Könnte man überleben, wenn... (Amputation des Geschlechtsorgans)

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11 Antworten

Ja, man kann das überleben, wenn die Blutung danach gestoppt wird. Urin in der Wunde ist kein Problem (wahrscheinlich steigert es sogar die Überlebenschance). Denn der Urin eines gesunden Menschen ist absolut steril, kann also prima zur Wundwaschung verwenden, da keine neuen Bakterien hinzukommen. Und der im Urin enthaltene Harnstoff wirkt sogr antiseptisch und tötet Bakterien ab. Kein Problem also. (Im Kot dagegen wimmelt es von Bakterien!)

Übrigens bei mittelalterlichen Foltermethoden bilb der Penis meist dran, aber der Hoden kam ab.

Wenn dein Delinquent es schafft seine Spermien in die Vagina einer Frau zu efördern, dann kann er sich auch noch fortpflanzen.

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Urin in einer Wunde ist kein Problem. Urin ist ein Permeat (also eine "Untermenge") des Blutes, d. h. alles was sich im Urin findet, findet sich auch im Blut (ganz einfach, weil es aus diesem stammt). Nur umgekehrt ist das nicht der Fall. Es gibt Substanzen, die man im Blut findet, aber nicht im Urin, weil sie den Blutkreislauf nicht durch die in den Nieren befindlichen, semipermeablen Membranen verlassen können (Hämoglobin zum Beispiel).

Urin wirkt umgekehrt sogar entzündungshemmend und teilweise auch antibakteriell, da er geringe Mengen an Leukozyten (weißen Blutzellen) und auch Antikörper enthält. Mit der Zeit aber "fault" Urin, wenn er sich außerhalb des Körpers befindet, weil keine Leukozyten mehr "nachgeliefert" werden.

Um zu überleben, darf man in erster Linie nicht verbluten. Wie viel Blut man bei einer solchen Aktion verliert, kann ich nicht beurteilen. Ich glaube ich würde vermutlich sogar "lieber" sterben, als mein Teil abgeschnitten zu bekommen. Wie schmerzhaft das vermutlich ist, daran möchte ich gar nicht denken. Aller Wahrscheinlichkeit nach sprengt das wohl auch die Vorstellungskraft der meisten Menschen, meine Person eingeschlossen. ;-)

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In der heutigen Zeit hätte man(n) aufgrund der modernen Medizin und schnellen Wundversorgung sehr gute Chancen eine Abtrennung oder Amputation des Penis zu überleben. Da seine Hoden noch vorhanden sind, wäre sogar eine Fortpflanzung labortechnisch möglich.

IM Mittelalter und auch davor wurden zumeist Penis und Hoden des Verurteilen zusammen abgeschnitten, meist in der Öffentlichkeit. Da es keine großartige Wundversorgung gab, erst recht nicht für sog. Verbrecher, starben sie zumeist anschließend an Blutverlust und Schock oder an späterer Infektion, wenn die Wunde nicht durch z. B. eine glühende Metallklinge umgehend verschlossen wurde.

Eine Fortpflanzung war aber unmöglich für ihn, wenn er es denn tatsächlich überlebt haben sollte.

Die Schmerzen müssen unvorstellbar schrecklich gewesen sein, wenn man daran denkt, dass ihnen die Geschlechtsteile bei vollem Bewusstsein und ohne irgendeine Betäubung abgeschnitten wurden. Zudem noch erniedrigend für den Verurteilten, da dies in aller Öffentlichkeit, meistens auf dem Marktplatz oder der Richtstätte, geschah.

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:'D Das ist vielleicht ne Frage xDD

also ich hab jez kein medizin-studium oder etwas vergleichbares.... aber mit der richtigen behandlung, hygiene um infektionen möglichst zu verhindern und ein paar kräuterchens... ich würde sagen schon, wobei das nicht unbedingt garantiert ist.

REIN THEORETISCH kann er ja noch pinkeln xD Wäre nur die frage, ob er vor dem heilungsprozess an ner infektion stirbt. und es kommt vielleicht auch noch drauf an, ob echt alles ab ist, oder vllt noch ein stummelchen dran bleibt. ich schätze mal, dass kann man schon irgendwie "flicken", sodass zumindest die tägliche grundfunktion noch funktioniert.

mit der fortpflanzung... hmm. dürfte im mittelalter schwierig geworden sein. in der moderne würde ich mal auf künstliche befruchtung tippen. vllt kann man die dingerchens da irgendwie entnehmen.

da hat jemand ne ärztliche amputation "überlebt". ist unter den richtigen voraussetzungen auf jeden fall möglich. mittelalter... hmmm ... möglicherweise. aber die haben damals nunmal nicht wirklich viel auf hygiene gegeben...

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Wenn er nicht mit dem Penis denkt, kann er wohl überleben.

Er hat zwar starken Blutverlust was zum verbluten führen kann, wenn die Blutung nicht gestillt wird. Und schmerzhaft ist es auch noch das ganze,auch für längere zeit. Gefahr von Infektionen besteht auch. Wenn das alles überstanden ist steht einem langen leben, auch ohne Penis nichts mehr im Weg.

Ob das im Mittelalter bei dIesen unhygienischen Bedinungen möglich war; bezweifle ich.

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Naja, Eunuchen gabs ja frueher auch, anscheinend kann das ueberlebt werden, und im Mittelalter waren die Leute ja auch nicht so verweichlicht wie wir heute.

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Kommentar von T0ffel
05.02.2015, 19:47

Eunuchen wurden anders "Fabriziert" da wurde am Hoden der Samenstrang durchgeschnitten oder der Blutzufluss zum Hoden abgequetscht. Wie heute bei Tieren eben. Fast unblutig zumindest ein kleiner Schnitt, ein großer Schmerz, und das wars mit Kindern und Baßstimme.

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Kommentar von Griesuh
06.02.2015, 09:59

bei eunuchen wurde der penis NIcht abgeschnitten, sondern der Hoden.

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Im Mittelalter wär er vermutlich dran gestorben, wenn nicht an verbluten dann an ner Blutvergiftung, heute wohl eher nicht

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Kommentar von YueYu
05.02.2015, 18:33

Als wäre das früher niemals vorgekommen! Eunuchen beispielsweise gab es schon v. Chr.!

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Kommentar von Hawkeye1337
05.02.2015, 19:00

hab ich das behauptet?

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Wenn du die Wunde fachgerecht versorgst, klar könntest du dann noch leben. Die Fortpflanzung wird sich allerdings als schwierig gestalten...

LG :)

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Warum denn nicht.Mach Dir da keine Gedanken.Was glaubst Du wie Viele Ex Soldaten ohne rumlaufen.

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natürlich! man schneidet ja nicht das herz oder gehirn raus

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Wenn er abgebunden wird, ja. Wenn allerdings der Hoden icht mit Amputiert wurde, dann würde er immer noch wollen, und theor. auch können, aber damals... Armes Schwein. Bei ihm wurde also dann nur die Pipeline gekappt, aber die Fabrik und die Einspeiseleitung sind noch da und Arbeiten....

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Kommentar von T0ffel
05.02.2015, 18:35

Achso, vergessen, da drinn verlauft "nur" der Samenleiter, die beiden Schwellkörper und die Harnröhre. Bei Sauberer Amputation damals zu Überleben. Heutzutage würden künstliche Schwellkörper eingepflanzt, mit einer Handpumpe "Aufzublasen" (Bitte nicht lachen) Und das Urinieren, wie bei Frauen eben.

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