Könnte man den Geldwahnsinn im Fussball unterbinden, wenn alle Clubs nach oben limitierte Gehälter an die Spieler zahlen würden?

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6 Antworten

Ich würde es sehr begrüßen wenn die FIFA ähnlich wie im US-Sport üblich weltweite Salary-Caps einführen würde. Wie sich das ganze bewerkstelligen ließe, weiß ich selber nicht.

Auch grundsätzlich das Transferwesen muss sich ändern. Aus den Spielern sollte man ggf. Leiharbeiter machen, die prinzipiell bei der Liga angestellt sind und nicht bei einem Verein sondern dort quasi nur hin entliehen werden. Und jedes Transfergesuch müsste über die Liga laufen, nicht zwischen den Vereinen.

Auch die Transferperiode gehört gekürzt (01.08. muss Ende sein). Vor dem ersten Spieltag jeder Liga haben alle Transferaktivitäten abgeschlossen zu sein, so dass die Vereine Planungssicherheit haben bis zum Winter.

Eine an ein Draft-System angelehnte Transferpolitik fände ich auch gut. Je besser ein Team in der Vorsaison abschneidet desto geringer sein Transferbudget.

Sind alles nur Gedankenspiele.

Die Wechselwilligkeit eine Fußballspielers hat natürlich etwas mit dem Gehalt zu tun, aber während ich weniger Probleme mit den Gehältern von Ausnahmespieler habe, sind für mich die Ablösesummen nicht mehr vermittelbar.

Da wird mit Geld herum geschmissen, als sei es nur ein Spiel ... ist es ja auch...

China - ja, China - macht einen Vorstoß, der vielleicht im Detail nicht gelungen, eine grundsätzlich nicht ganz schlechte Idee ist, nämlich, dass Vereine für Transfers (dort nur aus Protektionismus - man kann das aber auch anders machen) die gleiche Summe in die Förderung heimischen Fußballs stecken müssen.

Würde das ähnlich bei der UEFA gehandhabt, z.B. mindestens die gleiche Summe als Gebühr in einen Fonds, der soziale Projekte, Hunger und Armut usw. bekämpfen soll und von mir aus schlecht ausgestattete Sportler anderer Sportarten, dann wäre mir egal, wie viel Geld dort ausgegeben werden würde...

Das wäre eine gute Idee, die wahrscheinlich nie umgesetzt wird. Im bezahlten Fussball herrschen mafiöse Zustände und diese lassen keinen Spielraum für soziale Zwecke. Beispiel FIFA .Da wird großmäulog über Klärung der Zustände gesprochen, aber was kam dabei heraus, ausser heisser Luft ? Nichts.

Lediglich die Köpfe wurden ausgetauscht und das wars dann auch.

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@Ontario

Man darf ja träumen... so etwas wird natürlich nicht umgesetzt ... und das was umgesetzt wird, ist so aufgebaut, dass man es einfach umgehen kann oder es kaum durchgesetzt wird, siehe die Lachnummer Financial Fairplay...

Aber so ist es halt, wenn Organisationen in sich geschlossen sind und sich nicht der Öffentlichkeit stellen müssen...

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wenn keiner mehr ins Stadion geht und im TV andere Sendungen ansieht, hört dies automatisch auf. Aber wenn den Vereinen das Geld gegeben wird, hört es nicht auf.

Finde ich gut, nur wer darf so etwas überhaupt vorschreiben? 

Wie man Spielregeln aufstellt die für alle Spieler verbindlich sind, könnte die FIFA oder UEFA solche verbindlichen Vorgaben für die finanzielle Seite festschreiben an die sich alle Clubs halten müssten.

Da der bezahlte Fussbal starke mafiöse Strukturen zeigt, wird man sicher Wege hinter den Kulissen finden, Geldtransfers zu ermöglichen.

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Das grenzt schon an Menschenhandel.....aber warum gehen soviele Menschen in die Stadien, oder haben Zugang zu Bezahlfernsehsendern???? Alle unterstützen doch diesen Wahnsinn....(Es gibt auf unserer Welt soviel Armut und hier wird mit Millionen um sich geschmissen, nicht nur an Ablösesummen!

das fussballgeschäft besteht aus mafiösen strukturen. dies zeigt sich an manchen stellen ganz offen wie z.b. diese irrationalen ablösesummen.

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