Könnte es Paralleluniversen geben mit exakt gleich lebenden Doppelgängern von uns?

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7 Antworten

Ja es gibt falls es multiversen gibt, unendlich viele Doppelgänger von dir.

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Kommentar von Kai947
02.06.2016, 17:21

Sehr gut !

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Kommentar von grtgrt
04.06.2016, 17:03

Das muss keineswegs so sein.

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Kommentar von ScienceFan
05.06.2016, 23:12

wieso gibts auf so ne schnell hingerotzte antwort eines 14 jährigen hobbywissenschaftlers nen stern xD

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Hallo! So abwegig ist das nicht. Viele auch namhafte Wissenschaftler gehen davon aus dass es sogar unendlich viele Parallel-Universen gibt und denkt man über die Konsequenzen nach so sind die unglaublich.

 Bedeutet nämlich  auch dass es unendlich viele Versuche gibt. Dann gibt es irgendwo ein Universum in dem einer der so aussieht wie Du eine Frage stellt die von einem der so aussieht wie ich beantwortet wird. Keine Phantasterei sondern von ernsthaften Wissenschaftlern so angedacht. 

Ich wünsche Dir alles Gute.

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Kommentar von KingKiller2012
02.06.2016, 06:32

Hi, was mich aber verwundert mit "unendlich" ist es sollte ja dann ein "gibt es nicht" nicht geben und das würde heißen, dass es ein Paralleluniversum geben würde, indem man eine "Maschiene" entwickelt hat in der es möglich ist zu UNSERER Erde zu Besuchen (was ja natürlich nicht passiert ist). Wäre das denn nicht ein gegenbeweis gegen die Theorie von Unendlich Paralleluniversen?

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Kommentar von WombatCC
02.06.2016, 06:53

Wie du bereits sagtest, wenn es in der Unendlichleit gibt, dann auch deutlich fortschrittlichere Menschen als wir, die uns schon längst ausgerottet hätten. Also wenn das Universum wirklich unendlich sein soll muss ja jeder mögliche Fall bedacht werden.

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Ich finde es etwas bedenklich wenn Theorien populär werden für die es bisher nicht den Hauch eines Beweises gibt. Manche Menschen fangen dann an einfach an eine Vorstellung zu glauben. Dann muss man allerdings unterstreichen dass es sich um eine Glaubensvorstellung handelt und nicht mehr um Wissenschaft.

Es handelt sich bei den Theorien um Multiversen und Paralleluniversen weniger um wissenschaftliche Theorien sondern um Philosophie. Auch wenn dazu unterhaltsame Dokumentationen gemacht werden, darf man dass nie vergessen. Es sind spekulative philosophische Gedanken. Es ist nicht wahrscheinlicher als der Gedanke das alles eine digitale Simulation wie aus dem Film Matrix. Menschen klammern sich oft an derartigen ungewöhnlichen und beeindruckenden Ideen.

Ich finde die Vorstellung von vielen Universen nicht unbedingt elegant. Sie konfrontiert uns auch mit klassischen Problemen die bisher praktisch als überwunden galten. Früher dachten die Menschen auch dass das Universum unendlich und ewig ist. Zahlreiche Beweise legen aber nahe dass unser Universum ein Anfang hatte und sich zu irgendeinem Art von Ende hin entwickelt. Viele Menschen haben sich gegen diese Vorstellung Anfangs gewehrt, es widersprach damals nicht nur den anerkannten Theorien sondern legte auch den Schöpfungsgedanken nahe, es gab also doch einen Anfang, einen Moment der Entstehung, wie es die Religionen in vielfältigen Formen es lehren.

Auch das extrem feine Gleichgewicht der Naturgesetze ist höchst bemerkenswert, kleinste Abweichungen hätten ein instabiles Universum geschaffen indem sich keine komplexen Formen hätten entwickeln können. Auch das gefällt vielen Atheisten nicht, macht es den Gedanken an zufällige Naturgesetze doch abwegig.

