Könnte ein Hund mit einem nicht-humanoiden intelligenten Wesen/ Alien leben/ domestiziert werden?

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Grundsätzlich ja. 

Allerdings wäre er, egal, mit wem er lebt, als Einzelhund vermutlich unglücklich. 

Viele Tiere leben mit Menschen, die noch nicht lange domstiziert sind und Menschen haben Tiere trainiert, die gar nicht domestiziert sind oder sogar echte Wildtiere. Wenn also das Alien eine gute Trainingsbasis hätte, wüsste, wie es den Hund belohnen müsste, dann könnte es ihn nach und nach an sich und seine Lebensäußerungen gewöhnen.

 Tiere lernen durch Training nach und nach, die Gestiken und Geräusche des Trainers zu interpretieren, auch über das Training hinaus, falls der Trainer nicht völlig emotionslos agiert. Tiere merken also nach und nach, wann jemand interessiert, begeistert oder sogar traurig ist. Vögel können z.B. beim langjährigen Training rein an der Mimik des Trainers abschätzen, ob sie auf dem richtigen Weg sind oder nicht.

So etwas könnte der Hund halt auch lernen.Zudem könnte es ja sein, dass das Alien durch Gerüche - Pheromone etc. - kommuniziert. Auch hier hätte der Hund einen Vorteil und könnte das Alien schneller verstehen, als etwa ein Mensch das könnte.

Hunde lernen im Zusammensein mit Menschen sehr viele individuelle Signale, solche also, die nur der eigene Halter gibt und kein anderer. Das können bestimmte Worte sein - eine Bekannte sagte ihrem Hund immer, "Willst du Wasser trinken?!" bevor es in den Garten ging; er wusste also, dass dieser Satz bedeutete, dass die Terrassentür gleich geöffnet würde, während ein anderer Hund den Satz nicht damit in Verbindung bringen würde.

Hunde können mit gehörlosen oder blinden Menschen zusammenleben und lernen, diese zu verstehen, auch wenn sie (ganz) anders kommunizieren als hörende oder sehende Menschen. Hunde können mit körperlich oder geistig Behinderten zusammen leben, auch wenn diese ganz anders kommunizieren als andere Menschen. Hunde können leider auch im Labor mit "Trainern" zurecht kommen, die gar nicht persönlich mit ihnen kommunizieren (aber alleine wohl nur für eine gewisse Zeit). 

Die ersten "Clicker-" = Experimente in operanter Konditionierung mit Ratten wurden in Skinnerboxen gemacht, in denen die Ratten und andere Tiere ausschließlich auf Signale reagierten (geht die Lampe an, gibt es Futter, drücke ich den Knopf, geht die Lampe an). Dadurch lernten sie, wie sie Futter bekamen, lernten also "mit dem Käfig zu kommunizieren". 

Das wäre also mit einer außerirdischen Lebensform, die sie beobachten könnten, deren Mimik und Verhalten sie langsam zu verstehen lernen könnten, viel einfacher, weil diese nicht mechanisch reagieren würde (hoffentlich).


Bedenke, dass kleine Tiere wie Hamster oder Wellensittiche durch Training lernen, den Menschen als Lebewesen zu sehen, anzusehen und seine Handlungen zu interpretieren und sogar mit ihm zu kommunizieren. Und diese Tiere sind viel, viel kleiner als der Mensch, leben ganz anders und im Falle der Vögel gehören sie auch nicht zur gleichen Wirbeltierklasse, sind also noch mal ganz unterschiedlich in ihren Lebensäußerungen und -wahrnehmungen. Und trotzdem kann es zu einem Verständnis und zu Kommunikation zwischen ihnen und dem Menschen kommen!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Naja das weiß man nicht aber ich denke die Hunde könnten es als Lebewesen ansehen u.s.w.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?