Könnten die Klimawandel-Propagandisten eigentlich noch zurückrudern?

14 Antworten

Du musst doch nur hinschauen! In den Alpen tauen die Berge auf die bisher vom Permafrost zusammen gehalten wurden. Die Felsstürze nehmen zu.

Genau das Gleiche passiert in der Arktis. Dort taut der Permafrostboden auf und gibt Unmengen von Methan in unsere Atmosphäre ab. Die Infrastruktur versinkt einfach so im Boden. Häuser und Straßen zerfallen in unglaublicher Geschwindigkeit.

Auf Grönland werden in jedem Sommer die Flüsse größer und reißender. Sie befördern von Jahr zu Jahr mehr Schmelzwasser ins Meer. Der grönländische Eisschild schwindet um 250 bis 300 Milliarden Tonnen pro Jahr.

Fast überall auf der Welt schmelzen die Gletscher, egal ob in den Alpen, Anden, Rocky Mountain, Pamir oder Himalaja. Das Meereis rund um den Nordpol wird von Jahr zu Jahr weniger.

In Bangladesh verlieren mehr als 2000 Menschen jeden Tag ihr Land und ihre Häuser. Sie sind gezwungen ihr Land zu verlassen, weil es einfach nicht mehr da ist. Im Pazifik versinken die ersten Inseln, weil der Meeresspiegel steigt. Zwischen 1993 und 2017 ist der Meeresspiegel laut Satellitenmessungen der NASA im globalen Mittel um etwa 85 Millimeter gestiegen.

Die Mitteltemperatur an der Erd- und Wasseroberfläche hat in den vergangenen Jahrzehnten im Mittel stetig zugenommen. Seit den 1960er Jahren war jede Dekade wärmer als die vorherige. Die Temperatur der oberen Wasserschichten der Weltmeere ist von 1980 bis 2015 um etwa 0,5°C gestiegen. Der CO2 Gehalt in unsere Atmosphäre steigt. Die Ozeane versauern, dadurch sterben die Korallen großflächig ab.

In Deutschland hat sich die Mittel­temperatur der Luft laut den Daten des Deutschen Wetterdienstes seit 1881 um 1,4 °C erhöht. Damit liegt der Temperaturanstieg hierzulande deutlich über dem weltweiten Durchschnitt.

Die Zahl der Tage mit Großwetterlagen mit gefährlichem Hochwasser­ hat sich seit Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland im Mittel deutlich erhöht. In den letzten 30 Jahren lag die Zahl dieser Ereignisse um das 2 bis 3 fache über den Werten zu Beginn des letzten Jahrhunderts.

Schwere Gewitter richten größere Schäden an. Weltweit hat sich laut Daten der Münchener Rück seit 1980 die Zahl schadensrelevanter Natur­ereignisse insgesamt etwa verdreifacht. In Deutschland nehmen vor allem die Risiken durch schwere Gewitter zu. Seit 1980 zeigt der Trend bei den Schadenssummen deutlich nach oben.

Die Natur reagiert bereits auf den Klimawandel. Verschiedene Pflanzen, etwa das Affen-Knabenkraut, breiten sich weiter nach Norden aus. Zugvögel kommen früher zurück, bei Fischen wurde eine frühere Laichzeit nachgewiesen. Es verschieben sich Blühzeitpunkte von Pflanzen, sodass sie nicht mehr zur Flugzeit der sie bestäubenden Insekten passen. Eine Analyse von 500 ausgewählten heimischen Tierarten ergab, dass der Klimawandel für 63 von ihnen ein hohes Risiko darstellt. Am stärksten betroffen sind Schmetterlinge, Schnecken und Käfer.

Im Vergleich zu den 1970er Jahren blühen heute Apfelbäume rund 20 Tage früher. Aber weil es so früh im Jahr in der Nacht häufig noch sehr kalt wird, haben Obstbauern häufiger schwere Frostschäden zu beklagen. Der Klimawandel verändert die Wuchsbedingungen für zahlreiche Baumarten schneller, als diese sich in neue Regionen ausbreiten können. Trockenstress durch weniger Sommerniederschläge, die beschleunigte Entwicklung von Schadinsekten und die zunehmende Gefahr von Waldbränden bedrohen die Forstwirtschaft. In Baden-Württemberg zum Beispiel könnten Studien zufolge die für den Fichtenanbau geeigneten Flächen im Laufe dieses Jahrhunderts um 93 Prozent abnehmen. Das war es dann für die Fichte!

Und du willst mir hier etwas von Klimawandel-Propangandisten erzählen? Schämst du dich eigentlich gar nicht?

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Nö, da jede öffentliche Person irgend etwas propagiert. Im Übrigen war meine Frage nicht, ob es den anthropogenen Klimawandel nun gibt oder nicht, sondern ob der Punkt nicht schon längst überschritten ist, wo derlei Propagandisten noch zurückrudern könnten - im Falle neuer Erkenntnisse.

