lebensstil hochriskant ist (oder scheint).

Das gilt natürlich nicht, wenn man Ausrüster von Fallschirmspringern ist.

Ansonsten sollten Sie vielleicht versuchen, juristisch gegen die Anbieter der Videos vorzugehen, zumindest aber die Verbindung mit Ihrem Namen zu löschen.

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