Könnte bei meiner Tochter eine Epilepsie vorliegen?

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9 Antworten

Ghee mit ihr zu einem Kinderneurologen oder noch besser einen Epieltologen.

Musst mal googeln ob ihr so einen Arzt in der Nähe habt. Oder in eine Epileprologieklinik ambulant einmal vorstellen.

Die Ärzte entscheiden dann, ob man sie stationär aufnimmt oder ob das nicht notwendig ist.

Man kann sonst auch ein 24 oder 48 Dtd. EEG in eine Klinik ableiten lassen.

Dann wäre sie nur 2-4 Tage in eine Klinik, und man weiß schon mehr.

Unterzucker glaube ich nicht, weil ich das habe.

Ohne dann was zu essen wird es nicht von alleine besser, sondern man kippt irgendwann um.

Für mich hört es sich nach Absencen an. Es können aber auch einfache fokale Anfälle sein. Deshalb lasse das abklären.

DIe Kinderärztin nützt bei eine Kurzzeitüberwachung einer Klinik ohnehin nichts.

Die Einweisung muss von einem Neurologen kommen.

Für einen Neurologen bracuhst du keine Überweisung.

Versuche schnell einen Termin beim Neurologen auszumachen und frage dort, ob man deine Tochter über 24 Std oder länger in eine Klinik überwacht.

Das machen auch neurologische Kliniken ohne Kamera. Da kann sie sich dann frei bewegen. Das ist dann auch nur über 24 Std.

Epileptologie, da kommt sie in einem gesonderten Raum und darf nur ab und an mal vom EEG Kabel ab und wird kameraüberwacht. Findet man im EEG was, dann sucht man natürlich den Grund. Dann muss sie einige Tage länger dort bleiben.

Aber besser so und man weiß was los ist.

Selbst wenn sie das hat, kann man das heut zu Tage gut medikamentös einstellen, sodass sie ein ganz normales Leben führen kann.

Das ist durchaus möglich. 

Epilepsie ist zwar nicht direkt vererbbar, aber die Anfallsbereitschaft kann mit genetischen Faktoren zusammenhängen. Grundsätzlich ist es aber immer wichtig, eine mögliche Epilepsie vom Arzt bzw. Neurologen abklären zu lassen, wenn ein Elternteil bereits an Epilepsie erkrankt ist. Gerade wenn die Mutter epilepsiekrank ist, kann es sein, dass das beim Kind ebenfalls der Fall ist.

Und wenn diese Symptome auftreten - warum nicht zum Neurologen gehen? Bei Kindern Krankheiten zu diagnostizieren, ist allgemein eher schwierig, da sie sich selbst und die Symptome noch nicht so genau kennen als dass sie diese dem Arzt genau schildern könnten. Daher hat die Kinderärztin vermutlich auch vorerst grünes Licht gegeben.

In jedem Fall hast Du einen Anlass, mit Deiner Tochter zum Neurologen zu gehen - erzähle ihm auch genau von Deiner Diagnose, denn das ist mitunter auch ein wichtiger Faktor.

Ich wünsche Dir und Deiner Tochter alles Gute.

Ich würde das auf jeden Fall mal dem Arzt schildern, auch dass du gerade die Diagnose bekommen hast. Das könnte eine Form von Epilepsie sein, es kann aber eben auch einfach Verträumtheit oder was ganz anderes sein...

Abklären lassen sollte man es jetzt aber trotzdem.

Bei Kindern wird sowas aber oft erst mal als harmlos abgetan, da es bei 99% am Ende dann wirklich harmlos ist... Da sollte man als Elternteil dann manchmal dem Bauchgefühl trauen und wie in deinem Fall jetzt weiter verfolgen.

Sowas könnte ja richtig gefährlich werden, wenn sie z.B. später den Führerschein hat.

Teilweise bekommt man es mit speziellen Diäten oder Medikamenten ja sogar komplett weg (also dass keine Symptome mehr auftreten, unter der Einnahme).

Danke für deine hilfreiche Antwort.

Noch hoffe ich auch, dass es nur eine Verträumtheit bei meiner Tochter ist. Sie hat nämlich auch schon oft im Unterricht vieles nicht mibekommen, weil sie einfach abgeschaltet hat

Trotzdem werde ich auf jeden Fall einen Termin beim Neurologen machen.