Aber da Du extra für mich so viel geschrieben hast, gebe ich Dir zu bedenken, dass es am SÜDpol derzeit so viel Eis gibt wie noch nie zuvor. Dass das einst grüne Land Grönland immer noch zu kalt ist, um grün zu sein. Dass die Römer ihr Weltreich mit kurzen Röckchen erobert haben, im Mittelalter im Norden Englands Wein angebaut werden konnte, und es seit 20 Jahren gar keine Erwärmung mehr gibt, obwohl wir in den letzten Jahren so viel CO2 in die Luft geblasen haben wie noch nie zuvor.

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@Fuchssprung

Hirn ist nicht in Sicht, aber Schnee ließ er heute fallen. Vielleicht stehen wir ja vor einer neuen Eiszeit. :-D

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@Thomas7461

Ich habe dir wirklich Haufenweise Fakten geliefert und du versuchst mit Einzelereignissen und dummen Sprüchen dagegen zu halten? Wie weit kann man eigentlich sinken?

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@Fuchssprung

Keine Ahnung, wie tief bin ich denn Deiner Meinung nach schon gesunken? Und kann ein Mensch überhaupt sinken, indem er anzweifelt, dass die 2-3 % am weltweiten CO2-Ausstoß, für die der Mensch verantwortlich ist, ins Gewicht fallen?

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46
@Thomas7461

Da drehen wir uns im Kreis. Erinnerst du dich?

Du musst doch nur hinschauen! In den Alpen tauen die Berge auf die bisher vom Permafrost zusammen gehalten wurden. Die Felsstürze...

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@Fuchssprung

Selbst wenn es eine Erwärmung gäbe, sagt das immer noch rein gar nichts über die Ursache(n) aus.

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@Thomas7461

Es gibt nur mehrere tausend Studien darüber und tue bitte nicht so als gäbe es in der Wissenschaft darüber Uneinigkeit oder Streit. Den gibt es nicht! Dieser Streit ist seit Jahrzehnten beigelegt und man ist sich darüber einig dass der Mensch für den Klimawandel verantwortlich ist. Nur ein paar Unentwegte, die von der Energiewirtschaft bezahlt werden, halten noch immer ihr Fähnchen hoch und machen sich für Geld lächerlich.

Du machst dich übrigens auch gerade lächerlich. "Selbst wenn es eine Erwärmung gäbe..." Gäbe? Man kann ganz offensichtliche Fakten nun mal nicht anzweifeln ohne sich lächerlich zu machen.

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@Fuchssprung

Diese Uneinigkeit gibt es tatsächlich, nur sind die Zweifler halt auf der Seite der "Bösen" und werden daher schlicht ignoriert. Dabei ist der Zweifel die Voraussetzung für Wissenschaft. Das Geld-Argument ist ebenfalls schwach, da mit der offiziellen Lehrmeinung haufenweise Geld verdient, Mäuler gestopft und Häuschen abbezahlt werden. Die im Falle von Al Gore sogar ziemlich prunkvoll ausfallen können - passend zum Privatjet.

Seit 20 Jahren KEINE Erwärmung - Fakt!

https://www.youtube.com/watch?v=S57gffaSRJw

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@Thomas7461

Wollen wir jetzt gegenseitig bewerten wie schwach das Argument des anderen war?

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@Fuchssprung

Wo ist das Problem? Wir sind halt unterschiedlicher Meinung, so was kommt vor. Ich kann damit gut leben, und Du hoffentlich auch.

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Hallo Thomas7461

Wissenschaftler sind untereinander die größten Konkurrenten. Wenn jemand nachweisen kann, dass eine Herde in eine falsche Richtung gelaufen ist, wird er das meist auch tun.

Wenn nachgewiesen werden sollte, dass der Klimawandel nur untergeordnet mit anthropogenen Treibhausgasen zusammenhängt, kommt das raus. Ich bekäme eine Einladung nach Schweden.

Es sei, ich wäre durch die relevanten Geldgeber beeinflusst, für die Klimaforschung Pinatz ist.

Schau auf die Geldflüsse! Wer kann mehr bezahlen, um dich und andere zu beeinflussen? Folge dem Geld!

Wer kann uns mehr beeinflussen? Staatliche Gelder an Universitäten oder doch eher Konzerne mit Förderung fossiler Energiequellen.

Ein Zurückrudern ist menschlich nicht immer einfach, aber noch einfacher, als an widerlegten Theorien hängen zu bleiben. Nur wo sind die?

Grüße

Jens

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Hallo Jens, diese Konkurrenz gibt es durchaus auch unter Klima-Wissenschaftlern, das Problem ist nur, das es den schlagenden Beweis nicht gibt, weder für die offizielle Theorie, noch dagegen. So ist das vergleichbar mit Religion, an die man glauben kann, oder auch nicht.

