Könnte Hillary doch noch gewinnen?

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9 Antworten

Die Möglichkeit das sie gewinnt gibt es in der Theorie.

Die Gründerväter der USA haben ihrem Volk nicht zugetraut, wirklich politische Entscheidungen treffen zu können und haben daher die Wahlmänner geschaffen. Diese Wählen eigentlich den Präsidenten.

In einigen Bundesstaaten sind diese Wahlmänner zwar verpflichtet, so zu wählen wie das Volk, aber nicht in allen. In vielen sind die Wahlmänner nur ihrem Gewissen verpflichtet und könnten daher für Clinton stimmen. So könnte Sie Präsidentin werden.

In der Realität ist wenn ich es richtig weiß bisher nur 1 mal 1 Wahlmann von der Volksstimme abgewichen. Demnach ist das eine rein Theoretische Chance.

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Kommentar von Turkmen1996
15.11.2016, 14:09

OK und wenn es dann wirklich so kommen würde das die Wahlmänner doch für Hillary gehen hätte trump verloren wäre es dann gut oder schlecht ?

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Rein hypothetisch kann Hillary Clinton noch Präsidentin werden. Das liegt daran, dass einige US-Staaten ihren Wahlmännern keine Vorschriften gemacht haben, dass sie sich an das Wählervotum halten müssen.

Dies ist aber wirklich sehr hypothetisch und noch nie vorgekommen so weit ich weiß.

In unserem Wahlsystem hätte sie aufgrund ihrer Mehrheit der Wählerstimmen gewonnen.

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Kommentar von Turkmen1996
15.11.2016, 14:07

Ah OK also es gibt ein kleinen funken das Hillary doch noch präsidentin werden kann!?

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Das ist Wunschdenkender schlechten Verlierer in Deutschland. Natürlich wollten sie ihre Hitlery im Amt sehen. Und nun suchen sie nach Strohhalmen nach denen sie greifen könnten.

Theoretisch ist alles möglich: dass die Wahlmänner nicht das tun was sie immer tun, dass Trump ermordet wird(wäre nicht der erste US-Präsident), dass Trump plötzlich in der Dusche ausrutscht, dass ein Meteorit einschlägt und es keine USA mehr gibt. Theoretisch ist alles möglich.

Faktisch ist Trump der president elect. Und die wurden faktisch mit 99% Wahrscheinlichkeit Präsidenten.

Und nein du hast keine Ahnung von Wahlsystemen. Im deutschen Wahlsystem wäre Trump Präsident, weil in Deutschland die Parteienwahl ins Parlament entscheidet. Und die haben in den USA auch die Republikaner gewonnen. Damit wäre Trump im deutschen System als "Kanzlerkandidat" der siegreichen Partei auch der Gewinner.

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Planspiele hin, Planspiele her, was würde denn passieren, wenn sich die Wahlmänner entgegen ihres Auftrages für Clinton entscheiden würden?

Würden sich das die Wähler von Trump gefallen lassen? Würden die, die Trump gewählt haben, weil sie dem System nicht vertrauen, sich in ihrem Misstrauen nicht bestätigt fühlen und offen rebellieren, mit der Waffe in der Hand, die sie bei sich zu Hause im Schrank haben?

Ein solches Szenario würde Unruhen am Rande des Bürgerkrieges bedeuten. Das kann niemand wollen auch nicht diejenigen, die mit Recht Trump für einen üblen Faschisten halten.

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Kommentar von Askomat
15.11.2016, 14:45

Was nochmal macht Trump zum Faschisten ?

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Kommentar von Hegemon
15.11.2016, 17:35

Sorry, lieber PeeVau, es ist ja völlig legitim, daß Du den nicht magst, aber mir ist das auch etwas dick aufgetragen. Daß ausgerechnet Josef Joffes ZEIT und die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung als typische Vertreter der hiesigen transatlantischen Claqueure die Kampagne der amerikanischen Medien kopieren, bedeutet noch gar nichts. Die taugen nun wirklich nicht zum Kronzeugen. Zum Faschismus gehört schon etwas mehr als schlechtes Benehmen, Machogehabe und wirrer Populismus.

