Könnte Hanf die Erde retten?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ja weil man lieber am,, schlechten Image'' von Hanf arbeitet, statt eine liberaler Drogen-und Wirtschaftspolitik zu betreiben.

Woher ich das weiß:Hobby – Parteimitglied und großes Interesse an jeglicher Politik

Ich finds ja ausgesprochen gut, wenn man sich Gedanken um den Schutz unserer Wälder macht, allerdings gibt es einen grundsätzlichen Haken bei solchen Überlegungen.

Eine produktivere Pflanze mag bei gleichem Ertrag zwar weniger Fläche in Anspruch nehmen, der Stoffwechsel aller Pflanzen ist aber über Jahrmillionen optmiert worden.

Das bedeutet, mehr Ertrag geht einher mit größerer Nährstoffaufnahme und/oder Wasserbedarf. Die Böden würden daher schneller ausgelaugt, wahrscheinlich gibts auch ein noch größeres Problem mit dem Phosphor.

Ohne Nutztiere, deren Futter den Großteil der landwirtschaftlich genutzten Flächen in Beschlag nimmt, mag das aber, in einer Vielfelderwirtschaft, durchaus Sinn machen.

Wen das mehr als launige Dampfplauderei sein soll, dann musst du schon belatsbare Zahlen vorlegen...

So darf man einstweilen vermuten, dass z.B. die Papierproduzenten nicht halb so doof sind wie du sie hier aussehen lässt und Hanf einfach viel teurer zu Papier umzuarbeiten ist.

Der Haken an Deiner Idee ist die Anbaufläche, die Du für Hanf zusätzlich benötigst, was war die vorher?

Wenn man eienn Wald roden oder eine naturbelassene Brachfläche dafür bepflanzen muss, bringt das nichts.

Wenn man ein Weizenfeld dafür verwendet, gibts weniger Nahrungsmittel..... ich hoffe, Du verstehst, worauf ich raus will.

Nein das wird nicht alleine die Erde retten. Wäre aber natürlich eine nice Verbesserung für viele Branchen.

Was möchtest Du wissen?