Können wir unserer Tochter diesen Namen in Deutschland geben?

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19 Antworten

Hallo!

Josefa ist in Deutschland durchaus bekannt bzw. im deutschen Sprachraum ------------> vor allem im südbayrischen/alpenländischen/österreichischen Gebiet war das früher ein häufig vergebener Frauenname, gegen den aus meiner Sicht auch aus heutiger Sicht wenig spricht: Man kann Josefa leicht aussprechen, wird den Namen kaum falsch schreiben, außerdem hat er (finde ich) durchaus einen schönen Klang! Eine Eintragung beim Standesamt auf ein Neugeborenes namens Josefa sollte absolut problemlos verlaufen, so wie wenn man ein Kind z.B. Nicole, Katharina oder Verena nennen würde!

Anstelle "Josephine" & das noch mit englischer Aussprache (was dann evtl. nicht zum spanischen Nachnamen passen würde) würde ich auf jeden Fall zu Josefa tendieren; da habt ihr m.E. schon richtig argumentiert wg. dem Nachnamen denn ein Vorname muss immer zum Nachnamen passen!

Begona ist allerdings in Deutschland kein bekannter Name, den ich einem Kind eher "ersparen" würde.. Wohl müsste sie ihn häufig buchstabieren & vllt. machen dann auch manche Kinder unbedarfte Wortspiele mit "Begonie" oder sowas.. ist sicher nicht schön für das Mädchen!

Adriana oder Paula in Verbindung mit einem Zweitnamen, der dann auch nicht im offiziellen Rufnamen erscheinen würde, fände ich besser. Drei Vornamen könnt ihr eurer Tochter (Adriana/Paula plus Begona und Josefa) durchaus auch geben/eintragen lassen -----------> wäre halt dann nicht der Rufname sondern nur im Pass eingetragen.. ich habe auch drei Vornamen (männlich) und mein Bruder auch, wobei jeweils nur der erste der Rufname ist!

Hoffe, ich konnte euch helfen :)

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Ich kann das gut verstehen, dass Ihr die Namen Eurer Mütter vergeben wollt, aber da werden mit Sicherheit sprachliche Probleme vorprogrammiert sein. Die Frage ist ja, ob Ihr das dann so möchtet. Die Leute verbessern etc.. Irgendwann ist der Name dann geläufig, aber es wird immer wieder Begegnungen geben mit Menschen, die ihn nicht kennen. Den Bogen über dem n dürfte auch hier in Deutschland kein Problem sein, den findet man ja auf jeder PC Tastatur. ;-) Wenn Ihr Euch den Namen so sehr wünscht, dann macht es doch, sonst bereut Ihr es vielleicht später.

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Hi,

also ich würde mein Kind nicht so nennen. Nicht nur weil mir die Namen nicht gefallen, sondern weil ich auch an mein Kind denke.

Begoña wird man nicht schreiben können, also werden viele wirklich Begona schreiben und dann auch genau das sagen. Selbst wenn ihr sie dann Begonia nennt, damit man es richtig ausspricht, werden es viele nicht schreiben können, und sie wird es buchstabieren müssen. Und glaub mir, wenn man seinen Namen immer und immer wieder buchstabieren muss, ist das total nervig. Als Kind wird es noch gehen, aber dann wenn sie Erwachsen ist, wird es zur Qual werden. Bei jedem Arzttermin, Amtsanruf, etc. wird man sie nach ihrem Namen fragen und sie darf buchstabieren. Und wenn du schon sagst, dass der Nachname auch zu buchstabieren ist, würde ich ihr das mit dem Vornamen ersparen.

Dann sind Kinder einfach grausam wenn es um komische Namen geht. Das ist schon bei normalen Namen teilweise so, dann wird es bei eurer Tochter wahrscheinlich auch so sein. Die werden ihn komisch verformen, oder so Sachen wie Bääähgonia sagen. Auch bei Erwachsenen kann es passieren, dass sie mit Bähgonia kommen.