Naomi Wolf hat die 10 Faktoren, derer sich faschistische Bewegungen weltweit allesamt bedient haben, um ihre Macht zu errichten, mal aufgelistet:

https://de.wikipedia.org/wiki/Naomi\_Wolf

Ich kann nicht erkennen, daß diese Punkte auf Trump zutreffen. Auf seine Vorgänger hingegen zu erheblichen Teilen durchaus – ohne daß jemand "Faschist!" gerufen hätte. Auch kann ich eine allgemeine Gleichschaltung, Ausschaltung der Gewerkschaften und Gewaltanwendung bislang nicht erkennen. Da wird man hingegen bei Lichtgestalten wie Erdogan schnell fündig. Ich zitiere mal aus der knackigen Definition meines 1972er Lexikons. Die bürgerlichen Definitionen sind ja da doch aus nachvollziehbarem Grund meist eher schwammig und diffus:

"... offene terroristische Diktatur der reaktionärsten ... imperialistischen Elemente des Finnanzkapitals ... dient dazu, ihre Vorherrschaft in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens zu sichern und zu erweitern ... ist auf Verschmelzung der Macht des Finanzkapitals mit der Macht des imperialistischen Staates gerichtet, was zur völligen Unterordnung des gesamten Staatsapparates unter die Herrschaft der ... mächtigsten Monopole und ihre aggressiven Ziele führt ... zerstört bürgerlich-demokratische Freiheiten und entwickelt einen hemmungslosen ... zumeist auch blutigen Terror ... Kriege zur Eroberung, Unterjochung und Ausrottung anderer Völker..."

Ich kann bislang nicht erkennen, daß das so auf ihn zutrifft - auch nicht den Schulterschluß zum Finanzkapital (Frau Clinton war die Marionette der Wall-Street - nicht Herr Trump). Mehr noch - er setzt offenbar auf Dialog mit Rußland zwecks Entspannung und Normalisierung - (während Frau von der Leyen deshalb Schnappatmmung kriegt). Paßt irgendwie nicht zu obiger Definition.

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Dass alle "Wahlmänner" eines Staates - egal, für welche Partei / welchen Kandidaten sie in ihrem Bundesstaat gewählt wurden - bei der Abstimmung über den Präsidenten nur für den in dem Staat siegreichen Kandidaten stimmen, ist - glaube ich - nur eine Übereinkunft, die zu brechen - so weit ich weiß - nicht gegen die us-Gesetze verstoßen würde.

So weit ein mögliches Szenario.

Und beide müssen am Abstimmungstag noch am Leben sein; das ist Voraussetzung, um gewählt zu werden. So viel steht fest.


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Ja, das könnte sie, wenn der Trump plötzlich einen Infarkt bekommt und stirbt oder zumindest gesundheitlich unfähig wäre.

Da der Trump noch nicht gewählt wurde, sind die Wahlmänner am 12. Dez. frei in ihrer Entscheidung

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Nein kann sie nicht. Die Wahl ist gelaufe. Sie hat zwar mehr Stimmen als Trump aber es zählen die Bundesstaaten die gewonnen wurden. Das Ergebnis ist als solches nicht anfechtbar. Sonst hätte sie es wahrscheinlich schon gemacht. Das einzige worauf man spekuliert das es nicht lange dauert bis Trump ein Amtsenthebungsverfahren an der Backe hat. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht wobei der Ausgang offen ist. Selbst Clinton hat es ja überlebt. Dazu ist es aber noch viel zu früh zumal er ja noch nicht mal Präsident ist,

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Kommentar von PatrickLassan
15.11.2016, 14:36

Die Republikaner haben eine solide Mehrheit in beiden Häusern des Kongreß. Wie sollte es denn da zu einem Impeachment-Verfahren kommen?

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Mir fiele kein Weg ein durch den Clinton noch Präsidentin werden könnte

Und ja nach deutschen Wahlgrundsätzen hätte Clinton gewonnen

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Kommentar von Turkmen1996
15.11.2016, 14:04

Weil es spekuliert wird das Hillary doch noch gewinnen kann also das donald trump nicht Präsident wird sondern hillary

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Nichts steckt hinter dem Geschwafel und das politische System Deutschlands sieht keine direkte Präsidentenwahl vor.

Andere Wahhlsysteme wie in Frankreich oder Russland hätten eine Stichwahl erforderlich gemacht, da beide die absolute Mehrheit verfehlt haben.

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