Könnte mein Pferd Arthrose haben?

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9 Antworten

Arthrose kann gut möglich sein, wobei eine Ferndiagnose schwierig ist, ohne das Gangbild deines Pferdes wenn es akut ist. 

Du kannst auf ein paar Symptome achten:

Sind die Gelenke frei und kann er die Beine/die Knie gut und frei beugen?

Geht er mit gesenktem Kopf und läuft sichtlich vorsichtig und tastend?

Sind die Gelenke geschwollen und uberwärmt, wenn es akut ist?

Tut er sich schwer beim Hinlegen bzw. beim Aufstehen? 

Ich kann nur vermuten, eine Diagnose muss dir der Tierarzt stellen, um deinem Pferd optimal helfen zu können und die entsprechenden Medikamente zu  geben, damit dein Pferd weitestgehend schmerzfrei wird und die Entzündung bestmöglich eingedämmt wird.  

Ich wünsche dir und deinem Pferd alles Gute. 

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ein Reit-Pferd , das länger als einen Tag lahmt braucht einen Tierarzt, ggf auch einen Physiotherapeuten und Homöopathen !

zwar spricht etliches von deinen Beobachtungen für eine degenerative Gelenkerkrankung, die auch Arthrose sein kann, aber ohne Diagnose kannst du auch das Orakel  nach den Lottozahlen fragen....

bitte erstmal fachkompetent untersuchen lassen, dann bekommt ihr auch Tipps/Medizin, Heilmittel, o.ä.

du hast dich ja schon schlau gemacht, was man so geben kann - aber benutze nicht alles durcheinander
sondern laß ein Konzept erstellen oder erstelle es zuammen mit dem Behandler,
was wann in welcher Reihenfolge und
in welcher Mischung benutzt werden kann
um unerwünchte Nebenwirkungen zu vermeiden:
was nützt dir ein Pferd, das nicht mehr klamm geht, aber Bauchweh hat und dadurch völlig verspannt ist !?!....

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du schreibst leider nicht, wie alt das pferd ist und wie es gehalten und bewegt wird.

ich würde eher auf eine rheumatische erkrankung tippen. bei gelenkrheuma ist die folge aufgrund fehlbelastung irgendwann die arthrose.

sogenannte "wetterfühligkeit" tritt sehr viel häufiger bei rheuma oder auch gichtähnlichen erkrankungen auf als bei arthrose. bei arthrose kommt es zu vermehrter steifigkeit, die sich aber nach dem "warmlaufen" meist weitgehend gibt.

schmerzen hat dein pferd in jedem fall und du solltest unbedingt einen fachtierarzt für pferde hinzuziehen.

sehr viel erreichen kannst du über das futter - möglichst wenig stärke- und zuckerhaltiges, dafür viel zellulose und als "baustoff" eiweisshaltiges füttern. (heu/stroh, als zufutter luzerne, mit dem mineralfutter allenfalls eine handvoll hafer, auf saftfutter möglichst verzichten)

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Kommentar von Sallyvita
18.07.2017, 11:01

Ich dachte auch an Rheuma - das hatte meine alte Stute und in Teilen hatte sie ähnliche Symptome. Aber was ich auch dachte war: Warum zieht man da nicht erst einmal einen Tierarzt zu Rate und lässt eine echte Diagnose erstellen? Was bringt dieses Fischen im Trüben, Rumvermuten und irgendwas ins Pferd stopfen, in der Hoffnung, dass es hilft? Ich bin ein ganz großer Feind davon, irgendwas auszuprobieren, bevor es nicht eine Diagnose gibt. Hab ich erst einmal eine Diagnose, kann ich mich schlau machen und ausprobieren, was alles am meisten hilft. Aber bei der Bandbreite an Möglichkeiten, kann ich doch nicht irgendwie rumprobieren und alles durchprobieren, in der Hoffnung, dass irgendwann schon das Richtige dabei ist und hilft. Mit ein bisschen Pech schade ich dem Pferd auf diese weise doch mehr, als dass ich ihm helfe!

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Was sagt der behandelnde Arzt?

Ich weiß es bei unseren Pferden von einer Tierärztin, die auf manuelle Therapien spezialisiert ist. Natürlich würde man es genauer wissen, wenn man mal röntgen würde, doch reicht mir ihre Aussage, um das Training dran anzupassen und das Bild hilft mir nicht, das besser machen zu können. Entsprechend haben wir das nicht geröngt, sind uns aber aufgrund der tierärztlichen Bestätigung sicher.

