Könnte ich Informatik studieren?

... komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Ja, Du kannst Informatik studieren.

Auf der FOS erwirbst Du die allgemeine Fachhochschulreife.

Das fettgedruckte ist die wichtige Aussage. Der Abschluss ist nicht fachgebunden. Du kannst an einer Fachhochschule jeden Studiengang belegen (sofern Du den NC bzw. andere Zulassungsvoraussetzungen erfüllst).

Die Mathematik im Studium hat nahezu überhaupt nichts mit der Schulmathematik zu tun. Wenn Du mit Mathe nicht gerade auf Kriegsfuß stehst und motiviert bist, solltest Du es auch ohne "technisches Fachabitur" hinbekommen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von ceevee
13.07.2016, 18:19

Darf ich fragen, ob du an einer Uni oder einer FH studiert hast? Ich war auf einer FH und würde mit der Aussage

"Die Mathematik im Studium hat nahezu überhaupt nichts mit der Schulmathematik zu tun. Wenn Du mit Mathe nicht gerade auf Kriegsfuß stehst und motiviert bist, solltest Du es auch ohne "technisches Fachabitur" hinbekommen."

überhaupt nicht mitgehen. Die Mathevorlesungen waren bei uns zum einen der Hauptgrund, warum Leute ihr Studium abgebrochen haben. Und zum anderen bestanden diese Vorlesungen größtenteils aus dem Stoff aus der Oberstufe, nur noch tiefgründiger, noch allgemeiner erklärt und in noch höheren Tempo. Dazu dann einige technische Themen wie komplexe Zahlen und Berechnungsgenauigkeit. Ich könnte mir aber vorstellen, dass man an der Uni eher Beweisführung und sowas macht, also die Mathematik dort noch theoretischer und abstrakter ist.

2

Ich selbst habe Informatik an einer Uni studiert und habe auch einen Master darin.

Wenn du Probleme mit Mathe hast, rate ich dir ganz dringend von einem Informatik-Studium ab. Mathe ist nämlich ganz zentral in diesem Studium.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Auch wenn du mit der Sozial-FOS Informatik studieren könntest, würde ich dir davon abraten. Wenn du Mathe nicht kannst, dann werden die Mathe-Vorlesungen die Hölle für dich. Wenn du die Ausbildung zum Fachinformatiker/Anwendungsentwicklung machst, verdienst du auch danach auch nicht schlecht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

1. Was man in der Informatik behandelt (bzw. ob und inwiefern das mit der Hochschulmathematik zu tun hat )

Informatik ist viel Mathematik, viel Programmieren, ein paar allgemeine Fächer (BWL, Englisch, usw) und paar Nichtprogrammierfächer: (Grundlagen, elektronische Grundlagen, Rechnerarchitektur, usw)

Das Mathe was du in der FOS gelernt hast hat sogar viel damit zu tun. Vor allem Infinitesimalrechnung kommt im Studium in gesonderter Form nochmal dran. Und das musst du drauf haben, sonst schaffst du das Studium nicht. Das wird aber im Studium alles nochmal von 0 auf gelehrt.

2. Wollte ich wissen man auch mit einem Abschluss von der Sozial FOS Informatik studieren kann .

Das ist eine gute Frage. Das Frag mal lieber im Sekräteriat deiner Hochschule nach. Das kann unterschiedlich sein von HS zu HS.

An alle Informatiker da draußen, was sind so eure Erfahrungen ?

Ich kann dir als Informatiker dringend ans Herz legen Mathe nicht zu verteufeln. Such dir bitte Nachhilfe bei Tutoren oder deinen jetzigen Mitschülern. Besuche eventuell die Vorkurse der HS (die kosten aber extra Geld). Und/Oder kauf dir ein gescheites Ingenieur-Mathebuch. Ich kann da den Lother Papula empfehlen. Ist sehr nicht gerade günstig, dafür aber perfekt für das Studium der Informatik geeignet!

