Könnte man Fastfood so machen das es gesund ist und warum macht es dann McDonald’s und co. nicht?

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25 Antworten

Es ist nicht unbedingt ungesund, es hat nur sehr viel Kalorien... und weil man dann zu viel ißt, wird es ungesund. Sachen mit viel Kalorien schmecken oft besser, daß sagt uns unser Körper, weil der drauf getrimmt ist, das Essen mit den meisten Kalorien zu finden um zu überleben.

So schmecken lassen, wie es das jetzt tut mit weniger Kalorien, da muß man ganz tief in die Lebensmittelchemie-Trickkiste greifen... ob das dann wirklich gesünder ist, als einfach etwas weniger davon zu essen?

Die Firmen ändern ja was, der Milchshake hat z.B. deutlich weniger Kalorien als das "Originalrezept", aber so lange es sich verkauft...

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Es ist nicht verboten, bei McDonald's einen Salat zu essen. :)
Das ist auch "fast" (schnell), aber eben was anderes als ein Burger mit Pommes.

Im Vergleich mit einem rustikalen, bürgerlichen Essen ("slow") mit - z.B. Schweinebraten mit Knödeln + X ist ein Burgermenü auch nicht unbedingt "schlimmer". Zumal die Fleischqualität in einem deutschen McDonald's 
nicht so schlecht ist, wie sie oft dargestellt wird.

Es kommt auch dort drauf an, wie oft man das isst, was man isst, und wie viel. Und was man sonst so macht.

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Fastfood enthält Fett, Weißmehl, Salz, wenig Gemüse und die Softdrinks Zucker.

Wenn du Limonade, Burger und Pommes selber machst ist das alles auch vorhanden, also nein Burger und Pommes kann man niemals so machen, dass es allgemein als "gesund" wahrgenommen wird.

Die meisten Leute würden wohl denken dass selbstgemachte Burger oder solche aus nem teureren Laden gesünder sind- das stimmt nicht.

Also nein, man kann solches (amerikanisches) Fastfood höchstens marginal gesünder machen ohne dass es zu etwas ganz anderem wird.

Wenn ich ins McDonald's gehe möchte ich nicht Vollkornbrot (wenn überhaupt! Da sind ja Kohlenhydrate drin! Und Weizen!) mit reinem (Bio) Gemüse und Avocadodipp essen sondern Weißbrot, Fleisch, Käse und Pommes.

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Deine Frage impliziert, dass Fastfood ungesund sei.

Das ist jedoch nicht der Fall. DAS typische Beispiel für Fastfood, der Hamburger, ist durchaus gutes Essen. Brot, belegt mit Salat, rohem Gemüse und frischem, fettarmen Fleisch. Da gibt es nichts dran auszusetzen.
Problematisch sind allenfalls zu viele stark gesüßte Soßen, aber ein guter Burger nutzt sowas nicht, sondern wird nur aus guten und gesunden Bestandteilen gemacht.

Döner Kebab, das andere Top-FastFood-Essen in Deutschland, ist nichts anderes als ein Burger, nur ist das Fleisch kein Gehacktes, sondern eben Kebab. Brot, Fleisch, Salat und rohes Gemüse, dazu meiste fette und stark gewürzte Soßen.

Pizza? Brot … , okay, you get the idea - ist auch fast dasselbe.

Pommes/Currywurst? Ja, ich gebe zu, das ist jetzt nicht so super gesund. Aber eine gute Rostbratwurst ist nicht ungesund, genausowenig wie Pommes Frites. Allerdings ist das doch auch recht fettig. Wer sehr oft Pommes-Currywurst isst, wird dick werden und die Einseitigkeit der Ernährung durch Fett und Fleisch und Kohlehydrate wird auf Dauer ungesund. Und damit kommen wir zum tatsächlichen Problem:

Fastfood an sich ist nicht ungesund. Mal ne Pizza, mal ne Currywurst, mal nen Döner und mal nen Burger, dagegen gibt es nichts zu sagen. Problematisch wird es, wenn man nichts anderes isst.

Deswegen ist abwechslungsreiche Kost wichtig. Ob diese Kost rasch zubereitet wird oder ob das lange dauert, ist dabei nebensächlich.



