Könnte es sein, dass Heldenfilme uns indirekt Angst machen große Dinge an zu packen?

5 Antworten

Heldenfilme sollen uns keine Angst machen. Obwohl die Helden übermenschliche Kräfte haben, gilt das gleiche nämlich eben auch für für Bösewichte oder die Probleme, die diese Helden lösen müssen und somit kannst du Übermenschlichkeit aus der Gleichung kürzen.

Tatsächlich sollen dich die Filme ermutigen, die Dinge anzupacken, der Mut dazu steht oft im Mittelpunkt. Und auch wenn die Helden Schmerzen leiden und es am Ende nur ein knapper Erfolg wird... Tatsache ist, sie haben es angepackt und trotz aller Widrigkeiten durchgezogen und erfolgreich hinbekommen.

Hat es sich gelohnt, den Schmerz zu ertragen? Ja.

Ist es schlimm, dass der Erfolg sehr knapp war? Nein, denn ist ein Erfolg.

In einigen Filmen gibt es natürlich Rückschläge, aber die sollen letztlich verdeutlichen, dass man trotzdem nicht aufgeben soll. Dass man immer noch und trotzdem etwas erreichen kann, wenn man nur weitermacht und nicht aufgibt.

Ich denke, das eigentliche Problem liegt darin, dass man selbst diese Filme "nur" konsumiert. Dass man den Helden zuguckt, wie sie Erfolg haben, statt selber Erfolgserlebnisse zu feiern. Es kann durchaus sein, dass du deinen Eindruck gewonnen hast, weil du dich beim Schauen solcher Filme nur als passiven Beobachter siehst und zusiehst, wie "andere" die Probleme lösen.

Damit möchte ich dich nicht beleidigen. Es ist lediglich eine andere mögliche Sichtweise. Diese ist allerdings von den Autoren solcher Filme allerdings nicht beabsichtigt.

In der Regel sollst du dich in die Helden hineinversetzen und sie idolisieren, so wie Kinder es beim Spielen oft tun, nur eben in der erwachsenen Version Interpretation davon.

Ok, das klingt merkwürdig. Sorry dafür :)

Gut, ich kann aber doch auch die Einstellung bekommen: Wenn selbst ein Held es nur mit Glück schafft, wie soll dann gerade ich es schaffen, der noch nicht mal Erfahrung mit solchen Problemen hat?

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@zahlenguide

Wie gesagt, die Übermenschlichkeit ist kein Teil der Gleichung mehr. Am Ende ist er auch "nur" ein Typ. Und nur weil er es mit Glück schafft, heißt es noch lange nicht, dass du mit haufenweise Pech untergehen musst.

Die Helden finden sich übrigens auch in den meisten Fällen in unbekannten Situationen wieder, haben also oft eben nicht die Art Erfahrung, die nötig wäre. Nur die Erfahrung, um andere Strategien davon abzuleiten.

Tatsächlich handeln Helden oft sehr improvisiert. Das soll dir zeigen, dass du auch dann nicht aufgeben musst, nur weil du keine perfekte Strategie hast. Manchmal muss man eben ein Wagnis eingehen. Und wenn es klappt... Wen interessiert es, ob es gut improvisiert oder nur Glück war? ;)

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Ja, sie suggerieren uns, nur, wenn man uebermenschliche Kraefte hat, dann kann man das Boese besiegen.

Also nicht durch Zusammenhalt der Menschheit und Organisation der aktiven Kraefte, sondern nur durch Superpower der Helden.

Darum warten die Menschen immer auf irgendetwas oder irgendjemand, der die Dinge richtet und kuemmern sich nicht selbst darum.

Natuerlich kommt niemals jemand, man muss diese Hinhaltungstaktik durchschauen, um frei zu werden von der Befreiung von aussen und dann erkennt man, dass das ganze Spiel nur in einem stattfindet, dort draussen nichts existiert, aber wir haben es doch geglaubt.

Kann gut sein.

Ich frage mich allgemein, wo eigentlich über all manipuliert wird, und, ob das geplant ist.

Mit freundlichen Grüßen👍🏻

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