Können wir uns um Gottes willen den Atheismus in Deutschland noch leisten?

...komplette Frage anzeigen

27 Antworten

Gäbe es den Atheismus nicht, dann ginge den Religionen schlagartig ein erheblicher Anteil ihres mühsam gepflegten Erbfeindschaftsverhaltens aus. Das würde wohl nicht dazu führen, daß plötzlich alle Geistlichen abstehende Ohren und Knitterfalten am ganzen Körper bekämen, aber auf irgendeine Weise würde es dennoch hier und da zu vakuumneuroseähnichen Reaktionen kommen.

Das vermeintliche Belächeln christlicher Werte sollte man besser etwas weitblickender bewerten. Sehr viele Menschen wenden sich nicht deshalb von der Kirche (oder von einer Sekte) ab, weil sie nicht mehr an einen Gott oder an Jesus glauben, sondern weil sie ganz zu recht der Kirche nicht mehr glauben. Unberührt davon bleibt die Diskussion über Gottesglaube schlechthin.

Die Bündelung aller Kräfte ist eher ungeeignet, dem von der Fragestellung berührten Problem zu lösen, wenn es sich dabei um Kräfte handelt, die alles mögliche sein mögen, nur nicht das, was Jesus in seine Lehre gemeint hat.

Ein geeigneter Weg wäre, das Bessere konsequent vorzuleben, ohne irgendwelche Konkurrenz zu bekämpfen. Was gut ist und sichtbaren nachhaltigen Nutzen bringt, wird gerne nachgeahmt, auch ganz ohne Kampf.

Doch es zeigt sich, daß alles Kämpfen (egal, ob religiös, politisch oder wirtschaftlich) überwiegend darauf hinausläuft, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben. Wo bzgl. des Islam diese Strategie verfolgt wird, da sind die Moslems gegenwärtig klar im Vorteil, weil sie wirsamere Methoden nutzen, um ihre Gläubigengemeinschaft zusammenzuhalten. Die christlichen Kirchen haben da mit Ausnahme leerer Worthülsen nicht sehr viel entgegenzusetzen.

Doch unter dem Strich geht es eigentlich nur um den heftigen Streit, welcher Unsinn als Vernunft deklariert werden soll und welcher Schaden als Nutzen verkauft werden soll.

Eine sinnvolle Gegenmaßnahme wäre, echte Vernunft anzunehmen und endlich auf jedwede Form von Indoktrination, Heuchelei, Lüge, Betrug und Ausbeutung zu verzichten.

Doch auch das hat nur einen hypothetischen Wert, weil in einem solchen Fall der Verwirklichung viele Staaten die wichtigsten Grundsäulen ihrer Existenz verlieren würden.

Naja, es ist ja kein Automatismus nach dem Motto "mein Gemeindepfarrer hat keine Zeit für mich, also mach ich mal Dschihad... (was soll ich auch sonst tun?)". So simpel ist das ja nicht. Da müssen schon einige Dinge zusammenkommen, bevor ein Jugendlicher so weit kommt.

Zudem gibt es ja durchaus christliche Ansprechpartner hier in Deutschland, und es gibt auch zahlreiche nicht-religiöse Ansprechpartner für Jugendliche. Man muss halt ein wenig schauen.

Ich bin früher (so ab 16) auch nicht mehr in die Kirche gegangen. Deswegen bin ich aber nicht zum Dschihad gegangen (damals wusste ich noch nicht, was das ist). :)

Können vermeintlich christliche Werte mit ihren stereotypen Antworten hilfreich sein?

Vieles, das heute als christliche Werte dargestellt wird, stammt ursprünglich nicht von den Christen.

Junge Menschen ohne Zukunftsperspektiven waren schon immer für Radikalisierungen offen. Früher wurden sie rechts- oder linksradikal, landeten in der Rockerszene, der RAF oder im Drogensumpf.

Aktuell entspricht Islamismus dem Zeitgeist der Radikalen.

Atheisten sind religiös unbelastet. Du wolltest nicht ernsthaft den Islamkonvertiten mit den erwähnten christlichen Werten beikommen. Das führte nur zu noch weiterer Isolation.

Die stereotype Anbetung der Gier von seiten der kath.und ev. Kirche und ihrer Mitglieder geht mir schon sehr lange auf den Sack. Und zwar gewaltig. 

