7 Antworten

Könnte eigentlich jeder Mensch eine Atombombe bauen?

Klar, dafür gibt es sogar Bauanleitungen im Internet, z.B. hier:

https://www.familie-ahlers.de/witze/atombombe.html

Daraus:

  1. Besorgen Sie sich zunächst etwa 100 Pfund (50 Kilo) waffengeeignetes Plutonium von Ihrem örtlichen Lieferanten. Ein Atomkraftwerk oder eine Wiederaufbereitungsanlage empfiehlt sich hierfür nicht, da das Fehlen von größeren Mengen Plutonium die Ingenieure, die dort arbeiten, recht unglücklich machen kann. Wir schlagen Ihnen vor, sich mit der örtlichen Terroristenorganisation oder vielleicht mit den jungen Unternehmern in Ihrer Nachbarschaft in Verbindung zu setzen.
  2. Bitte denken Sie daran, dass Plutonium, insbesondere reines, angereichertes Plutonium, ein wenig gefährlich ist. Waschen Sie nach dem Basteln Ihre Hände mit Seife und warmem Wasser, und erlauben Sie Ihren Kindern oder Haustieren nicht, in Plutonium zu spielen oder es zu essen. Übriggebliebener Plutoniumstaub eignet sich hervorragend, um Insekten zu vertreiben. Sie können die Substanz gerne in einem Bleibehälter aufbewahren, wenn Sie auf Ihrem örtlichen Schrottplatz gerade etwas Geeignetes finden, aber eine alte Keksdose tut es eigentlich genauso gut.
  3. Formen sie jetzt ein Metallbehältnis, in dem Sie die Bombe zu Hause aufbewahren können. Die meisten handelsüblichen Metallfolien können so gebogen werden, dass man den Behälter als Briefkasten, Henkelmann oder VW-Käfer tarnen kann. Benutzen Sie keine Alufolie.
  4. Ordnen Sie das Plutonium in zwei Halbkugeln an, die etwa 4 cm voneinander entfernt sind. Benutzen sie z.B. Pattex, um den Plutoniumstaub zusammenzukleben.
  5. Nun besorgen Sie sich 200 Pfund (100 Kilo) Trinitrotoluol (TNT). Ein guter Plastiksprengstoff ist zwar viel besser, macht aber auch viel mehr Arbeit. Ihr hilfsbereiter Hardware-Spezialist wird Sie sicher gerne damit versorgen.
  6. Befestigen Sie das TNT auf den Halbkugeln, die Sie in Schritt 4 geformt haben. Falls Sie keinen Plastiksprengstoff bekommen konnten, scheuen Sie sich nicht, das TNT mit Uhu, Fixogum oder irgendeinem Modellbaukleber festzumachen. Sie können auch gefärbten Klebstoff verwenden, aber man muss hier nicht unbedingt übertreiben.
  7. Verstauen Sie nun das Ergebnis Ihrer Bemühungen aus Schritt 6 in dem Behälter aus Schritt 3. Benutzen Sie jetzt einen starken Klebstoff wie z.B. Acrylkleber, um die beiden Halbkugeln sicher im Briefkasten zu befestigen. Sie vermeiden so eine zufällige Detonation, die durch Vibrationen oder falsche Behandlung ausgelöst werden könnte.
  8. Um die Bombe zur Explosion zu bringen, besorgen Sie sich eine Fernsteuerung, wie man sie für Modellflugzeuge und kleine Autos verwendet. Mit geringer Mühe kann man einen ferngesteuerten Kolben bauen, der auf eine Sprengkapsel schlägt und so eine kleine Explosion auslöst. Diese Sprengkapseln finden Sie in der Elektroabteilung Ihres Supermarktes. Wir empfehlen "Platzbald", weil dies pfandfreie Einwegkapseln sind.
  9. Verstecken Sie jetzt die fertige Bombe vor Nachbarn und Kindern. Ihre Garage ist dafür ungeeignet, weil sie meist sehr feucht ist und die Temperatur erfahrungsgemäß stark schwankt. Es hat sich gezeigt, dass Atombomben unter instabilen Bedingungen spontan detonieren. Der Geschirrschrank oder der Platz unter der Küchenspüle ist dagegen vorzüglich geeignet.

Jetzt sind Sie der stolze Besitzer einer funktionstüchtigen thermonuklearen Bombe! Sie ist DER Party-Gag und dient im Notfall der nationalen Verteidigung. So funktioniert es:

Im Prinzip wird die Bombe gezündet, wenn das explodierende TNT das Plutonium zu einer kritischen Masse zusammenpresst. Die kritische Masse führt dann zu einer Kettenreaktion, ähnlich derjenigen umfallender Dominosteine. Die Kettenreaktion löst dann prompt eine große thermonukleare Reaktion aus. Und schon haben Sie Ihre 10-Megatonnen-Explosion!

Das einzige Problem ist, eine ausreichende Menge waffenfähiges Spaltmaterial zu erlangen. Deswegen gibt es auch keine "friedliche" Nutzung der Kernenergie, das ist ein reines Märchen zur Beschwichtigung der Öffentlichkeit.

Die eigentliche Konstruktion einer Bombe ist trivial, das kriegen die meisten Berufsschüler Fachrichtung Zerspanungstechnik hin. Abiturienten natürlich eher nicht so.

Deswegen gibt es auch keine "friedliche" Nutzung der Kernenergie, das ist ein reines Märchen

Was meinst du damit?

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@eddyundtabi

Damit meine ich natürlich, dass entgegen der einschlägigen Propaganda von Politik und Atomindustrie jedes Land mit Atomkraftwerken natürlich völlig problemlos waffenfähiges Spaltmaterial herstellen kann und also auch völlig problemlos Atomwaffen herstellen kann.

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@Skinman

Ah jetzt Hab ich verstanden! du meinst, die tarnen sich mit Atomkraftwerken, nur um Atombomben herzustellen ? Sehr interessant!!

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Eine Atombombe ist sehr kompliziert zu bauen. Zudem ist das sehr teuer und aufwendig. Bender mal wie viele Sicherheitsstufen man da braucht.
Am schwierigsten ist es aber an Uran zu kommen.
Ich finde das aber ehrlich gesagt auch ganz gut so!

Lg

Kirra (19)

Top..das mit deinem alter:)

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Weil eine Atombombe sehr Kompliziert und viel zu Teuer ist um sie zu bauen. Das schwierigste ist aber, dass Terroristen schwer an Waffenfähiges Plutonium ran kommen, da darauf sehr aufgepasst wird.

Nein, ein schmutzige bombe ja.

Das Problem bei der Atombombe ist das Spaltmaterial muss weit genug auseinander damit es nicht reagiert und dir in der Hand losgeht.

Die Bombe muss so gebaut sein das durch zünden der Sprengladung das innere radioaktive Material so sehr zusammen gepresst wird das es überkritisch wird.

Das ist kein Schalter den man einfach umlegt oder ein einfacher zünfunke.

Natürlich kann man das Unterumständen hinbekommen mit genug Zeit und Experimenten.

Die Gefahr sich dabei selbst zu verstrahlen ist wohl ziemlich hoch.

Kaum einer verfügt wohl privat über das know how und die Mittel das sicher herzustellen.

Doch try and error machst du mir einmal

Terroristen bauen höchstens eine schmutzige Bombe, das bekommt jeder hin.

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