Auch Ingwer schlägt auf den Magen, wenn auch nicht so schnell wie Medikamente, deshalb würde ich da keine Dauergabe draus machen, wenn es nicht zwingend sein muss. Ich habe bei unseren Pferden keine Änderung aufgrund von Ingwer und / oder Teufelskralle und / oder Muschelkalk oder Algen ausmachen können. Ingwer gebe ich als Entzündungshemmer, aber eben nur kurzfristig, um den Magen nicht zu sehr zu strapazieren. Wenn sie beispielsweise eine Verletzung oder sich entzündende Stiche im Sommer haben.

WENN das so gelagert ist, dass eine Mehrproduktion von Synovia, der "Gelenkschmiere", wie man im Volksmund sagt, hilft, noch nicht zu weit fortgeschritten ist, dann helfen Hagebutten sehr gut. Aber bitte aufpassen bei Pferden, die im Stoffwechsel nicht mehr so fit sind, die enthalten ordentlich Zucker. Hagebutten enthalten Galactolipide, die bei der körpereigenen Synoviaproduktion unterstützend wirken. Man kann grob sagen, 1 Hagebutte (kann auch getrocknet gefüttert werden, da lassen sie sich auch ganz gut aufbewahren) hat etwa ein Gramm. Leichter als zählen ist wiegen. Bei Pferden, die den Zucker vertragen, kann man über's Jahr (dass man nicht immer neu an den Geschmack gewöhnen muss) 5 Gramm täglich geben und in nasskalten Zeiten auf bis zu 40 Gramm pro Tag steigern. Wie bei allem ist es interessant, auch wieder zurückfahren zu können mit der Dosierung, damit man danach auch wieder Möglichkeiten zur Steigerung hat.

Aber eben immer auch das Training mit einem Tierarzt absprechen, der auf manuelle Therapien spezialisiert ist (die sind meist noch tiefer in der Materie der Biomechaniik drin, weil sie oft keine Hausarztsachen mehr machen, sondern wirklich sehr weit spezialisiert sind), denn Arthrosen sind ja degenerative Erkrankungen und was nicht wiederhergestellt werden kann, kann immer wieder zu Schwierigkeiten führen. Durch gezielte Gymnastik kann man die Degeneration hemmen bis zu aufhalten, wenn alle anderen degenerierenden Faktoren (z.B. eine unphysiologische Hufsituation, Beschlag = Mehrbelastung durch das Schwingen des Materials, ...) abgestellt sind. Durch die falsche Gymnastik kann die Degeneration hingegen fortschreiten.

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Was mich da ( ausser, dass der .Tierarzt fehlt) irritiert, ist das Wort " trainieren". Ein Pferd mit chronischen Beschwerden solltevin den meisten Fällen zwar der Tagesform angepasst bewegt ( gerne auch durch entsprechendes Reiten ) werden, aber " Trainieren" hört sich jetzt für mich doch etwas sportlicher an. Das finde ich dann, egal ob es nachher Arthrose, Rheuma oder gar ein chronisch gewordenes  Sehnenleiden ist, nicht angebracht. Bei einem Pferd, dass sich nicht durchgehend bester Gesundheit erfreut, sollte man sportlichen Ehrgeiz beiseite legen.

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Also meine Reitbeteildigung hatte athrose und es trifft genau auf die Beschreibung seines Pferdes zu. Allerdings solltest du dies von deine Tierarzt abklären lassen bevor du anfängst irgendwas dazu zu füttern.
Was meiner RB sehr geholfen hat war tägliches, schonendes Training. Sie hat nur einen ruhe Tag. Und wenn sie mal länger stand hatte sie sofort wieder Probleme.

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Hey, du könntest es vielleicht mal mit Teufelskralle versuchen (voher natürlich nochmal informieren...). Hat bei meiner RB sehr gut geholfen, allerdings hatte sie keine Arthrose.

Hoffe ich konnte dir helfen😊
LG rainbowhorse😄

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Kommentar von kenzlinchen
18.07.2017, 00:56

Ja davon hab ich auch schon gehört,haben wir anfangs auch schonmal probiert.Danke,wenn der Ingwer aufgebraucht ist,versuche ich das mal.😊

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Kommentar von RainbowHorse
18.07.2017, 11:25

ja, ich meinte ja, vorher noch mal besser darüber informieren, damit nichts schief geht.😊 Viel glück, hoffentlich bekommt ihr das unter kontrolle

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Kommentar von RainbowHorse
18.07.2017, 11:33

Ansonsten kannst du es vielleicht ja mal mit einer Tierheilpraktikerin versuchen. Ich habe selbst keine Erfahrung mit einer machen können, allerdings habe ich schon oft etwas darüber gehört.

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Wie wäre es denn mal mit einem Tierarzt für dein Sportgerät? Verärgertes Kopfschüttel.

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Vielleicht holst du mal einen TA, anstatt einfach zu behandeln? Machst du das bei dir auch so? 

Symptome googlen, Hanspeter auf der Strasse fragen und einfach mal was nehmen? 

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