Könnte es Paralleluniversen geben mit exakt gleich lebenden Doppelgängern von uns?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ja es gibt falls es multiversen gibt, unendlich viele Doppelgänger von dir.

Sehr gut !

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Das muss keineswegs so sein.

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@grtgrt

... obgleich wir ja tatsächlich in einem Multiversum leben, was daraus folgt, dass es Regionen im Weltall gibt, die so weit voneinander entfernt sind, dass nichts aus der einen irgendwas aus der anderen beinflussen kann.

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@grtgrt

Ja habe ich auch schon gehört, dass die weitesten enfernten Gebiete im Weltall die man heute beobachten kann, ca 42 Milliarden Lichtjahre voneinander entfernt sind. Da in diesem Gebieten die gleichen Bedingungen herschen, nimmt man an dass diese zusammengehören und es nach dem Urknall Überlichtgeschwindichkeit geben musste. Denn das Universum ist ja erst um die 13 Milliarden Jahre alt. (Quelle: Harald Lesch auf Youtube;)

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@Kai947

Unser Beobachtungshorizont begrenzt den Teil des Universums, von dem uns seit dem UrknallInformationen erreicht haben können.

Unsere heutige Entfernung bis zum Beobachtungshorizont ist jedoch nicht (wie oft falsch beschrieben) durch das Alter des Universums (13,80 ± 0,04 Milliarden Jahre) multipliziert mit der Lichtgeschwindigkeit gegeben, also nicht 13,8 Milliarden Lichtjahre, sondern wird aktuell im Rahmen des Urknall-Standardmodells auf ca. 46,6 Milliarden Lichtjahre beziffert. Das liegt daran, dass sich der Raum weiter ausgedehnt hat, während sich das Licht vom Beobachtungshorizont zu uns bewegte, weswegen vom Licht bereits zurückgelegte Strecken nachträglich länger geworden sind.

Da die 46.6 Mrd. Lichtjahre den Radius des durch uns beobachtbaren Teil des Raumes (kurz: unser Universum) darstellen, ist sein Durchmesser doppelt so groß, so dass unserem Universum benachbarte Regionen sogar über 90 Mrd. Lichtjahre voneinander entfernt sein können.



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@grtgrt

das ist schon wahnsinn, da kommt wirklich keiner mehr hin !

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@Kai947

Könnten sich dann nicht nach dem Urknall zwei Teile exakt gleich aufgetrennt haben, dann hätten wir noch mal eine Milchstraße nur am anderen Ende des Universums ;)

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@Kai947

Die physikalischen Gesetze können nicht ausschließen, dass es Augenblicke gibt, in denen an verschiedenem Ort beliebig komplexe Objekte als exakt gleiche Konfiguration von Elementarteilchen vorliegen - auch solche Objekte, deren Durchmesser Lichtjahre betragen könnte.

Aber selbst wenn es mal zu so einem Augenblick kommen sollte, werden sich schon beliebig kleine Bruchteile von Sekunden später diese beiden großen Objekte wieder in zunehmend unterschiedlicher Konfiguration darstellen - sich also schnell wieder voneinander unterscheiden. Der Grund hierfür ist Quantenfluktuation und die Tatsache, dass ihr Ergebnis stets -- wie klein auch immer der betrachtete Zeitabschnitt sein mag -- aus unendlich vielen, ihrem Ergebnis nach rein zufällig entstandenen und geformten Teilergebnissen bestehen wird. 

Letzteres folgt aus Heisenbergs Unschärferelation angewandt auf das Paar Zeit und Energie.

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wieso gibts auf so ne schnell hingerotzte antwort eines 14 jährigen hobbywissenschaftlers nen stern xD

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@ScienceFan

Weil du oder einer deiner Doppelgänger statistisch gesehen und nach der Logik der Quantenmechanik einen Stern bekommen muss!

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@Kai947

Paralleluniversen müssten dann durch Quantenfluktuationen im Vakuum enstehen, weil davon ausgegangen wird, dass im Nichts nie nichts ist. Der Physiker, Mathematiker und Astronom Josef M Gaßner hat folgendes gesagt. Quantenfluktuationen sind eine Konsequenz der Gesetze der Quantenmechanik. Die Frage lautet also eher: Gelten die Gesetze der Quantenmechanik auch außerhalb unseres wahrnehmbaren Universums? Nachdem sie nach unserem derzeitigen Weltbild ursächlich für die Entstehung unseres Universums waren, würde ich sagen: "ja". Allerdings ist eine naturwissenschaftliche Aussage sehr bedenklich, die wir uns dann mit Phänomenen "außerhalb" "dessen, was alles ist", befassen...

