Könnt ihr ohne Auto leben?

13 Antworten

Ich bin mittlerweile seit zwei Jahren im Besitz eines Führerscheines aber habe bisher kein eigenes Auto und von der Familie kann ich auch nur sehr, sehr selten eines nutzen. Demnach muss ich bislang ohne Auto auskommen und es klaappt bislang zumindest im privaten Bereich gut, Einkaufsmöglichkeiten sind in kurzer Zeit zu Fuß gut erreichbar und die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel ist auch gut, bis zur Straßenbahn- und Bußhaltestelle sind es keine zwei Minuten Fußweg. In der Ausbildung habe ich jedoch Probleme, da ich in den praktischen Teilen Schichtdienst habe und da ist halt ohne eigenes Auto doch kompliziert, früh morgens oder spät abends nach 23.00 Uhr mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, ich musste mich deshalb schon öfter morgens hinbringen oder abends abholen lassen. Das ist ärgerlich und natürlich würde ich mir ein eigenes Auto sehr wünschen, kann mir aber bislang einfach weder die Anschaffung noch die Unterhaltung eines Autos leisten. 

Also, meine Mutter und ich leben nun seit 5 Jahren ohne Auto und uns geht es eigentlich recht gut. Doch gibt es mehr Nachteile als Vorteile, wenn man keins besitzt.

1.) Du kannst wenig bis SEHR wenig transportieren, wenn du einkaufen gehst. Auch mit Fahrrad ist´s begrenzt. 

2.) Wenn du mal in die andere Stadt musst, weil du einen Arzt-Termin oder sonstiges hast, dann musst du wohl oder übel mit dem Zug oder mit dem Bus fahren, was manchmal sehr teuer sein kann. 

3.) Wenn du oder jmd. aus deiner Familie ein Bein oder Arm gebrochen hat  und ihr zum Arzt gegangen seit, steht ja jetzt die Frage wie ihr wieder nach Hause kommt. Entweder ihr bettelt eure Bekannten an euch abzuholen, oder ihr müsst zur Bushaltestelle latschen und dann vom Ort zu dem ihr gefahren seit, wieder irgendwie nach Hause kommen. 

Ich kann, aber ich mag nicht.

Mit Frau zusammen habe ich wieder zwei Autos nachdem wir lange Zeit nur eines hatten. Da gab es für mich als Arbeitsweg-mit-Rad-Fahrer oft keine andere Wahl als auf Auto zu verzichten. Es kommt aber ganz oft die Situation wo ein Auto einfach viel bequemer ist und Wege viel leichter macht.

Im Auto steige ich ein und fahre los. Schlimmstenfalls muss ich nur mal zum Tanken anhalten.

ÖPNV muss erstmal überhaupt fahren, dann braucht man bei ungünstiger Streckenführung ewig für nicht sehr lange Wege und wenn das alles doch passt, hat man irgendwelche nach Alkohol, Salamibrot und Zigaretten-stinkende Mitfahrer, die einem die Tränen in die Augen treiben.

Jetzt wieder zwei Autos und das ist ein Segen.

ich habe den ausweis nun 40 jahre.und muss altershalber damit rechnen das ich ihn abgebe, freiwillig sobald ich merke das ich unsicher werde,für mich nicht leicht.da ich noch weite strecken fahre.für jemand jüngeres würde ich vorschlagen ein mini auto zu fahren.sollte man das permi verlieren.das braucht keinen führerschein für autos.

Überhaupt nicht wichtig. Ich habe meinen Führerschein aber kein Auto und möchte auch absolut keines (nur unnötige Kosten). Bei meiner Arbeitsstätte finde ich sowieso keinen Parkplatz) und wo anders fahre ich nicht groß hin. Alles was ich unter der Woche draußen erledigen muss geht mit den öffentlichen (auf der Heimfahrt von der Arbeit) und am Wochenende ist es für mich kein Ding mal so rauszufahren

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