Dann gibt es keine Namensachen für sie, man muss alles bestellen und kann es nicht in Souvenirshops kaufen, auch nicht einen verwandten deutschen Namen. Was für Kinder doch oft schlimm ist. Das kann leider zu frühem Mobbing führen und das sollte man seinem Kind schon ersparen.

Warum nehmt ihr nicht einen ausprechbaren Erstnamen und dann die Namen eurer Mütter? Also Etwas wie Elisabeth Begoña Josefa? So hat es meine Tante gemacht, die Namen der Mütter als 2. und 3. Namen. Den Ersten Namen kennt hier jeder, man kann ihn schreiben. 2. und 3. Namen werden eh nicht erwähnt muss man also nicht buchstabieren, außer beim Pass oder ähnlichen wichtigen Sachen, was nicht so oft vorkommt. Auch kann man Mobbing so vorbeugen. Damit hat sie die Namen eurer Mütter, aber auch einen normalen deutschen Vornamen, der keine Probleme macht. Bzw. könnt ihr auch einen Spanischen Namen nehmen, den man hier auch kennt.

Ich würde es so machen, weil ich eben an mein Kind denken würde, und nicht nur was ich für schön finde. Wenn ihr sie aber doch so nennen wollt, dann ist das eure Sache, ich müsst aber auch mit den Konsequenzen leben. Dass sie euch ev. sogar mal eine Zeit lang dafür hasst, dass ihr ihr einen solchen Namen gegeben habt, bzw. dass sie die Namen nie mögen wird, und sie sich einen Spitznamen zulegt, was bei mir sehr viele mit komischen Vornamen gemacht haben. Mit dem müsst ihr dann klarkommen, und sie muss ein Leben lang damit leben.

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Erlaubt sind die Namen sicherlich und werden auch von der Behörde anerkannt, aber die Kleine wird in Deutschland aufwachsen und ein Leben lang damit konfrontiert sein diesen zu buchstabieren. 

Ihr könnt ja der Kleinen die Namen eure Mütter geben aber vielleicht als 2.&3. Namen. Wir haben unsere Tochter z.B. einen modernen Namen und einen klassischen Namen gegeben.  So kann sie sich später selber bisschen aussuchen wie sie genannt werden möchte. 

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Pumuckl, Hanswurst oder Flipper - dürfen Eltern Ihr Baby so nennen?

In Deutschland ist die Wahl des Vornamens verhältnismäßig eingeschränkt. Während beispielsweise in Amerika die Kinder wie Automarken, Städte, Monate oder auch Comicserien-Helden heißen können, ist das hierzulande meist nicht erlaubt. 

Das Standesamt entscheidet bei der Anmeldung, ob der von den Eltern gewünschte Vorname das Persönlichkeitsrecht des Kindes verletzt. Das ist natürlich eine sehr ungenaue Maßeinheit und manchmal auch eine Frage des persönlichen Geschmacks. 

Da immer mehr Eltern nach einem einzigartigen und originellen Namen für Ihr Kind suchen, endet der Vornamen-Streit zwischen Eltern und Behörde nicht selten vor einem Gericht. Das muss sich zwischen zwei Prinzipien entscheiden: Einerseits dürfen in Deutschland keine Familiennamen, geographischen Namen oder Adelstitel als Vornamen eingetragen werden. Andererseits kann man Namen geltend machen, die irgendwo auf der Welt als Vornamen geläufig sind. In anderen Ländern gelten aber andere Regeln. So wird es kompliziert, wenn hierzulande jemand seinen Sohn oder seine Tochter Mississippi nennen will, was in den Südstaaten der USA sicher kein Problem darstellt.



