Könnte man ein Perpetuum Mobile mit 2 nebeneinander stehenden Spulen bauen?

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9 Antworten

Zitat von Bujin:

Unsere Welt besteht zu 100% aus Energie. Man kann jede Art von Materie in reine Energie umwandeln. Die daraus entstehende Energie = Masse * Lichtgeschwindigkeit² (E=mc²). Man kann zudem auch keine Energie verbauchen, sie wird nur ständig umgewandelt. Was man also nicht kann ist aus 20 Energie plötzlich 40 machen! Es bleibt alles im Gleichgewicht! Wenn man zB ein Rad dreht und dadurch Energie gewinnt (Durch nen Generator) wird man maximal so viel Energie erzeugen wie man dem Rad Energie gegeben hat. Der Körper "verbrät" ja die ganze Zeit Nährstoffe. die sind aber nicht weg, sondern werden nur umgewandelt. Man nennt das ganze in der Physik "Energieerhaltung" dazu gibt es auch nen tollen Ernegieerhaltungssatz welchen ich mir jetzt spare :)

Besser kann ich es selber nicht formulieren.

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Es treten Verluste durch den Widerstand der elektrischen Leiter und vor allem auch durch die Selbstinduktion der Spulen auf. Unabhängig davon ist es in der makroskopischen Welt nach unserer Erfahrung nicht möglich ein Perpetuum Mobile zu bauen. (siehe Hauptsätze der Thermodynamik) Dies ist formal nicht beweisbar, sondern basiert wie oben genannt nur auf empirischen Daten. In der mikroskopischen Welt kann jedoch durchaus gegen den 2. Hauptsatz der Thermodynamik verstoßen werden. Das Schlagwort dazu ist das Fluktuations-Dissipations-Theorem.

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Kommentar von weckmannu
06.12.2010, 15:58

Selbstinduktion an sich ist noch kein Verlust. Aber die dabei erzeugten magnetischen Wechselfelder werden in den Raum abgestrahlt, und deren Energie geht deshalb verloren.

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Du musst dann jemanden daneben stellen, der die Maschine An und wieder Aus stellt, dabei geht auch Energie bei verloren.

Nach momentanen Wissenschaftsstand ist es unmöglich, ein Perpetuum Mobile zu konstruieren.

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Kommentar von weckmannu
06.12.2010, 16:00

es ist nicht ein "momentaner Wissensstand", sondern elementare Grundlage der Physik, die sich nach Überzeugung der Mehrzahl aller Wissenschaftler auch in Zukunft nicht ändern wird.

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Es gibt kein Perpetuum Mobile! Das dahinterstehende phys. Gesetz (der zweite Hauptsatz der Thermodynamik) ist eines der grundlegendsten und wurde schon so oft vergeblich zu umgehen versucht, dass man mit nahezu 100%iger Sicherheit davon ausgehen kann, das es gilt. Das bedeutet, dass es tatsächlich unmöglich ist, einen Prozess zu erschaffen, der nicht irgendwann zum Erliegen kommt, geschweige denn etwas, das Energie produziert.

Auch beim Ein- und Ausschalten wird Energie "verbraucht", denn damit schließt du ja den Stromkreis, Ladungen fließen, Potentialdifferenz wird überwunden, kurz: die chemische Energie der Batterie wird in elektrische umgewandelt. Außerdem geht immer Energie als Wärme verloren.

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Dies ist einer von hunderttausenden Versuchen, ein Perpetuum mobile zu konstruieren.

Der Haken an der Sache ist, daß es bei jeder Konstruktion Verluste gibt. Hier ist es

1.) der Drahtwiderstand in den Spulen

2.) Verluste in der Gleichrichterschaltung

3.) Verluste in der Batterie - es gibt bis heute keine Batterie, die den Ladestrom zu 100% speichert - wird es leider auch nie geben, weil das schon wieder ein verlustfreies Perpetuum mobile wäre.

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Wenn Du eine Spule davon mit Batterie betreibst-dann ist es auch kein Perpetuum Mobile. An-und auschalten-schließt es doch ebenfalls aus...

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Das geht einfach nicht, irgendwo wirst du IMMER einen Energieverlust haben. Traurig aber wahr.

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nein,weil die Verluste in den Bauteilen viel zu groß sind

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Nein, Baterie darf nicht sein...

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