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Hugh Everett hat 1956 als erster die Vielwelteninterpretation der Quantenmechanik eingeführt, nicht weil ihm etwas 'plausibel erschien' (was in der Wissenschaft keine Rolle spielt), sondern als eine mögliche Konsequenz aus der 30 Jahre lang vorherrschenden, vergleichsweise unbefriedigenden Kopenhagener Interpretation der Quantenmechanik. Andere Physiker haben weitere Möglichkeiten von Paralleluniversen ins Spiel gebracht, Max Tegmark z.B. eine Hierarchie von Universen (Stufe 1–4), angefangen mit unserem Universum (Stufe 1). Stufe 1 ist unser Universum, Stufe 2 andere inflationäre Blasen mit möglicherweise anderen kosmologischen Parametern (aber denselben physikalischen Gesetzen und in derselben Raum-Zeit), Stufe 3 die Viele-Welten-Interpretation der Quantenmechanik mit nebeneinander existierenden Paralleluniversen in einem abstrakten Hilbert-Raum. Auch wenn nichts von alledem bewiesen oder auch nur wahrscheinlich ist, geht es bei solchen Gedankengebäuden um mehr als nur 'ich habe mir mal überlegt', es fand vorher eine jahrelange intensive Beschäftigung mit dem kompletten Wissens- und Hypothesenstand der Kosmologie und Physik statt. Und ohne den Einsatz von höherer Mathematik führt niemand solche Diskussionen. Unser Verstand kann nichts erfassen, was ein bisschen über unseren Tellerrand hinausgeht, weder die kleinsten und subatomaren Dinge, noch die größten Dimensionen noch kürzestes Zeiträume oder die Ewigkeiten von 14 Milliarden Jahren. Wenn du in deinen Spekulationen ein bisschen schwelgen möchtest, dann lies »Die Tyrannei des Schmetterlings« von Frank Schätzings. Wenns dir zu trockene Kost ist, weisst du Bescheid.

Sehr interessantes und genauso schwieriges Thema.

Es gibt durchaus die sog. "Multiversum-Theorie", nach der zwischen neun und hunderten Dimensionen existieren.

Die "Bubble-Theorie" spricht davon, unser ganzes Universum wäre nur eine Blase im sog. Quantenschaum, in dem sich -wie in Schaum eben- unendlich viele parallele Universen in ihren jeweiligen Blasen befinden.

Die "String-Theorie" wiederum postuliert, dass die Materie selbst aus verschiedenen Schwingungszuständen von "Quanten-Strings" resultiert, welche unendlich lang und unendlich dünn sind und somit das "Gewebe" der Realität darstellen.

Was davon nun zutrifft, lässt sich mit heutigen Methoden noch nicht eindeutig erfassen und erklären, daher kann man hier keine allgemeingültige Antwort geben, denke ich.

Im Moment kann man wohl nur zu den verschiedenen Theorien Materialien lesen und die für sich selbst plausibelste annehmen.

Stephen Hawking hat darüber zum Beispiel geschrieben, sehr empfehlenswerte, gut verständliche Bücher.

Folgendes ist mir noch dazu eingefallen: Ich würde mich einfach an der Natur orientieren. Nehmen wir ein Samenkorn aus dem wieder ein Baum entsteht. Der Baum steht für ein Universum. Nicht alle Bäume sind gleich. So sind auch nicht alle Universen gleich. Aber uns interessieren eigentlich eh nur die in denen unsere Naturgestze gelten. Das Samenkorn soll das Urteilchen symbolisieren. Damit das Urteilchen mit einem Urknall zu einem Universum wird, braucht es bestimmte Bedingungen die diesen Prozess auslösen. Wie auch das Samenkorn bestimmte Umstände braucht damit eine Planze heranwächst. Also nehmen wir mal an unser Universum besteht aus einer endlichen Zahl dieser Urteilchen. Unser Universum dehnt sich immer schneller aus, bis es alles zerreißt und die Kräfte entstehen die wieder nötig sind um aus den Urteilchen neue Universen entstehen zu lassen. In unserer Natur besteht ja die Gesetzmäßigkeit, dass sich alles vermehren muss. Warum sollten sich dann nicht auch die Universen vermehren, wenn sie aus so was "simplen" wie einem extrem kleinen Teilchen entstanden sind. Und nach Stephen Hawking sind wir ja praktisch das Universum, dass auf sich selbst schaut. Also müsste sich das Universum auch vermehren wollen bevor es sich selbst zertört, weil es zu alt wird !



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Wie würden sich die Gesetze der Quantenmechanik auf unser Universum, den Urknall und Paralleluniversen auswirken, wenn sie wirklich überall existieren würden?

Hallo, ich glaube ich habe das noch nicht so ganz verstanden;) Wenn also die Gesetze der Quantenmechanik wirklich innerhalb und außerhalb unseres Universum gelten würden und für den Urknall verantwortlich wären:

  1. Könnte es dann Paralleluniversen geben auch mit Doppelgängern von uns?

  2. Könnten sich diese Paralleluniversen auch vermischen. Also theoretisch auch mit unserem Universum und es zerstören, hätten wir dann bisher nur Glück gehabt dass das nicht passiert ist?

  3. Wenn unser Universum "quasi" wie auf der Oberfläche eines Ballons expandiert, schrumpft oder zerplatzt dann dieser Ballon und verschwindet am Ende des Universums wieder im Nichts ?

Mir geht es nur darum, ob diese Thesen streng mit den Gesetzen der Quantenmechanik vereinbar und wahrscheinlich wären. Dann hätte ich schon eine gute Vorstellung was alles möglich ist, denn viele Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Gesetze der Quantenmechanik den Urknall mit verursacht haben und überall wirken.

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Und was mir auch ein Rätsel ist, warum kann man die kleinsten Teilchen nicht wieder teilen und diese Teile wieder und so weiter und so fort? Das würde ins Unendliche gehen.

Ich mag noch recht unerfahren sein und bin auch erst 15, aber das ist mir einfach alles ein Rätsel. Würde mich freuen wenn jemand Antworten für mich hat.

Lg

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