Da wird am sogenannten Heiligen Abend - ich glaube 2015 - in vollem Dom zu Kölle eine junge, um Hilfe schreiende Frau verprügelt und der Kardinal, der abwartet, bis diese Hilfsbedürftige rausgeworfen wurde, lächelt die Täter zustimmend an. 

Allgemein führen sich vor allen Dingen jene Vertreter der kath. Organisation, welche von den Steuergeldern ALLER Steuerzahler, also auch der Muslime, Hinduisten, Buddhisten, Zeugen Jehovas, Atheisten, Agnostiker und so weiter und so fort bezahlt werden

dermaßen soziopathisch auf, dass der erimittierte Herr Ratzinger sich genötigt sieht, hier sehr deutliche Worte raus zu lassen und sich länger darum zu bemühen ,dass endlich eine Änderung beginnt. 

Wäre absolut nicht nötig gewesen, gäbe es innerhalb dieser Organisation ausreichend Mitglieder, die sich je mit ihrem behaupteten Glauben mal auseinander gesetzt hätten. 

Tatsächlich verwechselt aber eine Mehrheit der Mitglieder verantwortungsverweigernde Schleimkriecherei mit Glauben. Denn von christlichem Glauben wollen sie Nichts wissen. 

Bei den Evangelischen fällt mir immer wieder ein alltägliches Verhalten neben der Anbetung von Gier als Reinkultur auf, dass sehr stark an die Nazi-Zeit erinnert. 

Ich würde sofort wieder in die kath. Kirche eintreten, wenn diese sich, wie in den Überlieferungen gefordert, an in diesem Staat geltende Regeln halten würde. Anstatt bis zum Europäischen Gerichtshof zu klagen um sich von dieser tatsächlich christlichen Pflicht frei sprechen zu lassen.

Ein ehrlicher Christ meidet den Kontakt mit solchen Zellhaufen. 

Das darfst Du Dir gerne hinter die Ohren schreiben. 

Denn zu glauben bedeutet nicht, nur mal eben hier und da in ein Haus zu gehen, an irgendwelchen Zeremonien teilzunehmen, sich christenfeindlich von Subjekten, die nach meiner persönlichen Erfahrung selbst die Überlieferungen nur teilweise kennen, vorschreiben zu lassen, wie der Alltag der nächsten Woche zu gestalten ist. 

Glauben bedeutet, sich auf dieser Erde in dieser Gesellschaft um die Beachtung hier geltender Rechtsregeln zu kümmern, mit seinen Nächsten in Frieden leben zu wollen, dem Hilfsbedürftigen selbst zur Seite zu stehen so weit möglich, dem Zuwanderer Unterstützung angedeihen zu lassen, soll und muss er hier länger leben

vor allen Dingen

keine Waffen bauen, sie nicht absegnen, sie nicht an Menschenrechtsverachter verticken und dann auch noch für diese Teufelsbrut zu bürgen

Menschen anderer Staaten aus purer Gier zu bestehlen

All Dies treiben wir nachweislich des Archiv z.B. des Spiegel seit Jahrzehnten. 

Wer Wind sät, wird Sturm ernten. 

Meine Frau und ich waren sehr dankbar, eine Ersatzfamilie bzw. Ersatzverwandtschaft gefunden zu haben, wo wir uns gegenseitig nach manchen sehr üblen Angriffen sogenannter Christen haben auffangen können. 

Ohne die USA mit ihrer Tot-Anbetungs-Politik gäbe es keinen IS. Das ist ebenso recherchierbare Tatsache wie die massive Unterstützung deutscher Politik bei diesem Aufbau. 

Artikel 20 ist für echte Christen bindend.

Hallo 14.Juni,

Aus deinen Fragen der letzten Zeit ergibt sich ein ziemlich eindeutiges Bild deiner Ansichten: Der zunehmende Atheismus führt zu einem Rückgang der christlichen Religiosität in der Gesellschaft. Junge Menschen verlieren dadurch dem spirituellen Rückhalt und schließen sich islamistischen Fundamentalisten an. Mit deiner Lösung der "Bündelung aller Kräfte" meinst du im Klartext die Rückkehr aller Atheisten zum Christentum.

Dabei begehst du aber einen Fehler. Die Atheisten sind nicht der Grund für den Rückgang des Christentums, sondern es ist umgekehrt: das Christentum hat den Menschen in unserer liberalen, vielschichtigen, modernen Gesellschaft nichts mehr zu bieten. Daher werden die Menschen Atheisten und verlassen die Kirchen.

