Könnte man den ganzen ökologischen Kreislauf als einen Organismus sehen?

3 Antworten

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Ja, das kann man und das sollte man auch so sehen.

Ich denke schon, dass man das kann. Bei genauerer Betrachtung könnte man auch sagen, dass die Menschheit das Krebsgeschwür in diesem Organismus ist - und zwar ein extrem bösartiges Karzinom, das schon fast überall Metastasen gebildet hat und so lange weiter wuchern wird, bis das Ökosystem endgültig kippt.

Ich bezweifle allerdings, dass "Dein" ökologisches System" zusammenbrechen würde, wenn es den Menschen NICHT gäbe ;-)

Rational betrachtet hat die Existenz der Menschheit keinen Sinn, oder?

Der Sinn könnte jedoch sein, der Welt etwas gutes zu tun. Aber warum soll man der Welt etwas gutes tun und hinterlassen? Für andere Menschen? Wenn es gleichgültig ist, ob Menschen existieren oder nicht existieren, wäre es ja wieder sinnlos etwas gutes zu tun, denn die Menschen, denen man etwas gutes tut, können genauso gut nicht existieren. Was wäre also, wenn man der einzige Mensch/das einzige Lebewesen auf der Welt ist? Was wäre der Sinn? Hat das Leben dann einen Sinn? Ohne soziale Beziehungen zu anderen Lebewesen für der Mensch vereinsamen, unglücklich und depressiv werden. Möglicherweise an dessen Folgen sterben. Das Leben hat also gefühlt keinen Sinn ohne andere Lebewesen. Genauso in unserer Realität. Ein Mensch wird depressiv, wenn er keine Zuwendungen,Liebe, Anerkennung durch (enge) Mitmenschen bekommt. In einer Depression fragt der betroffene Mensch nach dem (für ihn nicht vorhandenen) Sinn des Lebens. Soziale Beziehungen geben dem Menschen also einen Lebenssinn. Das Gefühl von Glück. Ist der Sinn des Lebens also (grundlegend) der Austausch von Zuwendung, Liebe, Anerkennung? Was denkt ihr dazu?

Mfg

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Alle Lebewesen gleichwertig behandeln. Ist dies sinnvoll?

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