Mit der Vorstellung von unendlich vielen Universen die alle verschiedenste Naturgesetze hervorbringen, sucht man einen Ausweg um wieder zu der Vorstellung von einer ewigen, unendlichen und zufälligen Existenz zu gelangen. Dabei stellt sich für mich die Frage, inwiefern die Naturgesetze verändert werden dürfen, ohne das alles kollabiert. Soll heißen, es kann sein das von unendlich vielen Varianten von Naturgesetzen es nur einen einzigen Fall gäbe in dem das Universum stabil ist. Man kann nicht einfach sagen in Universum x ist die Schwerkraft stärker und in Universum y ist sie schwächer als in unserem. Denn kleinste Veränderungen dieses Wertes verhindern die Expansion des Universums oder aber führen zu einer drastisch schnelleren Ausdehnung. Also müsste vielleicht die Expansion eines Universum entsprechend zufällig so ausfallen das es diese Veränderung kompensiert, aber das reicht nicht, weil alle Naturgesetze zusammenhängen, wären das Gleichgewicht anderer Naturgesetze gestört, es bleibt offen ob man sämtliche Werte so verändern kann, dass ein anderes aber ebenfalls stabiles Universum entsteht.

Das feine Gleichgewicht der Naturgesetze könnte möglicherweise der Vorstellung von anderen stabilen Universen ein Strich durch die Rechnung machen.

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Kommentar von Kai947
02.06.2016, 07:24

Wieso bei einer fast unendlichen Anzahl von sich expandierenden Universen, können ja 99,9 Prozent nichts werden, bei dem Rest stimmen die Naturgesetze. Das klingt doch plausibel ?

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Sehr interessantes und genauso schwieriges Thema.

Es gibt durchaus die sog. "Multiversum-Theorie", nach der zwischen neun und hunderten Dimensionen existieren.

Die "Bubble-Theorie" spricht davon, unser ganzes Universum wäre nur eine Blase im sog. Quantenschaum, in dem sich -wie in Schaum eben- unendlich viele parallele Universen in ihren jeweiligen Blasen befinden.

Die "String-Theorie" wiederum postuliert, dass die Materie selbst aus verschiedenen Schwingungszuständen von "Quanten-Strings" resultiert, welche unendlich lang und unendlich dünn sind und somit das "Gewebe" der Realität darstellen.

Was davon nun zutrifft, lässt sich mit heutigen Methoden noch nicht eindeutig erfassen und erklären, daher kann man hier keine allgemeingültige Antwort geben, denke ich.

Im Moment kann man wohl nur zu den verschiedenen Theorien Materialien lesen und die für sich selbst plausibelste annehmen.

Stephen Hawking hat darüber zum Beispiel geschrieben, sehr empfehlenswerte, gut verständliche Bücher.

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Kommentar von Kai947
02.06.2016, 06:24

Folgendes ist mir noch dazu eingefallen: Ich würde mich einfach an der Natur orientieren. Nehmen wir ein Samenkorn aus dem wieder ein Baum entsteht. Der Baum steht für ein Universum. Nicht alle Bäume sind gleich. So sind auch nicht alle Universen gleich. Aber uns interessieren eigentlich eh nur die in denen unsere Naturgestze gelten. Das Samenkorn soll das Urteilchen symbolisieren. Damit das Urteilchen mit einem Urknall zu einem Universum wird, braucht es bestimmte Bedingungen die diesen Prozess auslösen. Wie auch das Samenkorn bestimmte Umstände braucht damit eine Planze heranwächst. Also nehmen wir mal an unser Universum besteht aus einer endlichen Zahl dieser Urteilchen. Unser Universum dehnt sich immer schneller aus, bis es alles zerreißt und die Kräfte entstehen die wieder nötig sind um aus den Urteilchen neue Universen entstehen zu lassen. In unserer Natur besteht ja die Gesetzmäßigkeit, dass sich alles vermehren muss. Warum sollten sich dann nicht auch die Universen vermehren, wenn sie aus so was "simplen" wie einem extrem kleinen Teilchen entstanden sind. Und nach Stephen Hawking sind wir ja praktisch das Universum, dass auf sich selbst schaut. Also müsste sich das Universum auch vermehren wollen bevor es sich selbst zertört, weil es zu alt wird !



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Bei der Theorie der Paraleluniversen. Wird für jede mögliche Möglichkeit ein Universum bestehen. Das heisst, dass es ein paraleluniversum gibt indem du in deutsch eine 1 geschrieben hast ohne zu lernen. 

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Dies würde sowohl dem im im Universum als auch in der Quantenmechanik geltenden Prinzip der Einzigartigkeit und Einmaligkeit von Quantenkonfigurationen widersprechen. 

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Kommentar von Kai947
03.06.2016, 17:13

Heißt das dann, die Quantenphysik lässt Paralleluniversen und Doppelgänger von uns gar nicht zu ?

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Ich bin dort der selben meinung es könnte so ein Universum geben 

LG 

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Kommentar von WombatCC
02.06.2016, 06:54

Wieso?

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