Könnte man durch eine monatliche Mindestsicherung (bedingungsloses Grundeinkommen) den Mindestlohn abschaffen?

8 Antworten

Du machst einen gedanklichen Fehler:

Mit einem BGE wird es auch keine Steuerfreibeträge mehr geben, Renten- und Arbeitslosenversicherung würde wohl in die Freiwilligkeit verschoben, aber der Eingangssteuersatz müsste schon weit über 30% liegen, eher bei 40%.

Der Mindestlohn hat einen ganz anderen Hintergrund: Viele Betriebe haben früher mit ihren Niedrigstlöhnen unlauteren Wettbewerb betrieben. Dem schiebt der Mindestlohn einen Riegel vor.

Viele Betriebe haben früher mit ihren Niedrigstlöhnen unlauteren Wettbewerb betrieben.

Ja...und der Nebeneffekt ist, dass Neugründer mit kleinem Kapital und ohne Rücklagen nicht auf die Füße kommen können, weil sie sich selbst für Sonderaufträge keine Hilfe mehr leisten können- oder in die Illegalität abgedrängt werden..

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@adianthum

Das sollte es einem Menschen wert sein, wenn dadurch Ausbeutung vermindert wird.

Wenn so jemand einen Weg finden will, dann wird er den auch finden. Es gibt genug Geldgeber oder Leute, die an einer guten Idee mitarbeiten (aber auch mitprofitieren) wollen.

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@Mikkey

Es sei denn, man versucht sich aus Hartz4 heraus selbstständig zu machen.

Die ersten beiden Jahre ist bei einem Kleinunternehmen nichts mit Profit, und in unserem Land wird wirklich ALLES reguliert und bestimmt. Als Kleinunternehmen mit nur sich selbst...? Da bleibt weniger als der reguläre Hartz4 Satz übrig.

Die größten Ausbeuter in unserem Land sind m.M. nach die Banken, Versicherungen und gleich danach die Nullleistungsunternehmen- sprich Kammern und BGs...Krankenversicherung für eine/n Selbstständigen mal ganz aussen vor gelassen...

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@adianthum

Das ist nur ein weiteres Argument für das BGE. Mit demselben kann man zumindest ohne Existenzängste sein Vorhaben angehen.

Mit dem Mindestlohn hat das eigentlich garnichts zu tun, welcher Exhartzer wird in der Gründungsphase Angestellte brauchen.

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@Mikkey

Keiner.

Deswegen befürworte ich das BGE auch. Es nimmt einem die begründeten Existenzängste und macht einen weitgehend unabhängig von "Geldgebern", die erfahrungsgemäß ihr Geld in dem Moment zurückverlangen, wenn es einem schlecht geht.

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Könnte man, würde aber keinen sinn mache.

Das Geld würden dann ja alle bekommen, zumindest alle im Erwerbsfähigen Alter. also auch die jetztigen Harzt4 empfänger. Bei so viel Geld gäbe es noch wesentlich mehr Drückeberger als jetzt schon.

Und wer soll das zahlen? Und warum sollen die Firmen auf Staatskosten noch mehr Geld scheffeln?

Und wie soll das BGE finanziert werden?

Dir ist schon klar, dass damit sämtliche Waren und Dienstleistungen wesentlich verteuert werden würden. Somit hätte keiner mehr, als er jetzt mit H4 hat

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Hallo,

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Vielleicht kennt einer von euch sich in der Thematik aus.

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Angenommen die Bundesrepublik Deutschland würde gesetzlich das Bedingungslose Grundeinkommen, kurz BGE, einführen, welches im Neo-Sozialismus derzeit wieder ein großes Thema ist. Welche Folgen aus ökonomischer Sicht hätte dies für unser Land? Würde das Geld nicht dadurch an Wert verlieren, also sozusagen lediglich die Null-Linie verschoben werden?

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Jeder soll 1200€ vom Staat bekommen und wer mehr Geld will muss arbeiten gehen. So wird es noch Arbeitnehmer geben und die Wirtschaft wächst.

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Warum paßt man die Arbeitszeiten nicht eher der biologischen Uhr an?

Fachbegriff: Circadiane Rhythmik (siehe wikipedia)

Oder auch diesen Artikel: https://www.welt.de/print/die_welt/wissen/article12983415/Wie-Morgenmuffel-zu-Fruehaufstehern-werden.html

Der beschreibt eigentlich ganz gut, was ich schon lange geahnt habe, aber was ich selber nicht gedacht hätte:

"Ein normaler Chronotyp schläft von 0.15 Uhr bis 8.15 Uhr, wenn er sich nicht nach Terminen richten muss"

Also der Durchschnitt! Gibt welche, die noch länger schlafen und welche, die lieber früher aufstehen.

Warum richtet man die Arbeitszeiten dann nicht wenigstens nach dem Durchschnitt, sondern nur nach den Frühaufstehern?

In aller Regel wird um 8:00 Uhr angefangen, oftmals sogar schon um 7:00 Uhr - eine Zeit in der der Durchschnittsdeutsche am liebsten gerade erst aufstehen würde, wenn er denn könnte - und dem entsprechend aber fit und ausgeschlafen wäre.

Ich will nicht auf Gleitzeit und Schichten hinaus, da kann es sich ja jeder (soweit möglich) raussuchen. Sofern der Chef im Idealfalle auch auf ein richtiges Verhältnis von Langschläfern und Frühaufstehern achtet.

Es wäre doch auch im Interesse der Wirtschaft, wenn möglichst viele Leute (allen kann man es natürlich nie recht machen), ihren Biorythmus führen können. Sie sind dann ausgeschlafener und erfolgreicher. Bewältigen die gleiche Arbeit in geringerer Zeit.

Aber von dieser Problematik hört man von keiner politischen Partei irgendetwas - weder von wirtschaftsnahen, noch von arbeitnehmernahen Parteien.

Warum werden die absurdesten Theorien zusammengesponnen (Bedingungsloses Grundeinkommen oder so ein Quark), aber an den Schlafrythmus hat noch keiner gedacht?

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