Könnte ich den Verstand verlieren?

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Hey Yannick,

mir geht es einfach genau so. Man steigert sich dann in solche Gedanken rein, und wird sich immer unsicherer und unsicherer, was nun wirklich stimmen könnte, und was nicht. Ich denke, so einige Leute haben diesen Tick, doch die einen machen sich da wahrscheinlich weniger Gedanken. Warte bis zu dem Termin ab, und wenn du weiter solche Momente hast, versuch dich zu beruhigen, trink einen Tee, das was du halt machst, um dich zu entspannen oder um dich zu beruhigen.

LG Aylin

Danke. Ich beruhige mich immer indem ich die Situation nüchtern und ohne Panik betrachte. Außerdem helfen Baldrian-Dragees auch gut ;)

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Lasea ist auch echt gut. Habe die auch bekommen, als ich eine ganze Weile Panikattacken hatte. Kannst auch mal probieren.(:

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Also was ganz sicher hilft, ist, deine Gedanken schriftlich festzuhalten. Damit mal Ordnung reinkommt und du vielleicht obendrein noch was Positives draus machen kann. Stichwort: philosophische Gedanken.

und der Rest ist doch gut: Psychologe ist doch in Ordnung. Musst Geduld haben, und schauen, nicht jeder Psychologen passt zu einem. Lasse ihm/ihr und dir ne Chance.

Diese Gedanken hat fast jeder in der Pubertät. Das Gehirn wird in der Pubertät umgebaut, deshalb ist man in dieser Zeit eben etwas "verrückt". Aber das ist normal. An den Angstzuständen und den Panikattacken solltest Du aber arbeiten, die schränken die Lebensqualität sehr ein.

Ich habe nicht direkt Panikattacken, sondern eher manchmal kurze Panik.

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Diese Gedanken haben sehr viele und sind normal.

Ok gut.

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Doch seit ein paar Tagen denke ich nur noch über die Realität nach. Ein Beispiel: vor 4 Tagen habe ich zum ersten mal darüber nachgedacht, ob ich mir die ganze Welt nur vorstellen könnte. Das Problem dabei ist nicht der Gedanke an sich, sondern die Besessenheit davon. Wenn ich mir einmal so etwas denke, glaube ich auch dass es so ist und bekomme dadurch wirklich Angst und Zweifel an meiner Realität.

Also, erst mal:

Du existierst! Das ist sicher.

Und warum ist das sicher? Weil du denkst.

Er hier hat auch so gedacht wie du: René Descartes https://de.wikipedia.org/wiki/Ren%C3%A9_Descartes

Hier seine Gedanken:

"Zweifeln ist, ob ich mich täusche, dass ich „ich“ bin und dass ich „bin“? Wenn ich aber zweifle, so kann ich selbst dann, wenn ich mich täusche, nicht daran zweifeln, dass ich zweifle und dass ich es bin, der zweifelt, d. h. ich bin als Denkender in jedem Fall existent.

Der erste unbezweifelbare Satz heißt also: „Ich bin, ich existiere“ (Original lat.: ego sum, ego existo). Er ist, so Descartes, „notwendig wahr, so oft ich ihn ausspreche oder denke“. Descartes analysiert dann dieses zweifelnde Ich und bestimmt es als ein urteilendes, denkendes Ding: Als res cogitans."

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Solche Gedanken zu denken, wie du sie denkst, ist also erst mal völlig normal. Daran ist überhaupt nichts Pathologisches, viele Menschen denken solche Dinge. Die meisten allerdings nur hin und wieder. Bei dir ist das alles nun etwas stärker ausgeprägt und intensiver. Aber auch damit bist du keineswegs allein, siehe oben, René Descartes, und siehe das Video unten. Aber ich bin sicher: Den Zustand mit der "Besessenheit davon" - wie du es ja beschreibst - den wirst du überwinden.

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Hier ein Video für dich zum Thema Solipsismus

https://www.youtube.com/watch?v=H2K2JfawFOk

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Und lies bitte dies hier: Es geht um Gründe für die Annahme, dass eine reale Welt existiert ! - und zwar auch außerhalb und unabhängig von deinem Bewusstsein:

http://ethik-werkstatt.de/Existiert_die_Welt.htm

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Hier noch Harald Lesch zum Thema ...

https://www.youtube.com/watch?v=CAHnfoRx4IY

"Was ist das Ich?"

Danke für die ganzen Links, Videos und Lösung für mein Problem.

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