Könnte man durch richtige Erziehung "verhindern", dass ein Kind homosexuell wird?

25 Antworten

Es gibt neben den angeborenenen Eigenschaften auch solche, die auf dem Umfeld und der Erziehung beruhen. Aber die sexuelle Orientierung ist nach allgemein akzeptierter Ansicht angeboren und kann nicht beeinflusst werden, das familiäre etc. Umfeld beeinflusst eventuell die eigene sowie fremde Akzektanz.

Bei weitem kommen Homosexuelle nicht nur aus Familien, die dies tolerieren. Ich kenne einige Familien, deren Sohn homosexuell ist, und die Eltern richtig, aber richtig Probleme damit haben.

Wir haben einen jungen im Kindergarten, der meiner Meinung nach auch homo ist, denn er bewegt sich feminin und liebt Barbie und Glitzer und Prinzessinenkleider. Diie Eltern haben ihm nun verboten, sich Kleider anzuziehen und in der Puppenecke zu spielen. Toleranz sieht anders aus.

Ich persönlich bin der Ansicht, dass Homosexualität in den Genen liegt und nicht anerzogen ist, den viele Jungs wären gerne anders und schämen sich wegen ihrer Homosexualität.

Aber viele andere sagen, dass es ein Lebensstil ist. Dass man das sich bewusst aneignet, um so zu leben. Das kann ich allerdings nicht glauben, denn es wäre ein Widerspruch zu meinen Beobachtungen.

Aber kannst du das nicht nachvollziehen das Eltern nicht wollen das der eigene Sohn mit Barbies spielt auf Glitzer abfährt usw

Ich würde mich da auch stören - Das ist ein Junge

Klar dürfen Jungs mit Puppen spielen, aber wenn es zu weit geht.. So wie hier, mit Prinzessinen und Glitzer dann hätte Ich auch ein Problem damit

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@ninaxx2

Ich kann die Eltern verstehen, aber sie sollten ihren Sohn so nehmen, wie er ist, sie sollten zu ihm stehen, egal wie er aussieht, egal welche Haarfarbe, Augenfarbe, Größe, Muttermale, egal welche Eigenschaften und Vorlieben.... und nicht umdrehen wollen. Das würden sie auch nie schaffen.

Wo soll die Grenze sein? Jungs mit Puppen spielen lassen, wie oft wie intensiv? Bevor die Eltern ein Problem damit haben?

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@Volkerfant

Wie er aussieht ist absolut egal, Größe, Muttermale, das alles ist nicht wichtig und vor allem nicht zu vergleichen mit der Vorliebe für Glitzer und Puppen...

Aber wenn der eigene Sohn eine Prinzessin sein will, auf Glitzer und sowas steht haben wir ein Problem

Ich würde das einfach nicht akzeptieren. Und vor allem würde Ich dafür sorgen das es nicht zu sowas kommt

Ich glaube das man das anerziehen kann, aber das ist meine Ansicht und wenn andere daran nicht glauben ist das eben so

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Eigentlich ist eher das Gegenteil der Fall: je homophober die Eltern desto wahrscheinlicher ist es das Kind Homosexuell wird im Zuge der "Rebellion gegen die Eltern" wären der Pubertät wo gerade das was die Eltern nicht wollen besonders attraktiv wird, das ist dann eine erworbene Homosexualität. Mit besonders liebevollen und fürsorglichen Vätern lässt sich zumindest die Homosexualität die aus einem gestörten Vater&Sohn Beziehungen entsteht  weitestgehend verhindern.  Aber gegen die natürliche Homosexualität die seit Geburt an besteht kann nichts tuen.  

Nein kann man natürlich nicht beeinflussen bloß die meisten kinder bekommen halt dieses typische mann und frau bild vorgelebt deswegen merken die meisten es auch erst etwas später oder haben evtl angst sich zu outen was nicht so wäre wenn die menschen mal endlich akzeptieren würden das man sich seine sexualität nicht aussuchen kann und homosexualität etwas ganz natürliches ist

Hey du!

Die Frage ganz generell, inwieweit man Menschen durch Erziehung beeinflussen kann, ist so alt wie die Kultur an sich. Wir wissen es aber schlicht (noch) nicht. Jedes Jahr kommen zig Studien auf den Markt in denen von "Erziehung ist alles" bis "Genetik ist alles" quasi alles schon mal da war, bewiesen und widerlegt wurde.