Und es wird auch keiner dazu gezwungen, Atheist zu werden. Es ist eine komplett freiwillige Entscheidung. Die Leute nutzen einfach ihr im Grundgesetz verbrieftes Recht auf Religionsfreiheit.

Wenn du möchtest, dass wieder mehr Leute Christen werden, dann ist das nicht das Problem oder die Schuld der Atheisten. Sondern das Christentum selbst muss attraktiver werden.

Ich sehe aber nicht wie das gehen soll: Im Moment schlagen die Kirchen einen eher liberalen Kurs ein, was den Mitgliederschwund bisher nicht gestoppt hat. Aber konservativer dürfen sie auch nicht werden, weil die meisten Menschen auf das enge Korsett aus Regeln und die Vorurteile gegenüber zB Homosexuellen keine Lust haben und nur noch der netten Feierlichkeiten wegen in der Kirche sind.

Es wird also in Zukunft noch mehr Atheisten geben. Und es mag sein, dass einige Menschen mit der Freiheit und Toleranz nicht zurechtkommen, sondern das starre Regelwerk und den Hass einer Sekte/Terrororganisation bevorzugen. Wir können versuchen, dem mit Offenheit, Jugendarbeit, Aufklärung gegen die Lügen der Terroristen und einem humanen Sozialsystem entgegen zu wirken.

Aber wir werden nicht unsere Freiheiten aufgeben. Und dazu gehört eben auch die Freiheit, nicht an einen Gott zu glauben.

Soweit mir bekannt ist, sind die meisten konvertiten enttäuschte katholiken oder protestanten, die von ihren eltern in die kirche gezwungen wurden und aus enttäuschung zum islam konvertierten, mag jetzt zwar plakativ klingen, ist aber das, was ich so mitbekommen habe! Atheisten suchen nicht nach gott, atheisten beten keine götter an und atheisten glauben nicht an übernatürliches, daher haben atheisten keine enttäuschung wegen einer religion und haben auch kein bedürfnis, zum islam zu konvertieren, daher ist die lehre des atheismus eigentlich der beste schutz von jeglicher form des aberglaubens! Der islam ist auch kein problem, zumindest nicht mehr als irgend eine andere form des glaubens! Lg

Bodesurry 31.07.2017, 19:00
0
Abahatchi 01.08.2017, 14:48
@Bodesurry

Typisch religiöse Logik in den Videos. Da gibt es etwas, auf das man keine Antwort hat und so füllt man dann in diese Wissenslücke mit Geistwesen der Sorte Gott. Das ist auch keine Suche von Atheisten nach Gott, daß ist ein Stopfen von Erklärungslücken mit ausgedachten Göttern. 

Peinlicher gehts wirklich nicht.  

0
Lazybear 31.07.2017, 19:11

es gibt auch kinderschänder, die in kindergärten angestellt sind, irgendwo auf der welt, aber es sind ausnahmen!

0
MatthiasHerz 31.07.2017, 19:31

Du führst zwei Beiträge eines christlichen Senders auf, um zu beweisen, dass manche Atheisten nach Gott suchen?

Jemand, der Gott sucht, ist kein Atheist.

2
Lazybear 31.07.2017, 19:54

@mathiasherz, da hätte ich auch drauf kommen können, habe die links nicht geschaut! lg

0

Die stärksten Waffen gegen jeden Fundamentalismus sind Liebe, Freundlichkeit und Verzeihen.

Ob man diese Eigenschaften hat hängt von der Bewusstheit eines Menschen ab.

Atheisten sind von der Liebe nicht ausgeschlossen.

Ein liebevoller Atheist ist mir lieber und bewirkt mehr Aussöhnungen zwischen unterschiedlichen Kulturen, als ein kämpferischer Christ.

Richard30 31.07.2017, 18:18

Naja aber du kannst einen Selbstmordattentäter nicht mit Liebe davon abhalten. Es ist also schon Gewalt notwendig. Auch musst du dir überlegen, das es genug Leute gibt die bewusst und absichtlich fundamentalisten Heranzüchten, weil sie eben ihren willen durchdrücken wollen, koste es was wolle. Auch diesen Menschen kann man nicht mit Liebe entgegenkommen, sie würden das als schwäche ansehen.

Aber dennoch ist das schon irgendwie richtig, man muss da, wo es geht, Liebe und sowas einsetzen und Gewalt nur wenns garnicht anders geht.