Die Gelder, die aufgrund der offiziellen Theorie fließen, sind gigantisch. Nicht nur Heerscharen an Forschern und Al Gores Luxusvilla werden damit finanziert, sondern eine ganze Industrie wurde dafür mit Steuermitteln aus dem Boden gestampft.

Ich sehe keinen Grund, warum z.B. die Ölkonzerne Geld verschwenden sollten, um die offizielle Theorie zu bekämpfen. Öl ist nach wie vor die meistgehandelte Ware der Welt, die Gewinne sprudeln, und selbst für die Herstellung von Solarzellen und Elektroautos kommt man um Öl nicht herum.

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Ist denn gf der Hort der Rückständigen und der Dummköppe, mich deucht so.

Es lohnt nicht den allerletzten Hinterwäldler von der Klimakatastrophe, anthropogen bedingt, überzeugen zu wollen.

Ei, bleib doch auf deiner Unwissenheit und deiner reaktionären Haltung hocken und spring halt hin zur AfD.

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Du hast wie viele hier meine Frage missverstanden, da sie auf Psychologie abzielt. Die Frage war nämlich, gesetzt den Fall, es gäbe eine neue Erkenntnis, welche das ganze Mainstream-Klima-Szenario zusammenfallen ließe, ob man dies zuließe. Ob man den Fehler eingestehen und sich der Blamage preisgeben, oder ob man, wie ich glaube, beharrlich daran festhalten würde, so nach dem Motto .. Recht behalten, auf Teufel komm raus!

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57
@Thomas7461

Das ist doch viel zu spekulativ. Sollen wir jetzt Kaffeesatz Leserei betreiben ?

Gäbe es tatsächlich solch eine"Erkenntnis", das gälte es diese unter die Lupe zu nehmen. Allerdings isses so, dass es eine solche nicht geben kann, denn das Faktische kann man nun mal nicht mit neuem "Alternativ-Faktischen" überlisten und übertreffen, so wie es Trumps Pressesprecherin es uns weismachen wollte. Vereinfacht gesagt, entweder eine Sache stimmt, oder sie stimmt halt nicht. Im Falle des Klimawandels, dessen Negativfolgen sich in Zukunft potenzieren werden, gibt es keine anderweitige "Erkenntnis", daher ist dein Gedankenspiel bloßes Glasperlenspiel.

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@voayager

Das Problem ist, dass es diesen faktischen Beweis nicht gibt. Klimaforscher gelten in der Wissenschaft so ein bisschen wie die Homöopathen unter den Wissenschaftlern, alles ziemlich Wischiwaschi, wenn man dem Physiker und Kabarettisten Vince Ebert Glauben schenken darf.

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57
@Thomas7461

Gletscherschmelze ist ein faktischer Beweis, alles andere ist entweder Verleugnung oder aber subdepressive Grübelsucht.

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@voayager

Gletscherschmelze beweist nur, dass Gletscher schmelzen. Warum und weshalb, geht daraus nicht hervor. Am Südpol gibt es übrigens so viel Eis wie nie zuvor, warum und weshalb, weiß niemand.

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57
@Thomas7461

Auf dem gesamten Globus schmilzt seit einigen Jahren dramatisch das Eis (was auch immer in der Antarktis geschieht) und du, blind wie du bist, übersiehst das in Trumpscher Manier.

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@voayager

Wieder falsch. Es schmilzt immer irgendwo Eis, war immer so, wird immer so sein. Weil es eben kein einheitliches Klima auf dieser Welt gibt. Klima-Aktivisten picken sich aber genau nur das heraus, was ihnen für ihre Ideologie gerade in den Kram passt. Erzählen dann, der Meeresspiegel wäre gestiegen. Was richtig ist, nur verschweigen sie, dass der Meeresspiegel auch schon die Jahrhunderte davor gestiegen ist. Kuck Dir mal an, was ein Nobelpreisträger darüber sagt ..

https://www.youtube.com/watch?v=7cjl1BAuXRA

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@Thomas7461

Iss mir langsam zu blöd, auf deinen Quatsch noch länger einzugehen. Entweder bist du ein unverbesserlicher Reaktionär, Unwissender oder ein depressiver Grübler, sinnlos da weiter diskutieren zu wollen.

e.o.d.

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@voayager

Wenn Du meinst, dass es Quatsch ist, was ein Physik-Nobelpreisträger zu sagen hat, bitteschön. Mit Leuten wie Dir zu diskutieren, lohnt wirklich nicht.

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Kannst du ein faktenbasiertes und politisches Buch zum Klimawandel empfehlen?

Ich würde mich gerne mit dem Klimawandel auseinandersetzen und dazu ein Buch lesen. Cool wäre es wenn das Buch die folgenden Fragen behandeln würde.

  1. Wo stehen wir? Wie viel Treibhausgase stoßt die Menschheit zur Zeit aus? Was sind die Folgen des Klimawandels? Welche Länder stoßen am meisten aus?
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