Könnt ihr mir helfen, Depression?

7 Antworten

Hallo Arrow17P,

damit es Dir wieder besser geht und Du evtl. Deine beruflichen Träume verwirklichen kannst, wäre es wichtig, dass Du Deine Depressionen behandeln lässt! Wie man bei jeder anderen Krankheit einen Arzt aufsucht, sollte man auch eine Depression nicht unbehandelt lassen. Vor allem schwere Depressionen können so sehr in den Alltag übergreifen, dass Hilfe von außen dringend erforderlich ist. Dein Arzt kann Dir verschiedene Behandlungsmöglichkeiten aufzeigen und Dir helfen, Dir ein genaues Bild Deiner Krankheit zu machen. Hilfe und Unterstützung findest Du auch bei folgenden Adressen und Anlaufstellen:

- Notfall-Seelsorge: Telefon-Hotline (kostenfrei, 24 h), auch Auskunft über lokale Hilfsdienste:

  • 0800 - 111 0 111
  • 0800 - 111 0 222
  • 0800 - 111 0 333 (für Kinder / Jugendliche)
  • Email: unter www.telefonseelsorge.de

Die Mitarbeiter der Telefonseelsorge hören Dir gut zu, nehmen an Deinen Problemen Anteil und können Dich bei Bedarf auch an entsprechende Einrichtungen verweisen. Du kannst Dich hier zu jeder Tages- und Nachtzeit anonym beraten lassen.

- Hotline, bei der Du Dich über die zur Verfügung stehenden Anlaufstellen informieren kannst: 0800 – 3344533. Sprechzeiten : Mo, Die, Do: 13.00-17.00 Uhr, Mi, Fr: 08.30-12.30 Uhr. 

- Sozialpsychiatrischer Dienst: Er bietet Menschen in psychischen Krisen und deren Angehören Beratung und auch weitergehende Hilfen an. Du kannst die Kontaktdaten beim Gesundheitsamt erfragen. Ich persönlich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht.

- Hompage Deutsche Depressionshilfe - Hier findest Du in einer Suchfunktion die Adressen von Krisendiensten und Sozialpsychiatrischen Diensten in Deutschland. Der Link dazu:

https://www.deutsche-depressionshilfe.de/depression-infos-und-hilfe/wo-finde-ich-hilfe/krisendienste-und-beratungsstellen

- Beratungsstellen der Jugendämter, Erziehungsberatungsstellen und Ehe-, Familien-, Lebensberatungsstellen: diese sind in jeder Stadt und Gemeinde Ansprechpartner für die unterschiedlichsten Probleme.

Du kennst wahrscheinlich das Gefühl, tiefer Hoffnungslosigkeit und Traurigkeit. Du hast auch möglicherweise das Empfinden, dass der Schmerz nie aufhört und hast die Aussicht auf Besserung aufgegeben. Das kommt daher, dass man in eine Art Negativspirale geraten kann, die einen mehr und mehr nach unten ziehen kann. Vergiss jedoch eines bitte nicht, auch wenn es sich momentan anders anfühlt: Deine Situation ist nicht hoffnungslos! Es gibt einen Weg aus der Depression!

Doch so wie Deine Depression nicht über Nacht entstanden ist, so wird sie auch nicht über Nacht wieder verschwinden. Doch sei guten Mutes! Viele andere vor Dir haben es geschafft, ihre Depressionen zu überwinden und führen heute wieder ein normales Leben. Ein wichtiger Schlüssel ist die Hoffnung - Hoffnung auf Besserung! Das solltest Du nie aus den Augen verlieren!

Neben der Hilfe durch Ärzte oder Therapeuten kannst Du auch selbst eine Menge gegen Deine Depression tun. Nachfolgend möchte ich Dir einige Strategien aufzeigen, die im Kampf gegen Depressionen nützlich sind.

