Könnte man nicht den öffentlichen Bus und Bahnverkehr in den Städten für private Autofahrer freistellen und das Parken in der Stadt doppelt so hoch machen?

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6 Antworten

Solche nicht einfach umsetzbaren Forderungen hört man immer wieder.

Es stellt sich die Frage wie das finanziert werden soll, dabei ist zu beachten daß ein entsprechendes Angebot vorliegen muß, bevor man an die reale Umsetzung geht. Denn es ist leider so, daß die Nahverkehrsunternehmen gar nicht über die Kapazitäten verfügt sowas anzubieten. In den Hauptverkehrszeiten bangen die Verkehrsmeister darum daß bloß kein Fahrzeug ausfällt, weil sie fast keinen Erstatz nehr haben. Es müßten also zunächst sehr viele Fahrzeuge neu beschafft werden, von dem Personal dazu ganz zu schweigen.

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theoweigel 06.10.2017, 02:43

Das sind dann doch mal sinnvolle Ausgaben die von den jeweiligen durch die Autos bezahlten Steuern (Maut,Kraftfahrzeugsteuern,Benzinsteuers usw) bezahlt werden können.

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Artus01 06.10.2017, 07:58
@theoweigel

Wenn die eingenommenen Steuern die auf das Autofahren eingenommen werden bisher auch für Mobiltät ausgegeben worden wären, stellte sich diese Problem gar nicht.

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Fraganti 06.10.2017, 16:04
@theoweigel

Dieses Geld wird längst anderweitig verbraten. Von daher: nicht möglich. 

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Wie wäre es nicht so bequem zu sein und die Öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Mein Bruder ist genauso. Der fährt lieber egal wohin mit dem Auto, anstatt mal auf Bus und Bahn zu fahren. Nur wegen der Bequemlichkeit.

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theoweigel 06.10.2017, 02:45

das sollte dann im Gegensatz dazu teurer werden!

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Also kompletten Nahverkehr umsonst anbieten?

Wie finanzierst du das?

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theoweigel 06.10.2017, 02:47

es wird so viel eingenommen mittel und unmittelbar durch Autos, außerdem sollte dann das Parken wesentlich teurer werden, Luxus den sicherlich viele bezahlen!

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Könnte man. Aber dann müsste man auch sämtlichen Anliegern, die Autos haben, Ausnahmegenehmigungen erteilen, weil man sie nicht dafür bestrafen kann, in der Stadt zu wohnen und mobil bleiben zu wollen.

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theoweigel 06.10.2017, 02:51

Statt dass nur die Vermieter höhere Einnahmen in den Städten haben, sollten auch die Städte höhere Gebühren für jeden Wohnplatz plus einen Abstellplatz für ein Auto verlangen, von den Hausbesitzern zu tragen.

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Fraganti 06.10.2017, 15:58
@theoweigel

Du weißt wohl nicht, dass diese Kosten 1:1 auf den Bewohner umlegbar sind, denn der Besitzer ist der Mieter. Der Vermieter ist dagegen der Eigentümer. Der Eigentümer sammelt die Grundsteuer des Objekts entweder inkludiert durch den Mietpreis oder separat durch die Nebenkosten und führt sie ans Finanzamt der entsprechenden Kommune ab. 

Deine Idee sieht also eine weitere Verteuerung der Mieten vor und einen Einnahmerückgang der Verkehrsbetriebe. 

Hast du noch mehr Ideen um die Städte in den Ruin zu treiben? 

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Du willst Menschen, die sich kein Auto leisten können oder ganz bewusst darauf verzichten, bestrafen?


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theoweigel 06.10.2017, 02:54

Auf keinen Fall, die könnten dann ja eh den kostenlosen Nahverkehr nutzen, war etwas unglücklich formuliert, wurde aber hier meist richtig verstanden. Nahverkehr kostenlos, private Autonutzung in der Stadt als Luxus besteuern!

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Wenn die Öffis möglichst schnell in die Insolvenz sollen, dann sollte man deine Idee umsetzen.

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theoweigel 06.10.2017, 02:57

Man sieht eben immer mehr, der Staat muss einfach in vieles eingreifen was sich nicht über Gewinne regulieren läßt!

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Fraganti 06.10.2017, 15:48
@theoweigel

Nö, du verstehst meine Antwort nur nicht. Deine Idee der "staatlichen" (du meinst kommunalen) Einmischung würde zur Insolvenz der öffentlichen Verkehrsbetriebe führen. 

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theoweigel 12.10.2017, 06:48
@Fraganti

nö, wenn die Kosten von der Komune übernommen werden gibt es folglich keine Insolvenz

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