Könnt ihr jene Leute verstehen, die von Personen genervt sind die hauptsächlich in ihrer virutellen Welt leben (Zocker, Anime-& Cosplayliebhaber)?

15 Antworten

Als ein Paradebeispiel von Person B kann ich nur von meinem Standpunkt aus reden... Ich habe persönlich nicht wirklich viele Freunde (4 an der Zahl, aber das sind richtige Freunde, die ich sogar nachts um 3 anrufen könnte, wenn ich jemanden zum Reden brauche und ... ja, also nicht so gelegenheits Freunde/Bekannte). Ich rede stundenlang über Animes, zocke mit ihnen, spiele Brettspiele und und und. Volles Introvertierten-Otaku/Nerd Programm. 'Trifft ein Otaku einen anderen und teilen sie ein Interessengebiet, sind es beinah sofort Freunde'. Interessant sind B also für andere B. Klar hatte ich auch schon 2-3 mh... nennen wir sie auch mal Freunde früher, die anders waren. Am Anfang funktioniert das ja, man kann auch über alles mögliche an anderen Dingen reden, Serien und was auch immer. Etwas hat man ja in der Regel gemeinsam, damit man sich anfreundet. Das Problem kommt nur nach einer Weile auf... wie du so schön sagt, wenn A die Schnauze voll davon hat. In meinem Fall ist es so: Ich gehe nicht gern raus, mache Party oder betrink mich- was auch immer man da so macht. Es liegt mir nicht. Ich rede nicht gern mit Fremden, zu viele Unbekannte an einem Ort bereiten mir beinah Magenschmerzen und ich fühle mich nur noch unwohl. Jeder hat seine Hobbys und meist einen Grund. Wenn ich also gern lese, Animes schaue und zocke... dann liegt es zumindest bei mir daran, dass ich kein Fan der Realität bin. Sie ist enttäuschend, harsch und ich hab viele schlechte Erfahrungen gemacht, die ich hier aber nicht unbedingt breit treten will. Da bleibe ich gern in meiner kleinen Welt, weil es mir da am besten geht. (Meine Mutter passt das auch nicht, glaub mir). Jetzt hat Person A aber die Schnauze voll- und dann suchen sie sich meistens andere um was mit denen zu machen. B ist auf Dauer eben zu 'langweilig' für A. Warum geht B nicht mehr raus? immer das gleiche mit B... da kann man doch keinen Spaß haben. Sowas bekommt man dann zu hören- nur meist eben hinten rum. Und das tut meist weh... da hat man gleich noch viel weniger Lust auf die Welt als zuvor.
Ich kann also nur subjektiv sagen:
Ich kann verstehen, dass A die Schnauze vielleicht irgendwann voll hat. Mein Logik Teil versteht es sicher irgendwo... aber gleichzeitig ist es traurig und tut weh. Warum sich die Mühe machen und für B ein Freund werden, wenn man nur gelangweilt davon ist? Irgendwann zuvor schon muss doch A aufgefallen sein, dass B gern drin bleibt und nur die Schnauze voll haben, weil man B nicht aus seiner Wohlfühl-Zone zerren kann? Dann sind es keine Freunde meiner Meinung nach. A hat die Schnauze voll und lässt B dann irgendwann einfach stehen... und als B... fühlt man sich mit jedem Mal ungenügend, falsch und anders...Als hätte A ein Recht darauf, so zu tun, als sei B langweilig und falsch....
Das Leben mag ja draußen statt finden... aber manche sind dafür eben nicht gemacht.

SO.... genug geblubbert. Entschuldige, dass ich so viel nutzloses hingeschrieben habe.... ich schätze, dass musste ich mal loswerden ^^'
Das ganze ist aber nur subjektiv und beläuft sich darauf, was ich erlebt habe, also hilft es vielleicht auch nicht....