1
Chinama 31.07.2017, 18:32

Du hast es erfasst❣️

0
teafferman 31.07.2017, 20:09
@Chinama

Doch, Richard, haben wir in jungen Jahren. Wir haben uns eben nicht hinter faulen Ausreden versteckt. Wir haben es wenigstens versucht. Das eine und das andere für solche Aktionen angeschaffte Material liegt nun irgendwo da, wo Wasser auch in hundert Jahren noch drüber sein wird. 

0

Der Dschihad ist nicht atheistisch, sondern muslimisch.

Das Thema "Christliche Werte" ist komplex. Um es kurz zu machen: Werte sind nicht gut, nur weil irgendeine christliche Gemeinschaft sie zu ihren christlichen Werten macht.

Das Vorgehen gegen den islamistischen Fanatismus bedarf der Bündelung aller Kräfte.

Wieder hast du ein Problem mit dem Islam, nicht mit Atheismus.

Können atheistische Überzeugungen mit ihren stereotypen Antworten dabei hilfreich sein?

Stereotype Antworten sind kein essenzieller Bestandteil von  Atheismus. Und genauso gut könntest du fragen: Können wir uns das Christentum mit seinen stereotypen Antworten noch leisten?

Und wenn nicht, was dann? Man kann Atheismus oder das Christentum oder den Islam nicht einfach friedlich auslöschen.

Islamisten sind ganz offensichtlich keine Atheisten. Ich habe bisher noch nie von atheistischen Terroristen gehört, sehr wohl aber von islamistischen und christlichen Terroristen. Können wir uns Religion leisten, oder wäre eine atheistisch humanistische Welt nicht eine bessere Welt?

Es steht doch jedem Menschen frei, einer chtistlichen Gemeinde beizutreten.

In der Stadt, in der ich lebe, gibt es 4 oder 5 verschiedene Gemeinden (und ich lebe in einer überwiegend atheistisch gepägten Gegend) und die freuen sich über Neuzugänge. Ansprechpartner gäb es genügend.

Wenn diese aber den jungen Menschen nicht das bieten, was diese suchen, da können doch Atheisten nichts für.

 Bei den hirnverbrannten Dschihadisten haben Christen und Juden grade noch so eine Daseinsberechtigung. Man lässt sie am Leben wenn sie eine Schutzsteuer zahlen. Atheisten dagegen haben keine Chance. Das sind von vornherein Todeskandidaten. Diese Extremisten die einen weltweiten Gottesstaat anstreben,  werden aber weder auf die einen noch auf die anderen hören. 

Ah, schon wieder jemand, der glaubt, dass man mit Gebeten die bösen Terroristen besiegen kann, hm?

Es sind mit Sicherheit nicht die Atheisten, die versagen, dass Menschen sich dem Dschihad anschließen. Warum wenden sich diese Menschen denn von den heimischen Religionen ab? Doch wohl, weil sie hier keine Unterstützung in ihren Glaubensfragen finden, oder? Und das uns Atheisten in die Schuhe schieben zu wollen, setzt nun wirklich dem Fass die Krone auf.

Wahrscheinlich sind wir auch Schuld am ganzen Elend dieser Welt, angefangen beim ersten Menschen, der vom Baum auf die Erde herabstieg.

Abahatchi 31.07.2017, 22:23

Wahrscheinlich sind wir auch Schuld am ganzen Elend dieser Welt, angefangen beim ersten Menschen, der vom Baum auf die Erde herabstieg.

Jetzt, weil Du gerade schriftlich darauf hingewiesen hast und ich mir es recht überlege.... Sind wir nicht auch schuld daran, dasz zuvor die Saurier ausgestorben sind?

0
profanity 31.07.2017, 22:51
@Abahatchi

Ohja *koppklatsch*, natürlich!!! Wir haben ja dank unserer atheistischen Wissenschaft den Kometen so gelenkt, dass er exakt die Erde getroffen hat und alle Saurier ausgelöscht hat. Aber..., wenn wir das können, müssten wir doch eigentlich Gott sein, oder? :D

0
Abahatchi 01.08.2017, 15:02
@profanity

den Kometen so gelenkt,

Ach, war ich also dann doch nicht Schuld am Aussterben der Saurier. Ich dachte schon, es hätte an mir gelegen, weil ich die Arche nicht grosz genug baute und die armen Viecher nicht mehr mit rein paszten und ersoffen sind. 

Man, da kann ich ja noch einmal durchatmen und die Sache mit dem Kometen war also auf Deinem Mist gewachsen. Na dann mal viel Spasz, wie Du das dem Chefgott Zeus schonend beibringst.