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Ganz einfach, das gesunde Essen wird nicht gut genug vom Markt angenommen. Ist gerade diese Woche in der Fachpresse nachzulesen, mit Konsequenzen.

http://www.berliner-kurier.de/news/politik---wirtschaft/weil-kunden-ausbleiben-weniger-salat--mehr-burger---mcdonald-s-zurueck-zu-den-wurzeln-26154064

Vegane Burger dürften es da auch nicht mehr rausreissen, aber ich bin schon sehr gespannt welche Vorschläge Du für McDonalds hast. Es gibt sie doch, oder ? Dein Timing ist nämlich perfekt.

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Kommentar von Docvomdorf
08.03.2017, 00:42

Ist ja auch irgendwo logisch, dass niemand zu McDonald fährt, um dort Grünkernmehl-Frikadellen oder Gänseblümchensalat zu futtern. Alter Anti-Veganer-Spruch: Wir essen unserem Essen doch nicht des Essen weg ;-). Dafür gibt es spezielle Bio-Läden, und davon nicht zu wenig. Der Fastfood-Markt ist per se nicht darauf spezialisiert, kalorienarm zu essen.

Allerdings heißt es für kalorienreiche Ernährung nicht zwingend, dass sie gesundheitsschädlich ist. Vielmehr hat hochkalorische Nahrung im Laufe der Evolution den Menschen zu dem gemacht, was er heute is(s)t. Die Gefahr für Gesundheitsschäden liegt nicht am Fastfood und am fetten Burger, sondern daran, wie ausgewogen man sich ernährt und wie man durch die Nahrung zugeführte überschüssige Energie wieder abbaut.

 

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Das ist eine Suggestivfrage. Es gibt keinerlei wissenschaftlichen Nachweis darüber, dass Fastfood per se "ungesund" ist. Der würde schon daran scheitern, dass es keine Definition darüber gibt, was eigentlich "gesund" ist. Und das zweite Problem wäre, zu definieren, wo "Fastfood" anfängt und wo es aufhört. Weniger die Zusammensetzung unserer Nahrungsmittel ist das Problem, sondern eine zu einseitige Ernährung bei gleichsam wenig körperlicher Aktivität.

Kurzum: Die Frage ist nicht zu beantworten. "Fast Food" ist genau wie "Gesundheit" nicht klar zu definieren, und es steht der Beweis aus, dass Lebensmittel von McDonalds in irgendeiner Weise gesundheitsschädlich sind.

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ja, man kann Fastfood gesund machen.

Aber wenn man nicht kochen kann und trotzdem schmecken soll muß man das ganze ungesunde nehmen wie kurze Kohlenhydrate und Fett!

Weißt und jetzt die Wurzel zu bekennen.

Das Problem tritt in vielen Branchen auf. Zum Beispiel ist der Chemie Konzert Hoechst kaputt gegangen. Da werden Betriebswirtschafter in die Führung gestellt, die nur auf Zahlen achten und nur einfache Lösungen akzeptieren. Ihre Fachrichtung erscheint ihnen als die absolute Wahrheit, weil sie nur eine Sichtweise kennen. Fastfood Restaurant Ketten, die mal nicht laufen wird dann von BWLer geheilt. "Wie bekommen wir Plus". "Ich will Billiger werden". "Ich will mehr Kunden". Also was muß der Koch machen? Fett, Süss, weil billig und schmeckt

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Welche Krankheiten soll fastfood denn konkret auslösen...?

Fastfood unterliegt strengen lebensmittelrechtlichen Kriterien und Kontrollen. Was also hast du genau für Vorstellungen von "gesundem Essen"?

Vielleicht solltest du die mal eingehender und selbstkritischer überprüfen...

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Kann man, aber dann würde man ja seinen Insight und Alleinstellungsmerkmal total vernachlässigen.

Stell dir vor nur noch Veganer und Vegetarier bei McDonalds neben den gewöhnlichen Gästen. Du müsstest dann viele Dinge verändern, wie die standardisierten Maschinen, die Mitarbeiter schulen, die Werbung neu machen usw..