Quelle: http://www.babycenter.de/a9996/namensrecht-welchen-vornamen-darf-ich-meinem-kind-geben
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Erlaubt sind sie auf jeden Fall, aber ob ihr eurem Kind mit so ungeläufigen Namen einen Gefallen tut, ist eine ganz andere Frage. Glaubt mir, ich weiß wovon ich spreche: Ich heiße Florentina mit Vornamen und finde es furchtbar nervig, dass fast alle Florentine lesen/sagen. Meiner Freundin Lusia geht es noch schlechter, die ganze zeit Louisa genannt zu werden. Schön sind die Namen, keine Frage, aber du wirst ihn auf keiner Namenstasse, Armband, Kette und was sonst noch so gibt, finden, das ist auch ziemlich doof. Warum wollt ihr eurem Kind eigentlich unbedingt die Namen eurer Mütter geben? Ich meine, nicht nur, dass es dann irgendwie nicht mehr so individuell ist, vielleicht empfindet euer Kind die Namen deshalb auch als altmodisch? Ich hätte es auch komisch gefunden, Margarethe Brigitte zu heißen. Adriana und Paula sind ebenfalls sehr schöne Namen, die häufiger sind, aber auch nicht so Standard wie Marie oder so.

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Hallo,

den Namen Josefa habe ich hier in Deutschland schon des öfteren (allerdings eher bei älteren Frauen) gehört. Allerdings auch deutsch ausgesprochen. Da ich kein spanisch spreche, weiß ich nicht, wie ihr in dann aussprechen würdet.

Ich vermute jedoch, dass die meisten Menschen in eurem Umfeld, sprich Arzt, Schule, Kindergarten usw. den Namen wohl auch deutsch aussprechen. Wenn ihr ihn dann immernoch mögt, sollte es kein Problem sein, den Namen eintragen zu lassen.

Begona empfinde ich da schon als etwas schwieriger. Zum einen wird er bestimmt oft falsch ausgesprochen. Zum anderen ist der Name hier so wenig geläufig, dass er vielleicht des öfteren mit Begonien (also den Blumen) assoziiert wird.

Wie wäre es mit Josefa Begona? Ohne Bindestrich, dann muss man den Namen nicht immer mit aufschreiben bzw. erwähnen? Oder soll Begona unbedingt an erster Stelle stehen?

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Ich würde einen Namen wählen, der aussprechbar und schreibbar ist. Dann die beiden Namen der Mütter dazu nehmen. Also erst einen  Rufnamen davor setzen. Und Josephine ist ein sehr schöner Name und gar nicht so ungewöhnlich.

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Hey!

Ich würde das ganz ehrlich nicht machen. Das Kind wird später nur Schwierigkeiten haben (es fängt schon alleine damit an, dass das Kind keine bedruckte Namenstasse haben kann und geht damit weiter, dass der Name immer falsch ausgesprochen und geschrieben wird, was echt nervig sein kann). Vielleicht wäre es eine Möglichkeit, die Bedeutung der Namen in Erfahrung zu bringen und dann in etwas geläufigere "umzuwandeln". So stecken eure Mütter in den Namen drinnen und es lässt sich einfach leichter damit leben.

LG :)

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kiniro 24.11.2015, 09:35

Bedruckte Artikel mit meinem Namen bekomme ich auch nur, wenn ich sie mir extra anfertigen lasse.
Ausnahme: vor etlichen Jahren fand ich mal eine Tasse mit meinem Namen. Und der hat noch nicht mal ein Sonderzeichen.

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Hallo,

was spricht den im Zweifelsfall gegen drei Namen? Also Rufname und dann die eurer Mütter. Ich bin normalerweise nicht der Fan von so vielen Namen, aber in eurem Fall fände ich es eine gute Lösung.

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Begoña und Josefa (im Deutschen Begonia und Josefina) sind auch im deutschsprachigen Raum zugelassene und durchaus gebräuchliche Namen, die eigentlich jeder kennen und auch schreiben können müsste - im Gegensatz zu so manchem "moderenen" Namen...

In den Hitlisten der deutschen Vornamen tauchen regelmäßig ganz vorne viele biblische Namen auf und keiner denkt: "altmodisch!" = Eva, Hanna, Julia, Maria, Sarah bzw. David, Elias, Jakob, Lukas, Noah... Auch die Namen unserer Großeltern sind wieder hip = Anna, Helene, Emma, Klara, Luise bzw. Emil, Otto, Paul, Johannes, Fritz...

Ihr habt euch Gedanken gemacht, eure Namenswahl hat einen Bezug zu eurer Herkunft und ihr rennt keiner Mode hinterher. Fazit: Sehr gut!

Alles Gute für euch!