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@Astra10

Falls es das nicht ist, könnt ihr auch mal zum HNO-Arztgehen und da die Gehirnströme bei Geräuschen messen lassen. Ich habe es alsKind laut meinen Eltern manchmal auch gemacht, da ich bewusst keine Geräuscheausblenden kann. Dadurch war mein Gehirn manchmal einfach überfordert undbraucht mal eine kurze Pause. Manchmal hört man auch Sachen einfach nicht, weilzu viele andere Geräusche da sind, die andere gar nicht wahrnehmen, da dasGehirn sie automatisch ausblendet wie das Ticken von Uhren. Letztlich ist eseine Hör-Verarbeitungs-Störung, ist mir selber halt nie aufgefallen, da ich esja nur so kenne. Das kann man zwar nicht heilen aber trainieren, damit es nichtso sehr stört.

Mittlerweile kann ich sogar im Großraumbüro arbeiten, früherals Kind hätten mich die vielen Geräusche in den Wahnsinn getrieben.

Das ist recht selten und fällt bei den normalen Hörtestes bei Kinderarzt nicht auf. Denn wenn es dort ruhig ist kann man ja alle Töne ohne Probleme hören, nur im Alltag gibt es Probleme durch Störgeräusche. Der Kinderarzt wollte nicht glauben das es daran liegt, bis meine Mutter mit der Bescheinigung vom HNO Arzt wieder kam.

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Ärzte spielen Dinge, die sie in dem Moment nicht diagnostisch lösen können, gern herunter.

In der Gesamtzahl dessen, was du erklärst, denk ich schon, dass es eine Ursache gibt. Die muss nicht unbedingt schlimm sein, nicht unbedingt Epilepsie, aber irgendetwas ist da.

Und ja, der Neurologe wäre der nächste logische Schritt.

Hier ist ein Laienforum. Ferndiagnosen sind ohnehin nicht möglich. Nicht einmal ein Arzt würde dir hier eine Diagnose schreiben.

Es nützt dir nichts, hier Vermutungen von Laien zu lesen. Wenn du unterschiedliche Meinungen hörst, bist du auch nicht schlauer. Du kannst nicht beurteilen, was richtig und was falsch ist.

Das Internet ersetzt keinen Arztbesuch. Mache also bitte einen Termin ab und lasse deine Tochter untersuchen!

Und wie Epilepsie vererbar ist, sehr selten, gibt es aber. Ich weiß von einer Familie, da hat die Oma, Mutter und deren 2 Söhne Epilepsie!

Bei Kindern geht man zu einem Neuropädiater. Am besten geht man in eine Epilepsieklinik. Der Hausarzt hat auch nicht viel Ahnung, da braucht es schon einen Spezialisten.

Je nach deinem Wohnort, musst du schauen, was dir passt, Bethl, Vogtareuth und Bonn sind gut. Das klingt schon sehr nach Absencen oder auch Auren, aber eine endgültige Diagnose gibt es selbstverständlich nur vom Arzt.  Und lasst euch nicht mit Teäumerei oder psychisch krank abweisen-das passiert sehr vielen Epielepsie Erkrankten.

Alles Gute euch.

lg Joy 

am besten sprichst du darüber mit dem arzt der deine epilepsie behandelt.

Ich würde den weiteren Rat eines anderen Hausarztes einholen. Die Einschätzung einer Ärztin reicht bei anhaltenden Vorgängen nicht aus !

Sowohl eine Unterzuckerung als auch ein Schock oder eine Epilepsie (habe das in der Bahn und vor einem Restaurant schon einmal miterlebt) können eine Ohnmacht auslösen.

 Vorab wäre wichtig zu wissen, ob eine Epilepsie oder andere schwere Erkrankung in der Familie vorgekommen ist (Aspekt der Genetik und Vererbung). Ich würde es für gut halten, wenn (und das weiß ich nicht) es Untersuchungsmethoden für den Nachweis von Epilepsie gibt.

Es sollte wohl im Interesse deiner Tochter medizinisch versucht werden herauszufinden worum es sich handelt und ob es prophylaktische Maßnahmen gibt.

Man denke daran, dass sie vielleicht später den Führerschein machen will oder Mofa fahren möchte, was passiert mit ihr und mit anderen bei Bewusstseinsverlust während der Fahrt, das ist einfach zu gefährlich, außerdem fällt es dem Menschen leichter wenn er weiß woran er ist als wenn er gelegentlich umkippt, Amnesie hat und sich stets wundern muss woran es liegt.

Ich würde auf jeden Fall ein EEG abgeleitet haben wollen. Das ist normalerweise routinemäßig beim Neurologen dabei.

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