Könnte das Migräne sein (und wie kann man das rausfinden)?

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9 Antworten

Hallo amy2107,

in deiner Beschreibung gibt es einige Hinweise, die auf Migräne hindeuten. Herausfinden, ob es sich bei dir wirklich um Migräne handelt, kann das nur der Facharzt für Migräne – ein Neurologe.

Die typischen Anzeichen für Migräne sind:

  • Anfallsartiger - meistens einseitiger – Kopfschmerz (stechend oder pochend).
  • Übelkeit (manchmal mit Erbrechen), Appetitlosigkeit.
  • Licht-, Geräusch- oder Geruchsempfindlichkeit.
  • Der Schmerz verschlimmert sich bei Bewegung / körperlicher Anstrengung.
  • Dauer einer Migräneattacke: Wenige Stunden bis zu 3 Tagen.
  • Die ersten Migräneanfälle treten bei den Meisten erst ab der Pubertät auf.
  • „Normale“ Schmerzmittel wirken oft nicht ausreichend.

Es gibt verschiedene Arten von Migräne, deshalb müssen nicht alle genannten Symptome auch immer und bei Jedem genauso zutreffen.
Eine Form der Migräne ist die vestibuläre Migräne (Schwindelmigräne).

Die Diagnose einer vestibulären Migräne stützt sich überwiegend auf eine typische Beschwerdeschilderung und gestaltet sich einfach, falls Kopfschmerzen den Schwindel einleiten, ihn begleiten oder auf diesen folgen. Das gleichzeitige und wiederholte Auftreten von Schwindel und Migränebegleitsymptomen, in erster Linie in Form einer gesteigerten Licht- oder Lärmempfindlichkeit, ist zur Diagnosestellung erforderlich. Gemäß den Kriterien der internationalen Kopfschmerzgesellschaft gilt eine vestibuläre Migräne als sicher, wenn bei zwei Schwindelattacken zwei der folgenden Symptome, z.B. Lichtempfindlichkeit, Lärmempfindlichkeit, Kopfschmerzen oder Sehstörungen bzw. andere Aurasymptome, auftreten. Migräneattacken können zusätzlich auch ohne Schwindelattacken auftreten.

http://www.schwindel-ratgeber.de/index.php/vestibulaere-migraene.html

Mein Rat: Lasse dich von einem (auf Migräne spezialisierten) Neurologen untersuchen oder in einer Migräne-Schmerz-Ambulanz. Bei Migränepatienten ist übrigens das MRT immer unauffällig. Migräne kann nur durch die Befragung des Patienten von einem Neurologen diagnostiziert werden. Starke Migräneauslöser sind Stress und Schlafmangel, bzw. ein unregelmäßiger Schlaf- / Wachrhythmus.

LG Emelina

Die Diagnose klingt für mich aufgrund Ihrer Krankheitsgeschichte einleuchtend. Ich würde es auch nicht als "als psychosomatisch abgestempelt" bezeichnen. Wenn keine strukturellen Schäden vorliegen und das Blutbild in Ordnung ist, ist es sehr naheliegend, dass psychische Belastungen wie Stress, Schlafmangel etc. o.g. Symptome auslösen können.

Es muss sich jedoch damals zu Beginn deiner Beschwerden nicht zwingend um eine Migräne gehandelt haben. Auch Verspannungen aufgrund diverser Stressoren sind möglich.

Mit nachfolgendem Test können sie evtl. die Art Ihrer  Kopfschmerzen etwas näher eingrenzen:

http://www.forum-schmerz.de/service/kopfschmerz-test.html

Es gibt im Rahmen der physiotherapeutischen Schmerztherapie Techniken, die gute Erfolge bei der Behandlung von Kopfschmerzen/Migräne zeigen. Eine solche Behandlung ist natürlich einer medikamentösen Therapie m. E. vorzuziehen. Vielleicht erkundigen Sie sich mal in einer Physiotherapiepraxis über die Erfahrungen der Therapeuten mit Schmerztherapie und Migräne.

Das könnte tatsächlich eine Migräne sein. Da ich aber kein Arzt bin, kann ich hier nur eine Vermutung anstellen.
Migräne kann nämlich u.a. sowohl durch Stress als auch einen unregelmäßigen Schlafrhythmus ausgelöst werden. Außerdem würden die Symptome mit Schwindel und Lichtempfindlichkeit passen.

Theorien gehen davon aus,daß Migräne durch Mikroentzündungen kleiner Hirngefäße entsteht. Migränepatienten hilft oft Kälte,auch sog. Eisbrillen aus dem Kühlfach. Verspannungskopfschmerzen können auch Migäneähnliche Beschwerden auslösen,die reagieren aber schlecht auf Kälte,weil die ohnehin verhärteten Muskeln das gar nicht Klasse finden. Könntest Du also mal probieren,was Kälte/Wärme bei Deinen Schmerzen bewirkt.
Gute Besserung,liebe Grüße!! :)

Wenn du Migräne vermutest, dann geh noch mal zum Arzt und schildere ihm genau das, was du hier erzählst. Das könnte weiter helfen.

Ich kenne keinen einziegn Menschen dem so geholfen worden ist ,du bist deine eigene Migräne durch den Arzt losgeworden ? 

Oder nimmst  du immer noch die Medikamente die er dir verschreiben muss, da er nicht wirklich helfen kann oder will ?

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@WALDFROSCH1

Der Arzt könnte zumindest beurteilen (jedenfalls besser als zuvor), ob es sich um Migräne handelt oder nicht.

Ich bin übrigens meine Migräne nach Absetzen der Pille ganz von selber los geworden.... aber das wird der FS nicht weiter helfen, wenn die Gründe bei ihr ganz andere sind.

Deine eigene Antwort finde ich übrigens sehr viel fragwürdiger als meine. Aber das ist Ansichtssache und es bringt mit Sicherheit nichts, das hier zu diskutieren.

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Kann sein, ich war beim arzt.. Der hat aber auch wenig sagen können :(

Hast du mal testen lassen ob du Eisenmangel hast? Bzw. halt daran leidest?

ja, habd kürzlich ne Blutuntersuchung im Rahmen der Nachsorgeuntersuchung nach der Geburt gehabt, die einzelnen Werte weiss ich jetzt nicht, aber laut Ärztin war alles super

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Sorry aber bevor ich dir ne Antwort geben kann darf ich dich fragen verhütest du hormonell??

nein mach ich nicht

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Das ist schon mal gut.... Wie stehts mit deinen Vitaminen?? Vorallem Vitamin b12... schilddrüse??

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