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

Das war eine wirklich schöne Story und leider bewahrheitet sie sich zum Teil ja sogar. Man kann jetzt zwar nicht von jedem behaupten dass A in der Regel von B sofort abgeneigt ist usw. Ich gehöre sozusagen auch eher mehr der Gruppe B an, hab aber auch schon genug Erfahrung mit Gruppe A Leuten gehabt und sie sind nicht alle so fies (eher unterschiedlich), das kann ich zumindest aus meiner Erfahrung sagen, dennoch wie du schon erwähnt hast, verstehen sich B und B oftmals besser als A mit B, da sie nun mal die gleichen Interessen/Hobbys und beschäftigungen haben, wodurch sie sich auch mehr unterhalten können und zudem wie gesagt auch eine gemeinsame Beschäftigung haben können, sowohl draussen als auch Zuhause, draussen z.B mit Cosplay, Portable Konsolen und etc. und in der alten Stube spielt man halt eben Online zusammen (oder auch per LAN/Splitscreen, was heute leider nicht mehr groß möglich ist) und man kann sich trotzdem über gemeinsame Themen sich währendessen austauschen per Voice-Chats, ist zudem gemütlicher als ständig in bewegung bleiben zu müssen. ;P
Jeder kann aber unterschiedlich spaß haben, der eine geht Tanzen und saufen um spaß zu haben während der andere halt lieber auf der Couch hängt und sich ein paar Energy Drinks gönnt während er mit seinen Kollegen einen Raid-Boss erlegt. Ob so oder so... spaß ist vielfältig und muss nicht von jeden verstanden werden, man muss einfach selbst wissen ob man darin spaß hat oder nicht, dann ist es auch wieder egal ob Gruppe A die aus Gruppe B langweilig findet oder nicht... selbst heute werden "Leseratten" als langweilig abgestempelt, was viele aber z.B als langweilig ansehen, sehen die großen Leser in Bücher aber eine ganze neue Welt mit unterschiedlichen Abenteuern, so wie auch die Gamer in Spielen.

Hier aber nochmal ein Lob für den obrigen Beitrag!

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@SyncMaster2253

Klar, es gibt sicher auch A Leute, die anders sind. Das will ich ja auch nicht ausschließen. Wie gesagt, eine Zeit lang funktioniert es ja immer. Es bedarf nur eben ...ein wenig Geduld und Zeit für jemanden wie mich als B sich an neue Leute zu gewöhnen. Es ist machbar (immerhin sind unsere Spiele-Abende oft mit 7-8 Leuten bestückt, was schon wahnsinnig viel für mich ist). Wichtig ist eben, die richtigen Leute zu treffen und nicht gleich aufzugeben und keine Lust mehr auf B zu haben, nur weil diese eben nicht gern feiern will. Kompromisse finden ist da das beste. Sowas wie Buchmessen zusammen besuchen (zumindest wäre das was, was B als Leseratte gut findet und man kommt raus, was A will)
Aber ja, solange es für B Spaß ist, sollte es im Prinzip egal sein, was andere Leute denken. :)

PS: Danke für das Lob ^-^

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Ich bin so ne Mischung aus Beidem. Wäre ich Person A, würde mich Person B nicht nerven, jeder kann sein Leben ja so führen, wie er will. Wenn ich allerdings als Person A mit Person B befreundet wäre und Person B nie Zeit hätte und sich lieber mit seinen/ihren Videospielen beschäftigt, dann würde mich das schon stören und ich würde die Freundschaft beenden. Ist natürlich was anderes, wenn beide gerne Videospiele spielen usw., aber wenn der Eine das überhaupt nicht leiden kann und der Andere im Prinzip nichts anderes macht, dann klappt Freundschaft eben nicht. Man sollte schon für den Anderen Zeit haben und wenigstens ein gemeinsames Hobby haben, irgendwas, was man halt zusammen machen kann. Bei mir ist das so, dass ich Videospiele spiele und Anime schaue, aber mich trotzdem auch gerne mit Freunden treffe, die sich nicht dafür interessieren.

Ich bin ein großer Animefan und ich habe schon oft Erfahrungen gemacht das manche Leute meine Ansichten nicht akzeptieren. Ich frag ja immer nach weil ich sie verstehen will und das meiste was ich zu hören bekomme ist entweder aus Prinzip oder das es für Kinder gemacht ist. Ich zeige den Personen meistens dann einen Trailer von guten Animes aber meistens bringt das nichts ^-^' ich schätze manche Leute mögen sowas einfach nicht

Woher ich das weiß: Hobby

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