Könnt Ihr mir die Debeka als Private Krankenversicherung empfehlen?

24 Antworten

Ich bin seit 1979 bei der Debeka-KV versichert. Als Beamter wird ein Teil (50%) meiner Kosten von der Beihilfe (Bundesland Bayern) übernommen. Die anderen 50% habe ich über die Debeka privat versichert. Ich habe die Tarife P und Z. Seit der Geburt meiner Kinder besteht für diese ebenfalls bei der Debeka eine private KV. Meine Erfahrungen der letzten Jahre über das Leistungsverhalten der Debeka sind nicht gut. Die Leistungsversagungen sind m.E. äußerst kleinlich und z.T. nicht nachvollziehbar.

Ein Beispiel: Meine 17-jährige Tochter nimmt "Maxim". Nachdem die Debeka den Kostenanteil (ca. 5,08 € pro Quartal !!) ca. 3 Mal ersetzt hat, wurde die weitere Kostenerstattung verweigert. Obwohl auf den Rezepten jeweils eine Diagnose angegeben wurde, hat die Dekebka dann zusätzlich eine Zitat "aktuelle ärztliche Bescheinigung, aus der hervorgeht, wegen welcher Erkrankung das Medikament erordnet wurde, welcher Heilerfolg bisher erzeilt wurde, ob und in welchem Umfang das Medikament auch weiterhin verordnet werden soll" verlangt. Und das wegen ca. 20 € KV-Leistung im Jahr!

Weiteres Beispiel: Mein mitversicherter 22-jähriger Sohn verreist demnächst ins Ausland. Er hat sich kürzlich gegen Tollwut und Hepatitis A impfen lassen. Die Debeka hat die Erstattung der entstandenen Kosten verweigert. Begründung: Es handelt sich nicht um Aufwendungen für eine medizinisch notwendige Leistung.

Weiter Beispiele gefällig: Aufwendungen für ärztlich verordnete Horme (z.B. Progesteron) werden nicht bezahlt. Wörtliche Begründung der Debeka: "Gemäß den Allg. Versicherungsbedingungen gelten Geheimmittel, Nähr-, Stärkungs- und Entfettungsmittel, kosmetische Mittel, Mineralwässer und Badezusätze nicht als Arzneimittel, sodass die Tarife hierfür keine Leistungen vorsehen. Zu den Nähr- und Stärkungsmitteln zählen unter anderem auch Vitamin-, Mineralstoff- und Spurenelementpräparate". So oder ähnlich lapidar wird der Kostenersatz von ärztlich verordneten Hormonen abgelehnt.

Übrigens: Die Beihilfe hat die entstandenen Kosten erstattet (Die Abrechnung über die Impfungen steht allerdings noch aus). Das bedeutet, die Dekeka ist im Leistungsverhalten klar schlechter als die Beihilfe. Wenn man dann im Internet liest, dass zumindest ein Teil der gesetzlichen Krankenkassen z.B. die o.a. Impfungen bezahlt, stellt sich schon die ein oder andere Frage.

Fazit: Das Leistungsverhalten der Debeke halte ich für kleinkrämerisch und schlecht. Das sollte man unbedingt beim Abschluss einer privaten KV bedenken. Irgendwann wird man Leistungen beanspruchen müssen und dann kommt der Ärger... Also ich würde die Debeka keinesfalls mehr wählen.

Wer bei der Debeka privat versichert ist muss ja nun mal eine Krankentagegeldversicherung abschließen. Im Normalfall KTG 43, also ab dem 43.Tag einer Krankschreibung! Nach meinen Erfahrungen muss ich überhaupt von der privaten KV abraten. Ich habe Krebs- bin länger krank. ALLE Krankenunterlagen musste ich der Debeka offenlegen-mit dem Verweis, dass bei fehlenden Unterlagen die Leistungspflicht erlischt!???! Die nächste Stufe ist die, dass man zum dem ärztlichen Gutachter der Debeka mus!!!! ( Man muss nicht- kriegt dann aber kein Geld) Wenn man nicht dafür unterschreibt, dass die Debeka mit den Krankheitsdaten arbeiten darf erlischt wiederum die Leistungspflicht!

Zu allem Übel kündigte mir mein Arbeitgeber. Dies nutzte die Debeka, um das Krankentagegeld zu kündigen!!! Die Begründung ist ganz einfach. Als Arbeitsloser bin ich nicht versicherungsfähig damit erlischt für die Debeka die Versicherungspflicht!!! Zu allem Übel wird aber der Beitrag weiter kassiert- es könnte ja sein, dass ich wieder Arbeit bekomme.

Bin aber 63 !

Mein Rat der Schritt sich privat zu versichern will genau überlegt sein !!!!

Schnell können im Rentenalter KV-Beiträge von 500 bis 700€ fällig sein. D.h.nur, wer es sich wirklich leisten kann - Brutto größer 5000 würde ich die PKV empfehlen.... die Debeka allerdings nicht!!!!

-deauge-

Es tut mir leid, dass Sie krank geworden sind, aber:

a) Nicht jeder wird im Laufe seines Lebens an Krebs erkranken und länger von der Arbeit ausfallen.

b) Bei der gesetzlichen Krankenkasse zahlt man bei der AOK oder Techniker Krankenkasse zwischen 750 und 820 Euro im Monat. IM MONAT! Die meisten Freiberufler mit einem hohen Einkommen müssen diesen Höchstsatz bezahlen, ob sie wollen oder nicht. Und zwar völlig unabhängig davon, ob sie im ganzen Jahr auch nur 1 mal beim Arzt waren oder nicht.

Wieso wird denn nie über den Punkt b oben gesprochen? Bei der Debeka bekommt man eine bessere Krankenversicherung als bei der AOK oder TK für 300 bis 400 Euro im Monat.

Wieso sollte ich also als gesunder Mensch, der als Freiberufler viel verdient, über 800 Euro im Monat für eine Krankenversicherung ausgeben, wenn ich für weniger als die Hälfte bessere Leistungen erhalte?

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