Könnt ihr die Logik von Obdachlosen nachvollziehen, die betteln, weil sie nicht vom Staat abhängig sein wollen?

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3 Antworten

Fast jeder ist von anderen Menschen abhängig, auf die eine oder andere Weise, aber wer bettelt, bleibt trotzdem eigenständig und tut etwas.

Eine Menge Leute, die ich kenne, haben ein Problem damit, sich vom Staat abhängig zu machen. Lieber haben sie zu wenig Geld und schlagen sich so durch.

Warum sollte das erniedrigend sein? Es macht stark, weil Dich auf Deine eigenen Werte besinnen musst und (fast) alles andere loslassen.

Abgesehen davon, ist „der Staat“ auch nur andere Menschen, oder?

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Es ist lange her aber ich war auch mal obdachlos.

Bewusst gewählt um all jenen Zwängen zu entfliehen die Behörden uns aufdrücken.

Nein ich fand es nie erniedrigend zu betteln. im Gegenteil es war ein Teil von Freiheit.

Das wirkliche schlimme war nur die Kälte im Winter.

Unsere Bürokratie ist das größte Hindernis warum Menschen den Weg zur Obdachlosigkeit wählen.

Sachbearbeiter die nur nach Akte entscheiden und nicht den Mensch sehen.

Die Obdachlosigkeit zu verlassen ist jederzeit Möglich bedarf aber einiger Überwindungen im Behördenjungel.

Dank an jene Dame die mich von der Straße geholt hat 😍

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Kommentar von DeinHerrscher
16.11.2016, 13:26

Wie hast du die kalten Winter während der Obdachlosigkeit überstanden?

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Ganz so abwegig ist das nicht - würde ein Obdachloser Sozialleistungen in Anspruch nehmen, dann wäre das zusätzliche Betteln ein Sozialbetrug.

Außerdem bekommt er durch Betteln mehr zusammen als den Tagessatz und das braucht er auch denn das Leben auf der Straße ist teuer.

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Kommentar von DeinHerrscher
15.11.2016, 18:33

Würde ein Obdachloser Sozialleistungen in Anspruch nehmen, wäre er kein Obdachloser mehr. Die Miete übernimmt das Amt. Das Geld ist pünktlich auf dem Konto. Ganz ohne erniedrigendes betteln.

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Kommentar von Laury95
15.11.2016, 21:05

Das zusätzliche Betteln wäre kein Sozialbetrug, wenn es nicht die monatliche Einkommensgrenze überschreitet, die man während des Bezuges haben darf. Wenn ich  monatlich 10 Euro an der Straße erbettle, dann wäre es kein Betrug.

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