Könnte man so Fahrgeschäfte anlocken?

10 Antworten

Nun, es sind weitere Randbedingungen notwendig: Optimale Verkehrsanbindung des Festplatzes, genug Parkplätze - denn man muß ja auch dafür sorgen, daß reichlich Besucher schnell, sicher und komfortabel anreisen können. Selbst ohne Platzmiete und kostenlosem Strom wäre es sonst für die Schausteller ein Minus-Geschäft. Zudem sollte der Platz so beschaffen sein, daß er auch bei schlechtem Wetter problemlos genutzt werden kann. Große Schotterflächen haben bei tagelangem Regen so ihre Schwächen.

Und von heute auf morgen kann ein solches Konzept nicht aufgehen. Die Terminplanung großer Schausteller ist mitunter schon länger als 2 bis 3 Jahre. Aber nach und nach hätte ein solches Konzept eine Chance. Dann muß man nur noch überlegen, was die Stadt davon hat - denn die investiert sicher nicht ohne Aussicht auf Gewinne...

Auch kommt es natürlich darauf an, wie groß das Fest ist. In eine Stadt mit 50.000 Einwohnern würde man auch mit den von mir oben beschriebenen Rahmenbedingungen keine Fahrgeschäfte bekommen. Wenn die Stadt aber 500.000 Einwohner hat, das Fest groß, traditionsreich und populär ist und es außerdem auch noch ein Fest ist, welches nicht nur diese Stadt sondern auch noch eine ganze Region als Einzugsgebiet hat, dann wäre es sicherlich attraktiv.

Die ideale Verkehrsanbindung wäre, wenn der Platz sowohl in der Nähe des Hauptbahnhofs als auch in der Nähe einer Autobahnabfahrt läge. Dazu auch noch an einer Straßenbahnlinie. Und gleich neben dem Platz ein großer Parkplatz. Außerdem ein durchgehend geteerter Platz. Außerdem hätte die Stadt eine Bevölkerung die sich den Luxus Volksfest leisten kann und will. Das wäre dann der Wunschtraum-Festplatz mit in jeder Hinsicht idealen Bedingungen.

0
@Valentin0815
In eine Stadt mit 50.000 Einwohnern würde man auch mit den von mir oben beschriebenen Rahmenbedingungen keine Fahrgeschäfte bekommen.

Kommt darauf an... Wenn diese Stadt gerade mal fünf Kilometer "neben" dem Ruhrgebiet liegt...

Die ideale Verkehrsanbindung wäre ...

Ja, ich wollte es nur nicht alles aufzählen. Shuttlebusse im 5-Minuten-Takt - also quasi Stoßstange an Stoßstange mit eigener Fahrspur - dann darf der große KFZ-Parkplatz auch schon mal weiter weg liegen.

Aber Du merkst schon: Nur die von Dir in der ursprünglichen Frage genannten Bedingungen sind nicht hinreichend.

1
@Valentin0815

Egal was du genommen hast...entweder nimmst du weniger davon oder gibst den anderen etwas davon ab...das grenzt ja schon an Mega-Troll.

0

..dann würde es so sein, dass die Fahrgeschäfte theoretisch Riesengewinne einfahren, die Stadt praktisch zusätzlich auf vielen und zusätzlich weiteren Folgekosten sitzen bleibt und das Ganze würde dann wohl in St. Phantasie stattfinden müssen. Derjenige, des DAS veranlasst, könnte seinen Schreibtisch räumen.

Ja, theoretisch und auch praktisch herholen- immer......schöne Idee

Die Stadt sollte sich vor allem über den Termin klar sein...wenn nämlich irgendwo anders eine Kirmes ist, dann kommen die Geschäfte auch nicht, wenn sie deshalb in der Folge Minus machen...

Mit den Absprachen hapert es bei den meisten Städten und Gemeinden.

Könnte eine Stadt sich so die attraktivsten Fahrgeschäfte herbeiholen?

Und warum sollte sie das tun? Ohne die Platzmieten verdient die Stadt doch nichts

Möglich ja.

Aber die Fahrgeschäfte und Buden bewerben bzw. melden sich immer bei den Städten an, obwohl sie Platzgebühren entrichten müssen.

Was möchtest Du wissen?