Könnte es sein dass der Grund von Amokläufe eine gesellschaftliche Krankheit ist?

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7 Antworten

Amok ist keine Krankheit! Es setzt sich in den letzten Jahrzenten der Glaube durch, dass jedes abnorme Verhalten eine Geistesstörung ist - und das ist einfach Blödsinn! Achtet mal drauf: Politiker werden nur noch von Verwirrten angegriffen, Mörder sind fast alle gestört und Trinkende sind alkoholkrank. Die Pathologisierung von unnormalem Verhalten ist keine Lösung - stattdessen sollte man an Ursachen arbeiten und nicht die Menschen einfach nur für krank erklären (eine ganze Zeit galt Homosexualität auch als Krankheit)! Die Krankheit gilt als Entschuldigung der Gesellschaft: "Es tut uns leid, aber gegen die Krankheit des Mordens oder den Vergewaltigungstrieb können wir nichts machen. Diese Menschen sind einfach krank." Zur Lektüre zu diesem Thema empfehle ich: Michel Foucault: Psychologie und Geisteskrakheit. Frankfurt am Main 1968.

nach freud ist es eine, durch die in der kindheit fehlerhafte entwiklung der identität des kindes die zu solchen agressionstrieben führt. meines erachtens sind es mehrere komponenten die zu solchen taten führen. da spielen sowwohl das soziale umfeld, die gesellschaft als auch die eigene identität, das überich und das "es " eine wichtige rolle... fakt ist, dass die menshcenh, welche einem am nächsten stehen einen auch am ehesten udn stärksten verletzen können, und so führen auch ineerfamiliäre konflike wie ein betrunkener vater der ein familienmitglied schlägt etc.. zu eben diesem akt. bzw können dazu führen, da es ja von der persöhnlichkeit abhängt, ob ein mensch seine unbefridigen patrialtriebe wie den libido also das bedürfnis nach menschlichem kontakt und anerkennung sowie liebein einer friedlichen form auslebt und zum beispiel durich viel essen fettleibig wird, doer ob die unbefriedigung sich in den destrudo trieb verschiebt. eine klare a twort ist auf diese frage aslo ie zu geben, nur das nicht ein einzerlner oder die gesellschaft allein schuld an diesen unmenschichen traurigen taten ist.

Ich finde es grundsätzlich falsch, Amokläufer von der Täter- in die Opferposition zu schieben. Amokläufer haben leute umgebracht und Jahrelanges "gemobbt-werden" rechtfertigt keinen Mord. Wenn ein Amokläufer nach seiner Tat vom Selbstmord abgehalten wird, dann soll er vor Gericht genauso hart bestraft werden, wie jeder andere Mörder. Und ich denke nicht, dass die Gesellschaft daran schuld ist.

Die Vereinsamung unserer Kinder, das nicht mehr Vermitteln sozialer Werte und Sozialverhaltens, treibt die Kinder zu solchen Taten. Nicht die Gesellschaft an sich, tut ihnen etwas an, sondern das nächste soziale Umfeld, sorgt dafür, dass sie ihren Platz in der Gesellschaft nicht finden können.

Wenn du "Vereinsamung unserer Kinder" und Nicht-Vermitteln sozialer Werte" schreibst, dann betrifft das die Gesellschaft - insofern wiedersprichst du dir

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Diese Frage habe ich mir schon oftmals gestellt. Jemand muss der Schuldige sein. Ich finde es nicht nett, wenn man für seine Fehler als Entschuldigung, die Öffentlichkeit dafür verantwortlich macht. Jeder Mensch hat seine Probleme und wird selbst damit fertig. Ohne kriminell zu werden. Solche Vorwürfe ertrage ich nicht.

Natürlich! Jedoch nicht, weil ihm die Gesellschaft was angetan hat, sondern durch die gesellschaftlich bedingte Entwicklung mit Vereinsamung,Abnahme sozialer Kontakte, werteverlust und Verlust echter Gefühle.

•1.die mehr oder weniger fortgeschrittene psychosoziale Entwurzelung des Täters• 2. der Verlust beruflicher Integration, sei es durch Arbeitslosigkeit, Rückstufung oder Versetzung •
3.zunehmend erfahrene Kränkungen unterschiedlicher Art und durch unterschiedliche Personen 4. Konflikte mit Liebespartnern. -----Dieses sind bei der wikipedia als grümde angegeben! Davon kann ich mit aller sicherheit sagen: Ich hatte recht! 1. Die junge leute die amoklaufen gehören zu die die kurz vor, werend oder nach der entwurzelung durch den militärdienst oder ehnliches verursacht wird. 2. Leute die gerne arbeiten würden aber keine schance haben. 3. Und die mishandlung, durch der unmittelbaren gesellschaftlichen umfeld.

4. Unehrliche liebesbeziehungen.

Ich meine den Ignoranz und Arroganz gegenüber denn Leid von anderen Leute, dass Verherrlichen und zusprechen von Gewalt, insbesondere in Politischen und juristischen sinne usw. Es ist in der taat eine gesellschaftliche krankheit der sich über ein indiwidum manifestiert auf denn es sich kondensiert hat. Würden die partner immer selbstehrlich sein, würde den motiv einmal aus der welt geschaffen. Und mit die anderen motive ist es auch so. Eine zivilisierteren umgang in der gesellschaft würde für verlorene seelen keine schlechtes vorbild sein!

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@robertru

Das alles ist richtig und auch notwendig für so eine Tat, Aber: das alles braucht eine entsprechende instabile Persönlichkeit, eine Seele, die keinen Halt bei sich finden kann, weil sie es nie gelernt hat etc., dafür ist nicht alleine der Partner oder Militärdienst verantwortlich, vielmehr die Ursprungsfamilie, deren Entwicklung etc, also indirekt die Gesellschaft.

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Schau Dir mal den wiki-Eintrag zum Amoklauf an. Dann wirst Du sehen, dass der Begriff einem so starken Wandel unterzogen ist, dass die Frage so gar nicht mehr zu beantworten ist.

Danke sehr für den Tipp.

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