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Grundsätzlich ja! Wenn das Standesamt Zweifel hat, kann man sich notfalls durch die spanische Botschaft bestätigen lassen, dass der Name Begoña in Spanien üblich und eindeutig weiblich ist. Der Name Josefa ist mit Sicherheit auch in Deutschland nicht unbekannt.

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Wie wäre es denn "Begonia" zu nehmen? Dann gäbe es weder Probleme mit der Schreibweise noch mit der Aussprache.

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hahaha, das ist ja mal ne witzige geschichte.

schwierig, mich persönlich würds nerven ständig erklären zu müssen wie mein name denn nun wirklich lautet. irgendwann wird selbst die kleinste last immer schwerer. außerdem stehe ich persönlich auf 2 silbige kurzte namen wie zb josy (englisch gesprochen).

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MarinaGH95 23.11.2015, 11:48

Ein englischer Name würde nicht zum Nachnamen passen.

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CocoKiki2 23.11.2015, 11:53
@MarinaGH95

das war auch nur ein beispiel. gibt ja tolle spanische namen. im endeffekt bleibt deine mutter deine mutter und deine tochter wird auch immer deine tochter bleiben, egal wie sie heißt. ich würde ihr wahrscheinlich den weg so eben wie möglich ebenen und ihr einen namen geben der als kind süß klingt und als erwachsener sympathisch. es ist ja nur ein name. wobei ich sagen muß, ich spreche spanisch und würde den namen auch direkt korrekt aussprechen und trotzdem klingt er für mich persönlich befremdlich so wie der deutsche name christine antonia zb. ich finds auf eine art merkwürdig. keine ahnung, entscheidet ihr.

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MarinaGH95 23.11.2015, 11:55
@CocoKiki2

Wir dachten noch an die beiden Namen Adriana und Paula. Hier und in Spanien bekannt :) 

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CocoKiki2 23.11.2015, 11:56
@MarinaGH95

oh paula fidn ich so schön, genauso wie marina. das ist total knuffig und sympathisch. ihr wißt ja, sympathie gewinnt im leben. das ist immer so. aber wie gesagt, es ist nru ein name, entscheidet einfach selbst.

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Es gibt auch den Namen Begonia an sich, nach der Blume Begonie benannt.

Buchstaben, die im Deutschen nicht gibt, werden tatsächlich ein Problem werden, vielleicht Namen leicht abändern?

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Ich würde auch immer in Betracht ziehen ob es nicht "schöner" für eure Tochter wäre, wenn sie Schreibweise und Ausprache nicht jedes mal Erläutern müsste.. eine Freundin von mir hat in der Schulzeit darunter schon sehr gelitten- ist natürlich auch immer abhänig vom Charakter des Kindes.

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Warum denn verändern? Josefa ist ein normaler Frauenname und ich finde ihn auch sehr schön.

Begona weiss ich nicht, könnte mir aber vorstellen, da er auf A endet (wie viele weibliche Namen) und dann noch in Kombination Josefa, ist das vielleicht gar kein Problem.

Vieleicht fragen sie ja auch,w as soll der Rufname sein.. und wenn Ihr dann den sowieso eindeutigen nehmt (Josefa).. null Problem.

Ich finde den Namen sehr schön  :-)

Eine Freundin von mir hatte ein etwas ähnliches Problem, sie (Katalanin) wollte die Tochter gerne Mar nennen.. das war in Deutschland etwas schwierig ;-)

Sie hat dann gesagt, naja, Maria del Mar eben.. das war in Ordnung.

Das Lustige war, die Kleine kam zu früh, als sie grad die (Groß)eltern in Barcelona besuchten.. da wäre Mar wieder kein Problem gewesen. Aber es ist dann bei Maria del Mar geblieben.

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begonia kennt in dtl. keiner oder nicht viele. das klingt wie die blume ähnlichen namens. josefa ist unglaublich altmodisch und wenn du nicht gerade in bayern lebst, wo viele ihren kindern komische namen geben, wird das wohl für das kind nicht spaßig werden. warum muss denn der name deiner mutter unbedingt dazu genommen werden? gib dem kind seinen eigenen namen.

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