Es kann z.B. sehr hilfreich und heilsam sein, sich an einen vertrauenswürdigen, einfühlsamen Menschen zu wenden. Es könnte ein guter Freund/Freundin, ein Verwandter oder ein fähiger Berater sein. Wenn Du es lernst, über Deine Gefühle zu sprechen, wirst Du merken, dass allein das schon eine heilende Wirkung hat. Ein Problem zu verleugnen und es nicht zu bearbeiten, macht alles nur noch schlimmer. Dein Gesprächspartner könnte Dir auch dabei helfen, verkehrte Denkmuster zu korrigieren. Dadurch magst Du mit der Zeit einiges aus einem anderen Blickwinkel betrachten.

In den meisten Fällen sind bei Depressionen auch Minderwertigkeitsgefühle mit im Spiel. Wie kann man diesen Gefühlen geschickt entgegenwirken? Oftmals haben wir in uns eine innere Stimme, die überkritisch ist und uns zu unrecht verurteilt. Das kann zu verzerrten Denkmustern führen, die dann letztendlich in eine Depression münden. Es geht also darum, falsche Denkweisen zu erkennen und gedanklich dagegen anzugehen. Sei Dir immer darüber im Klaren, dass jegliches negatives Denken Dein Selbstwertgefühl Stück für Stück verringert. Anders ausgedrückt: Negative Gedanken nähren die Depression und halten sie am Dasein.

Manche emotionale Probleme reichen bis weit in die Vergangenheit zurück. Es könnte z. B. sein, dass Dir früher jemand schweres Unrecht oder sonst wie Schaden zugefügt hat. Damit die Sache nicht immer wieder hoch kommt, wäre es ratsam zum Vergeben bereit zu sein. Das bedeutet jedoch nicht, etwas herunter zu spielen oder so zu tun, als sei nichts geschehen. Es geht eher darum, alle negativen Gefühle "fortgehen zu lassen". Wenn man wegen früherer Fehler anderer zu Verbitterung neigt, schadet man sich nur selbst. Schließe, soweit irgend möglich, mit der Vergangenheit ab und grübele nicht immer wieder darüber nach. Dadurch durchlebst Du alles erneut und gibst dem Verursacher die Macht, Dir immer wieder erneut Schmerz zuzufügen.

Da ist noch ein Aspekt, den Du nicht unbeachtet lassen solltest: Es gibt jemanden, dem Du nicht gleichgültig bist und der Dir auf eine Weise helfen kann, zu der kein menschlicher Ratgeber, Helfer oder Arzt in der Lage ist. Ja, ich spreche von Gott. Ich möchte Dir hier zwar keine Predigt halten, doch finden sich in der Bibel trostreiche Aussagen, die Dir vielleicht Mut machen . Sie zeigen, dass Gott ein unvergleichlicher Helfer und Tröster sein kann.

Hier ist ein Text aus der Bibel, der mir persönlich sehr gut gefällt. Er lautet: "Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir. Blicke nicht gespannt umher, denn ich bin dein Gott. Ich will dich stärken. Ich will dir wirklich helfen. Ja, ich will dich festhalten mit meiner Rechten der Gerechtigkeit" (Jesaja 41:10). Dieser Text macht eines deutlich: Gott liegen die Niedergedrückten sehr am Herzen und er ist bereit, denen zu helfen, die sich an ihn wenden. Wenn Gott auch unsere Krankheiten nicht durch ein Wunder heilt, kann er uns doch zum einen die Weisheit geben, die richtigen Schritte im Kampf dagegen zu unternehmen und zum anderen die Kraft geben, die schlimmen Gefühle zu ertragen und nicht unterzugehen. Das kann ich durch viele eigene Erfahrungen nur allzu gut bestätigen.

Ich wünsche Dir, dass Du Dich nach und nach aus der Umklammerung Deiner Depressionen befreien kannst! Und denke immer daran: Du stehst nicht völlig allein da! Es gibt Hilfe und Unterstützung, die Du auf jeden Fall in Anspruch nehmen solltest. Der Weg aus einer Depression ist zwar nicht nicht unbedingt ganz einfach, doch ist er - gerade auch mit professioneller Hilfe - zu schaffen! Alles Gute und viel Erfolg dabei!

