Könnte die Erde tatsächlich der einzige bewohnte Planet im Universum sein?

19 Antworten

Könnte die Erde tatsächlich der einzige bewohnte Planet im Universum sein?

Wenn es so sein sollte, wie sollte es dann möglich sein, dass man schon auf Meteoriten Spuren von chemischen Grundlagen von Leben finden konnte (wenn ich recht informiert bin)? Dies lässt eigentlich darauf schließen, dass nicht nur gegenwärtig andere Planeten wahrscheinlich bewohnt sind, sondern manche Planeten, die bewohnt waren, nicht mehr existieren und das Leben auf der Erde zumindest in seinen chemischen Grundlagen nicht entstanden ist, sondern die Erde mit diesen chemischen Grundlagen gewissermaßen infiziert wurde und sich darauf basierend das Leben auf der Erde entwickelte. Dies legt auch den Schluss nahe, dass dies ebenso auch auf anderen geeigneten Planeten geschehen sein könnte und vermutlich auch geschehen ist, denn es ist sehr unwahrscheinlich, dass es nur in unserem Sonnensystem solche Asteroiden gibt, da ja Planeten nur durch zuvor vorhandene Materie, etwa in der Größenordnung solcher Objekte, entstehen können.

Es gibt viele Bewohnbare Planeten in der Milchstraße.

Wenn sie bewohnbar sind, ist es auch wahrscheinlich, dass sie bewohnt sind, waren oder sein werden, weil es wahrscheinlich ist, dass sie ebenso wie die Erde, durch Meteoriten mit chemischen Grundlagen des Lebens infiziert wurden bzw. werden. Der Rest ist dann nur noch eine Frage der Zeit.

Und das ist eine gruselige Vorstellung oder?

Wirklich? Eher aus menschlicher Sicht genau das Gegenteil. Das wäre doch der Wunschtraum der Menschheit, denn dann gäbe es viele bewohnbare Welten, die die Menschen mit ebenso wenig Gewissensbissen kolonisieren herunterwirtschaften könnten, genauso wie sie es mit der Erde gemacht haben, seit die Industrialisierung begann. Gruselig wäre es eher, wenn jeder bewohnbare Planet auch bewohnt wäre und daher die Menschen kein Anrecht darauf hätten, diese zu kolonialisieren, oder besser noch diese anderen Zivilisationen weiter entwickelt wären, als wir es sind, und uns bei einem Kolonisierungsversuch unmissverständlich in die Schranken weisen würden, denn dann müssten wir aus dem, was wir mit der Erde angestellt haben, allein klar kommen und würden vermutlich dabei draufgehen. Das wäre dann - zumindest aus der Sicht der Menschheit - gruselig.

Deine Argumentation hat mehrere Lücken:

Die Milchstraße (allein) hat ca. 100 000 000 000 Sterne. Da wahrscheinlich mindestens jeder 2. oder 3. Stern Planeten haben wird, wird es sehr viele Planeten gewben. Und darauf sicher auch irgendwo intelligentes Leben.

Warum sehen wir nichts von denn.

Das ist Dein nächster Denkfehler, denn die Entfernungen im Universum sind tatsächlich astronomisch groß. Selbst wenn es auf einem Planet, der einen der nächsten Sterne umkreist, intelligentes Leben geben würde, würden wir das nicht merken können. Das Bisschen elektromagnetische Strahlung, das Menschen oder Aliens für Funk und(oder TV erzeugen ist astronomisch nicht der Rede wert.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung
Da viele dieser Planeten schon viel älter sind als die Erde, müssten wir doch etwas sehen können.

Was genau willst du da "sehen" können, wenn die tausende Lichtjahre entfernt sind? Mal abgesehen davon, dass das Universum nicht nur aus der Milchstraße besteht, es also Planeten gibt, die noch viel weiter entfernt sind.

Rein statistisch betrachtet ist es recht naiv zu glauben, wir seien die einzigen Lebewesen im Universum.

Es reicht, dass es wahrscheinlich ist.

Vielleicht sind wir einfach noch zu unwissend und haben nicht die richtige Technik, um mehr zu wissen.

So arrogant zu sagen, wir wären die einzigen, bin ich nicht.

Der einzige Planet mit leben? Nein. Aber Intelligenz ist nicht sehr wichtig. Immerhin haben Dinosaurier viele Millionen Jahre lang den Planeten regiert, und sie waren nicht wirklich schlau.

durch die apokalyptischen Zustände, die vor 65 Millionen Jahren herrschten, mussten sich Säugetiere ihre Intelligenz entwickeln, I’m Probleme lösen zu können und an das wenige Futter zu kommen, das es noch gibt.

Wirklich Intelligentes leben könnte also durchaus sehr, sehr selten sein.

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