Bei der Sexualität, deinem Beispiel, weiß man aber heutzutage (oder glaubt zumindest zu wissen), dass sie angeboren ist. Ein Mensch kommt mit einer sexuellen Präferenz zur Welt und das kann man weder ab- oder an- erziehen, noch -trainieren. 

Ein gutes Beispiel hierfür ist die Pädophilie. Die wenigsten wissen das, aber auch Pädophilie (oder besser: Pädosexualität) ist eine von vielen Formen sexueller Neigungen. Vereinfacht gesagt, bestimmen deine Gene ob du auf Männer, Frauen oder eben Kinder stehst. 

Pädosexualität ist aber aus gutem Grund in unserer Gesellschaft nicht akzeptiert. Und "nicht akzeptiert" ist noch harmlos ausgedrückt, das wird von dem Großteil der Bevölkerung nicht nur abgelehnt sondern es wird hart dagegen vorgegangen. Sogar im Gefängnis werden Sexualstraftäter von den anderen getrennt, um einer Lynchjustiz vorzubeugen.

Pädosexuelle an sich können einem Leid tun. Sie haben ein Verlangen, das niemals gestillt werden kann - außer sie werden straffällig und vergehen sich an einem Kind. Und auch wenn ganz viele nichts Unrechtes tun wollen, alles daran setzen, kein Täter zu werden, haben sie trotzdem immer mit sich selbst zu kämpfen. Ganz zu schweigen von den gesellschaftlichen Konsequenzen, sollten sie mutig genug sein, sich jemandem ggü. zu öffnen.

Es gibt aber Hilfsangebote für Pädosexuelle. Hier werden sie an Therapeuten vermittelt, die ihnen helfen, ihr Leben zu meistern, ohne Unrecht zu begehen (bekanntes Beispiel: kein-taeter-werden.de). Aber: man kann davon nicht "geheilt" werden. Ebenso wie man schwul, lesbisch oder heterosexuell ist, wird man sein Leben lang pädosexuell bleiben. Man kann nur vorbeugen, lernen, wie man andere schützen kann, etc.

Zurück zu deinem Beispiel. Wenn man hauptsächlich dann homosexuell werden würde, wenn das Umfeld passt, würde man ja auch dann hauptsächlich pädosexuell werden, wenn das Umfeld passt. Das kann so nicht sein, es gibt kein Umfeld, in dem Pädosexualität gesellschaftlich akzeptiert ist. Schon gar nicht in Familien, in denen Kinder aufwachsen. Es gibt bestimmt Kreise Pädosexueller, die das akzeptieren, wahrscheinlich sogar solche, die das rechtfertigen. Aber du wirst keine Familie finden, in der ein Kind aufwächst und erlebt, dass Pädosexualität toll und völlig normal ist. Sorry, ich muss mich korrigieren, es gibt nichts was es nicht gibt, also gibt es bestimmt auch solche Familien. Aber das sind Randerscheinungen, während es geschätzt 200.000 Pädosexuelle in Deutschland gibt (Quelle: Fachrefernt).

Das aber nur als ein Denkanstoß von vielen, die du hier bekommst, die zeigen, dass Sexualität nichts mit dem Umfeld zu tun hat.

Liebe Grüße!

...was redest so viel über Pädosexuelle ?...was hat das bei dir mit Homosexuelität zu tun ?...du bist aufm falschen Dampfer...

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@don2016

Hey!

Ich habe versucht das Gedankenexperiment des Fragestellers um eine Facette zu erweitern.

Homosexualität ist heutzutage bei vielen Menschen akzeptiert, wird aber auch von vielen abgelehnt. Da liegt der Schluss des Fragestellers nahe, dass Kinder sich dementsprechend entwickeln, wie sie Akzeptanz oder Nicht-Akzeptanz erleben.

Bei der Pädosexualität ist das eindeutiger. Die wird von (fast) allen Menschen abgelehnt. Denn bei der aktiven Auslebung einer pädosexuellen Neigung kommen Kinder zu Schaden. 

Hier wird also schnell klar, dass eine sexuelle Neigung nicht durch Toleranz oder eben Nicht-Tolerieren im Elternaus entstehen kann. Denn, obwohl es kaum jemand gutheißt (und dementsprechend kaum Kinder aufwachsen werden mit dem guten Gefühl, dass Pädosexualität etwas Normales und völlig Richtiges ist), gibt es das.

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