Könnte das Coronavirus irgendwann später mal ein Thema für Filme und Serien werden?

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6 Antworten

Nein. Dafür hat das Coronavirus weder genug Leid über die Welt gebracht, noch genug bewegt.

Filme suchen nach Extremen, nach Skandalen und nach einem runden Bild.

Und wenn man danach sucht, dann will man sehen, wie ganze Landstriche von der Pest ausgerottet werden, weniger, wie ein paar Tausend Menschen wegen Corona im Krankenhaus liegen, von denen dann eben ein paar leider sterben.

Ansonsten wird nach Erfolgsstorys gesucht. Und da hat George Floyd und was sein Tod ausgelöst hat 1000 Mal bessere Chancen künstlerisch umgesetzt zu werden, als Corona.

Ja, da werden so einige Filme kommen. Die Bedrohung durch Viren endete im Kino meist mit einer Zombieapocalypse, weil unsichtbare Viren alleine eben nicht so kinotechnisch der Bringer waren.
selbst gute Filme mit Starbesetzung wie Contagion gingen eher an der Kinokasse unter.

Ja natürlich. Ich habe da schon eine RTL-Produktion im Auge, mit Hannes Jaenicke in der Hauptrolle als ehemaliger Personenschützer der Kanzlerin, dessen Tochter gerade in einem Biolabor in Köln (wo sonst) Praktikum macht. Seine ex-Frau (Veronika Ferres) iat derweil mit einem korrupten Gesundheitsminister (Axel Prahl) liiert. Als im Labor ein Virus ausbricht, beschließt Hannea Jaenicke, seine Tochter zu befreien und macht sich mit einer geklauten Dampflok auf den Weg nach Köln...

In Gastrollen Jan Josef Liefers als verrückter Professor und Jeanette Biedermann als Tochter.

Cool

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Ich glaube es gibt ganz ganz wenige Katastrophen, die nicht verfilmt wurden, um Profit daraus zu schlagen

Ich kenne erstaunlich wenige Filme über große Erdbeben oder den Untergang der römischen Flotte von Ecnomus. Gut, man könnte sagen, dass man Krankheiten will, aber ich kenne auch nicht wirklich Filme, die die Pocken nennenswert thematisieren, bestimmte Cholera Ausbrüche (außer man möchte unbedingt den geheimen Garten mit reinnehmen), ganz zu schweigen von der Attischen Seuche oder der Justinianischen Pest.

Die Seuche schlecht hin ist die Pest. Vielleicht noch die Spanische Grippe, aber wenn es um Katastrophen geht, dann sind es meist Kriege, die verfilmt sind. Ansonsten haltem sich die Verfilmungen aber stark in Grenzen, schlicht und einfach, weil immer die gleiche Katastrophe ziemlich langweilig ist. Da nimmt man eben einmal in 10 Jahren einen Pompeji Film mit rein und das Bedürfni in diese Richtung ist soweit befriedigt.

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