LG Philipp

Zu dem, was ich im viertletzten Satz geschrieben habe, möchte ich noch etwas anmerken: Wenn das hier erwähnte "schwere Unrecht" oder der "Schaden", der Dir möglicherweise zugefügt wurde, derart schlimm ist, dass Du nicht einfach darüber hinweggehen kannst oder gar ein dauerhafter seelischer oder körperlicher Schaden entstanden ist, wäre es auf jeden Fall ratsam, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

LG Philipp

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Hey, erstmal muss ich dir sagen, dass von Selbstbewusstsein bei dir überhaupt keine Rede sein kann. Das lese ich schon in deinem ersten Satz, der nämlich nur aus Entschuldigungen besteht. In einem Zitat heißt es.... Wer sich entschuldigt, der klagt sich an. Und das tust du in deiner ganzen Frage bis zum Schluss. Du siehst die meisten Dinge von vorn herein schon negativ und redest dir ein, dass alles keinen Sinn hat und es zwecklos ist überhaupt irgendetwas in deinem Leben zu ändern.

Dir fehlt all das, was ein Mensch braucht, um das Leben zu meistern. Das ist neben Glaube, Hoffnung, Mut, Kraft und Energie, vor allem aber der Wille, überhaupt etwas zu unternehmen. Das hat auch nichts, oder nur indirekt etwas mit deinem Herz zu tun, denn ich bin überzeugt, dass die heutige Medizin dein krankes Herz wieder soweit gesund machen kann, dass du gut damit leben kannst.Aber du willst das nicht glauben und redest dir wahrscheinlich auch sonst Krankheiten ein, die du schon bekommst, wenn du daran denkst.

Sorry, das ist jetzt alles ein bisschen grob ausgedrückt, aber vieles wird in dieser Richtung zutreffen und das wird niemals besser werden, wenn du dir nicht professionell helfen lässt. Dein ganzes Verhalten hat eine Ursache, die mit großer Wahrscheinlichkeit psychisch bedingt ist. Diese Ursache herauszufinden, sie zu be-und verarbeiten, dazu brauchst du Hilfe, denn alleine bekommst du all das nicht in den Griff.

Deshalb kann ich dir nur raten, bringe den Willen auf , dir von einem Psychologen/Psychiater helfen zu lassen. Das ist mehr als nur reden, denn die meiste Arbeit musst du selber leisten. Aber du kannst es schaffen, wenn du es willst. Doch ohne dein wollen, wird der beste Arzt dir nicht helfen können. Du bist jung und hast dein ganzes Leben noch vor dir. Es passt nicht immer so wie es einem gefällt , vor allem nicht, wenn man etwas lernen will , ist die Ausbildung eine harte Lehre. Aber wenn diese vorbei. ist alles besser. Ich wünsche dir von Herzen viel Erfolg

Depression hatte ich mal schon,
Und es ist normal dass der Mensch irgendwann Krank wird..
Aber glaub mir es wird nicht immer alles Permanent sein..
Dein Gedanken ist dein Leben zieh dich selbst hoch und lass dich selbst nicht runterbringen...
Versuch ofter nicht allein zu sein tue etwas sportlicher , rede mit dem du vertrauest erzähl deine Probleme es hilft dir wenn du sie mitteilst aber nicht alle...
Mit der Ausbildung kann ich nicht besser sagen aber mach es weiter vllt kann sein weil du in schlecht situation bist dass du auch dir Ausbildung nicht magst aber mach weiter bis zu ende.

Ich wünsche dir gute Besserung und viel Glück
* glaub an dich selbst und kämpfe dir selbst zu helfen und wenn du das selbst nicht tuest keiner kann das für dich tun..

Sorry mein Deutsch und gute Nacht

Hoffnungslos.. 19 keine Ausbildung-Wohnung-Depressionen

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Zu mir:

Ich (23) bin untergewichtig (genetisch bedingt) und ein eher ruhiger und trauriger Mensch. Ich bin im 3. Ausbildungsjahr meiner Ausbildung mit der ich eigentlich unzufrieden bin, da es mir überhaupt keinen Spaß macht und ich immer denke, dass ich nichts kann. Ich denke also selten positiv, möchte aber auch nicht gleich von Depressionen sprechen.

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