Könnte es viele "Brexit"-Flüchtlinge geben?

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7 Antworten

Es gibt bereits jetzt etwa 1 Mio. UK-Expats (Flüchtlinge ist hier das falsche Wort, es sei denn man betrachtet das englische Wetter als lebensbedrohlich), vor allem Rentner, die hauptsächlich in Spanien, Italien oder Griechenland leben.

Wie sich das in Zukunft entwickelt, wird vor allem eine Frage der weiteren Beziehung zwischen der EU und UK nach dem Breit sein.

Die EU hat zwar allen UK-Expats volle lebenslange Bürgerrechte angeboten, das Angebot des UK hinkt aber deutlich hinterher.

Worst Case: Die Verhandlungen bleiben erfolglos, jedes EU-Land kann eigene Einreisebeschränkungen bis hin zur Visumspflicht festlegen. Ist zwar unwahrscheinlich, da jede Regierung, die für so einen F*ck-up verantwortlich wäre, bei der nächsten Wahl mit dem Unmut der erzwungenen Heimkehrer rechnen muss.

Trotzdem gibt es noch zig andere Unklarheiten, die den Auswanderern einen Strich durch die Rechnung machen können, z.B. die aktuell vorhandene Gegenseitigkeit der Krankenversicherung (s. EHIC).

Insgesamt kann man im Moment nur sagen: Abwarten und Tee trinken.

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Die Brexit Flüchtlinge sind schon hier. Dqas sind die Briten, die bei uns und in anderen Ländern leben und Arbeiten und gerade die Staatsbürgerschaft beantragen, so wie es auch einige Festlandeuropäer zur Zeit in GB tun.

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tanztrainer1 16.07.2017, 08:58

Darunter sind auch einige ehemalige Kollegen. Hab lange bei einem amerikanischen Konzern gearbeitet.

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Flüchtlinge können nicht aus sicheren Ländern kommen. GB gilt als sicher und wird auch nach dem Brexit als sicher gelten. Daher hat niemand aus GB Anspruch auf Asyl. Es kann höchstens abwanderer geben.

Dazu kommt dass Brexit keineswegs so schlimm ist, wie die Leute denken. Alle sagen Brexit ist schlecht und EU ist großartig, aber wenn man nach einem Argument fragt:"warum denn genau?", weiß es niemand. Das hat viele vor- und Nachteile. In unseren Medien werden wahrscheinlich dann hauptsächlich die negativen Effekte dargestellt (wird ja jetzt schon).

Das einzige Argument was man manchmal hört ist "Handel". Allerdings kann man Freihandelsabkommen mit Nicht-EU-Ländern schließen. Dann ändert sich im Handel nichts. Wer sich schon mal seine Produkte angeschaut hat, stellt fest, dass sehr häufig "made in China" drauf steht. "Made in England" sieht man selten. Offenbar importieren wir viel aus China, obwohl China nicht in der EU ist. Ich sage nicht, die Medien lügen, aber sie bringen Argumente nur für die eine Seite wodurch das Bild nicht neutral ist. In vielen Ländern ist Haltung zur EU gar nicht so gut wie in Deutschland. Und die deutschen die für die EU sind, wissen häufig gar nicht warum überhaupt...

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tanztrainer1 16.07.2017, 09:05

Die bezeichnen sich doch eher aus"Jux" so. Meine Bekannten Jane und Alan werden kommen, bevor die Austrittsverhandlungen überhaupt richtig angefangen haben.

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Fuloli 16.07.2017, 12:19
@tanztrainer1

Da sieht man mal was für eine macht die Medien haben. Anstatt zu recherchieren, welche Folgen das tatsächlich haben wird, Wandert man einfach aus. Naja, kann ja jeder machen wie er denkt ^^ gibts ja immer die lustigen Videos, wo die Leute sich für die EU einsetzen und demonstrieren, aber keine Ahnung haben, was EU überhaupt  ist, wer EU-Präsident ist, mit wievielten Leuten ihr Land vertreten ist, welche Gesetze von der EU kommen Usw.

Kann natürlich auch sein, dass deine bekannten zu den wenigen gehören, die sich differenziert mit dem Thema auseinandergesetzt haben. In dem Fall würde mich mal interessieren, welcher Punkt ausschlaggebend war, auszuwandern.

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Davon kann man ausgehen.

Durch die europäische Reisefreiheit haben sich sehr viele Polen in England niedergelassen. Diese werden zur Zeit sehr stark angefeindet, und es ist zu erwarten, dass eine Menge von Polen England verlassen wird.

Ähnlich schaut es mit Muslimen aus. Durch die Kolonialpolitik GB gibt es auf der Insel sehr viele Muslime, vornehmlich aus dem pakistanischem Raum. Der Unmut gegen diese Bevölkerungsgruppe ist wachsend, und die letzten islamischen Anschläge haben dazu nur beigetragen.

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ja besonders Theresa May wenn es dem britischem Volk hinterher extrem schlecht gehen wird. Da es hauptsächlich ihre Initiative war wird sie auch entsprechend gehasst werden

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tanztrainer1 16.07.2017, 09:01

Diese Frau wollen wir in der EU foch nicht haben. Eventuell darf sie zu Trump flüchten.

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Nein.

"Flüchtlinge" sind das ohnehin nicht, sondern Auswanderer. 

Wieso aber sollte ein Brite auswandern, weil GB aus der gescheiterten EU austritt? Das wären hysterische Reaktionen. Unsere Politiker sagen doch immer so schön: "Man soll sich nie von Ängsten leiten lassen. Wir schaffen das." Hier trifft das voll zu. 

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Bezweifle ich. Das british Empire, will ja seine alte Stärke zurück erlangen

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MatthiasHerz 16.07.2017, 09:23

Gerade deswegen besiedel(te)n die Briten die halbe Welt.

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