Könnte das echt eine Allergie sein?

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4 Antworten

Das könnte eine Allergie gegen Hausstaubmilben sein. Der Arzt wird einen sogenannten Pricktest durchführen, bei dem eine kleine Menge von bestimmten Allergenen unter die oberste Hautschicht gebracht wird und dann nach einigen Minuten die Reaktion beobachtet wird. Eventuell wird dann noch das spezifische IgE im Blut bestimmt.

Eine andere Möglichkeit für Dein Problem wäre ein Gebrauch von Nasensprays oder Nasentropfen über einen langen Zeitraum, das führt zur Abhängigkeit der Nasenschleimhaut. Der Arzt nennt das eine Rhinitis medicamentosa.

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Bei dem allergietest den ich mal hatte wurden mir tropfen verschiedener Lösungen  (pollen, tierhaare, etc -frag mich nicht wie die da ne Lösung draus gemacht haben ;D ) auf den arm gemacht und dann wurde in jedem Tropen ein kleines Loch in meine Haut gestochen damit die Lösung in die Haut geht. Dann wurde gewartet und wenn irgendwo eine Reaktion (jucken/brennen/rötung o.ä.) kommt ist man allergisch gegen den Stoff wo diese Reaktion auftritt. Hat soweit ich mich erinnern kann 15 Minuten gedauert.

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GradWach 15.03.2016, 00:48

Und Allergien können sich auch mit der zeit entwickeln, hatte ich vergessen zu schreiben 

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Ja unbedingt einen Allergietest machen lassen! Allergien können zu Asthma führen und das braucht keiner.

Weil Du nach den behandlungsmöglichkeiten fragst. Da wird viel angeboten. Zunächst gibt es seitens der Pharma Tabletten wie Ceterizin Ratiopharm (gibt es auch von anderen Firmen), die man galube ich hauptsächlich bei Pollenallergie einsetzt. Zumindest bei uns haben die nur immer kurz was bewirkt, wobei bei Hausstauballlregie die Beschwerden sowieso meistens in der Früh da sind uns tagsüber verschwinden.

Am besten Du beseitigst die Ursache der Hausstauballergie. 1. Matratze, Bettzeug und Kissen (wenn Du hast: Teppiche, Gardinen und Polster) mit Milbopax alle halbe Jahre einsprühen

2. Saugen mit einem Wasserfilter-Staubsauger wie Delphin oder so

3. Am besten teppiche raus und Holzboden/ Fliesen wenn möglich (kostet ja ziemlich)

4. Im Urlaub haben wir auch das Milbenspray dabei und sprühen die Betten ein.

5. Desensibilisierung kannst Du auch versuchen. Bei uns hat sie nicht geholfen (haben wir nach 3 Jahren leider feststellen müssen), aber manche schwören darauf

Wenn keine Mlben da sind können die auch

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Zuerst wird dich der Arzt fragen, was für Symptome du hast, wann deine Beschwerden auftreten und ob dir sonst was fehlt.
Der Hautarzt markiert zunächst auf der Innenseite deines Armes kleine Felder, so Kästchen und beschriftet diese. Anschließend kratzt er leicht mit einer Nadel an den Feldern, damit die Allergielösung später besser in die Haut eindringen kann. Dann kommen auf diese Felder diese Allergenstoffe per Tröpfchen und du musst 15-25 Minuten den Arm still halten und nicht kratzen.
Danach kann er anhand deines Armes bzw. an den Feldern erkennen, wie stark deine Allergie gegen was ist.

Es ist oft so, dass der Körper erst nach mehrmaligem Kontakt mit dem allergieauslösenden Stoff sensibilisiert (abgehärtet) wird. Der Körper bzw. das Immunsystem antwortet dann auf harmlose Reize mit einer übertriebenen Immunreaktion (Hautschwellung, Hautrötung, Augentränen, laufende Nase, etc.)

Wenn du unter 18 bist bezahlt die Krankenkasse meistens die Hyposensibilisierung. Das ist eine Art Therapie bei der du in regelmäßigen Abständen zum Hautarzt gehst und der dir diese allergieauslösenden Stoffe in abgeschwächter Form in deinen Arm spritzt, um dein Immunsystem zu trainieren.
Alternativ dazu, kann er auch ein sog. Antihistaminka verschreiben, z.B Cetirizin oder Loratadin. Das sind Tabletten, die deine Symptome (Augenjucken, Nase laufen, etc.) unterdrücken/vermindern sollen.

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