Ich hoffe ich konnte helfen

Gruß
Omni

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Jin500
13.07.2016, 21:07

naja ich meine ich hatte letztens in der schulaufgabe (es ging um kurvendiskussion) 0 punkte xD

0
Kommentar von Jin500
13.07.2016, 21:22

Das problem ist nur dass ich das ja im großen und ganzen vom prinzip ja schon verstehe , nur das UMSETZEN fällt mir einfach schwer , hatte letztens in der abfrage (es ging ums Gaußverfahren) 7 Punkte und an sich war ich ja nie so der total mathe-versager , bis zur 9/10. Klasse vo lineare funktionen bzw. Parabeln etc. alles drankam

0
Kommentar von Jin500
13.07.2016, 21:28

übrigens , programmieren habe ich inzeischen auch schon angefangen mit den grundlagen in Java

0
Kommentar von Jin500
13.07.2016, 22:06

lol das ist mir ja bewusst, wollts ja nur erwähnen . Naja aber ich hab gehört dass es meinstens auch an den Lehrern liegt da sie die mathematik auf eine falsche art den schülern vermitteln

0

Wenn du programmieren willst, kannst du auch Fachinformatiker/Anwendungsentwicklung werden 

Dann machst du eine dreijährige Ausbildung in einem Betrieb und gehst an zwei Tagen in der Woche zur Berufsschule.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von NoHumanBeing
13.07.2016, 17:18

Als Fachinformatiker kommt man aber nicht unbedingt weit.

Ich habe diese Ausbildung nach meinem Abitur auch gemacht, weil ich erst einmal die Schnauze voll von der Lernerei hatte.

Mit Abitur und entsprechender Leistung ist eine verkürzte Ausbildung (zwei Jahre) möglich. Nach dieser habe ich noch eine Weile als Entwickler gearbeitet, allerdings sehr bald ein (Vollzeit-)Studium der Informatik aufgenommen und das auch nie bereut. Im Gegenteil! Das war vermutlich eine der besten Entscheidungen meines Lebens.

Das Studium eröffnet einem durch seine wissenschaftliche Methodik die Möglichkeit, einen vollkommen anderen Blickwinkel und eine vollkommen andere Art der Problemlösung zu erlernen, die einen sehr effizient und vielseitig machen. Außerdem kommst Du in vollkommen andere Bereiche hinein und an vollkommen andere Aufgabenstellungen heran (wird z. B. für alles, was sicherheitskritisch ist, vorausgesetzt, etc.).

Eine Ausbildung zum Fachinformatiker ist sicher nicht "schlecht", aber dennoch in keinster Weise mit einem Hochschulstudium zu vergleichen. Viele denken am Anfang, sie wollen "nur programmieren" und ich möchte das auch nicht herunterspielen. Programmierkenntnisse sind für einen Informatiker wichtig, keine Frage! Aber es ist eben nicht alles.

Wenn man Anwendungen erstellt, ist es beispielsweise auch gut, nicht nur programmieren zu können, sondern den gesamten Entwicklungsprozess zu verstehen und insbesondere auch Domänenwissen zu haben, also Wissen über das Fachgebiet, das von der Anwendung bedient wird. Solange man nicht gerade Compiler baut, wird diese Domäne so gut wie immer außerhalb der Informatik liegen. Wenn man z. B. eine Simulationsanwendung entwickeln soll, braucht man etwa Kenntnisse im Bereich der Physik. Wenn man eine Buchhaltungsanwendung entwickeln soll, braucht man Kenntnisse im Bereich der BWL. Und da reichen dann in der Regel die Kenntnisse, die man aus der Schule hat, nicht aus. Im Studium hat man in der Regel die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Nebenfachs weitere Kenntnisse außerhalb der Informatik anzueignen. Und selbst für Compilerbau (also wenn die Anwendungsdomäne ebenfalls die Informatik ist) benötigt man Theorie über Automaten und Formale Sprachen, die man sich ohne das entsprechende Studium eher selten aneignen wird.

0

Informatik = Information + Mathematik. Die Wissenschaft der Informationsverarbeitung. Wenn Du Programmieren willst dann mache was anderes bzw. lasse Dich beraten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

In Bayern und dann fos12? Eigentlich nicht da es nichts soziales ist. Vielleicht auf einer Fachhochschule.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?