Sie haben ja schon ihren Veggie-Burger und so lange das Konzept läuft mit Kinder, Fett-als Geschmacksträger, Standardisierung (Taylor-Arbeitswissenschaftlicher Ansatz und damit billige Arbeitskräfte und einfach Abläufe), müssen sie auch (noch) nichts verändern.

Natürlich könnten die bequem auf Gemüsesticks umsteigen, Paste oder eben noch mehr Fruchttüten in Form von netten Figuren, damit die Kinder das auch essen, aber dann wären auch die Preise höher und die Alternativen (BurgerKing, Wendys und co.) eben auf einmal sehr viel attraktiver.

Sicherlich kommt McDonalds nicht darum, noch mehr auf Nachhaltigkeit und Gesundheit zu setzen, aber eben nicht als Standard neben ihren bisherigen Produkten. Gewinnmaximierung immer an erster Stelle ;).

Untersuche mal diese Frage mit der S.W.O.T. Analyse. Das ist sicherlich interessant.

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Weil es sich wie es jetzt ist sehr gut verkauft, warum sollten sie etwas ändern?

Es gab gewisse Aufstände von Vegetariern und Veganern, woraufhin McDonalds veggie bzw. vegane Produkte eingeführt hat - aber wo kein Kläger da kein Richter.

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Fastfood ist gar nicht pauschal ungesund. Nur wer zuviel davon isst oder sich überwiegend davon und einseitig ernährt, der kann auf Dauer Probleme bekommen. Ansonsten ist das Burger Brötchen nicht schlechter als dein Frühstücksbrötchen, der Patty nicht schlechter als deine Boulette/Frikadelle, der Salat nicht schlechter als der Salat zu Hause und die Sauce nicht schlechter als dein Ketchup. Im Gegenteil, auf einem Burger hast du mengenmäßig sogar noch viel weniger von allem als du zu Hause essen würdest.

Es ist leicht immer anderen, also Produkten und Firmen die Schuld in die Schuhe zu schieben, anstatt sich selbst einmal einzugestehen einfach zu bequem oder zu undiszipliniert zu sein sich ausgewogen zu ernähren und sich ausreichend zu bewegen.

Übrigens hat McD gerade erst einen Kehrtwende bei seinen Produkten angekündigt. Sie wollen zurück zu dem was sie groß gemacht hat und weg von dem ganzen Vegan- und Gesundheitszeugs, weil das eh niemand will. Denn wer zu McD geht, der geht dort hin um großen saftige Burger zu essen und um an Salatblättern und Tofupampe zu lutschen.

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Weil Fett und Zucker billige Geschmacksträger sind. Leider eben auch kalorienhaltig.

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Weil sie durch billige Produkte nicht soviel Produktionskosten haben & mehr verdienen.

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Günstigere Zutaten, maximieren den Gewinn und ja es ist möglich, wie man unter anderen an den Apfelpommes sehen kann.

Vollkorn oder Roggenmehl wäre schon teuerer als das ungesunde Weißmehl und würde bei vielen Geschmackstests wohl schlechter abschneiden.

Zur Not einfach bei Bk einen King des Monats bestellen für 4.50 und als Getränk ein Wasser und statt Pommes einen Salat, den Burger könnt ihr dann essen oder einem Kollegen verkaufen. 😎

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Natürlich. Wieso sollte Mc Donalds das denn machen? Die Leute gehen doch dahin weil sie gerne ihren Big Mac haben. Der ist nunmal ungesund. 

Es gibt ja Salatbars und Suppenbars, da kannst du gesünder essen.

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Das kann man schon, aber ich denke dann würde es weder schnell noch zu den günstigen Preisen funktionieren.

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Die kapitalistische "Logik" ist die, das reichtig das ist, was Profit einbringt, alles andere ist Gesumse.

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weil mc donalds (wie auch jede andere firma) das ziel halt, geld zu machen. geld, geld, geld, darum geht es doch nur noch im leben. keiner hat das ziel, die menschheit gesund zu ernähren.

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Sagen wir mal so: Ist für dich JimBlock eine Alternative zu McDonalds?

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