0
profanity 01.08.2017, 15:04
@Abahatchi

Chefgott Zeus? Hallo? Das ist mein Sohn, ich bin Chronos, ich hab den Bengel damals ausgekotzt, weil er einfach Sch*** geschmeckt hat...

0

Christliche Werte werden belächelt? Schau mal ins Grundgesetz, da findest du die für ein friedliches Zusammenleben am wichtigsten der 10 Gebote. Nur, dass du "Mutter & Vater ehren" sollst und alle Gebote, die diesen einen Gott/diese eine Religion betreffen ("Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben, neben mir." und "Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen.") sind dort nicht verankert.

Außerdem glauben immer noch über 60% der Deutschen an einen Gott.

Religionen, gleich ob Christen, Moslems oder sonstig sind nicht koalitionsfähig.
Insoweit währt die Auseinandersetzung zwischen Christen und Islam schon ein paar tausend Jahre und wird nicht ausgerechnet heutigen Tages zu befrieden sein.

Dafür oder dagegen können auch Atheisten nichts ausrichten, sind jedoch eher der neutrale Dritte.

Dass die Islamis gerade nackig aus dem Kaftan springen, daran ist der christliche Westen nicht wirklich unschuldig.

Was genau soll daraus werden "alle Kräfte bündeln"?
Eine chritliche Diktatur über Moslems?

https://www.amazon.de/Im-Dialog-Die-abrahamitischen-Religionen/dp/0692388117/ref=sr_1_18?s=books&ie=UTF8&qid=1501522642&sr=1-18&keywords=soisses



Wieso? Es ist doch nicht so, dass es nur noch Atheismus und keine christlichen Ansprechpartner gibt. Die scheinen aber wohl völlig zu versagen, junge Leute vom Dschihad abzuhalten.

Hallo 14. Juni, Wir leben in einer Gesellschaft, in der als "Wert" leider eigentlich nur noch Geld zählt. Moralische Gründe werden sogar meistens vorgeschoben, um kriegerische Handlungen zu rechtfertigen, dabei geht es in Wahrheit fast immer um finanzielle und wirtschaftliche Interessen. Vor allem in den Medien, welche gegen Bezahlung die Meinungen der Industrie oder von Lobbyverbänden verbreiten, werden Religionen oft diskriminiert. Religionen sind ja auch nicht wirtschaftsfördernd, denn Menschen, die aufgrund ihrer Religion in sich selbst ruhen, mit wenig materiellen Dingen zufrieden sind, kaufen natürlich nicht so viel wie Menschen, die ihre innere Leere mit Alkohol, Tabletten oder anderen Drogen betäuben oder die diese Leere mit einem Anhäufen von teueren Besitztümern überdecken wollen. Leisten könne wir uns das eigentlich nicht. Aber solange die Menschen das nicht erkennen, wird sich diese Situation sicher nicht ändern.

TroIIinger 01.08.2017, 00:10

Religionen sind ja auch nicht wirtschaftsfördernd, denn Menschen, die aufgrund ihrer Religion in sich selbst ruhen, mit wenig materiellen Dingen zufrieden sind, kaufen natürlich nicht so viel wie Menschen, die ihre innere Leere mit Alkohol, Tabletten oder anderen Drogen betäuben oder die diese Leere mit einem Anhäufen von teueren Besitztümern überdecken wollen.

Und ich denke gerade an goldverzierte Gotteshäuser und das vermögen, das die diversen Religionen angehäuft haben, während es immer noch Menschen gibt, die verrecken, weil sie nichts zu Futtern haben.

2

Können wir uns um Gottes willen den Atheismus in Deutschland noch leisten?

Der Atheismus kostet Deutschland nicht, was man von den Kirchen leider nicht sagen kann.
Die Kirchen bekommen aus Steuermitteln des Staates um die 400 Millionen Euro pro Jahr.

LG Lazarius

Was schwebt dir denn als Lösung vor? Ein Staat ganz ähnlich wie der Iran, nur mit christlichem Vorzeichen? Eine christliche Diktatur? Indoktrination der Kinder in der Schule? Sollen wir die Evolutionstheorie begraben und jeden ins Gefängnis werfen, der gegen die Glaubensdoktrien verstößt? Sollen wir die Scheiterhaufen für die Ungläubigen wieder anfachen? 

Atheismus hat keine stereotypen Antworten...

Atheismus beantwort exakt eine einzige Frage. Diese Frage lautet "Glaubst du an Gott?". Die Antwort eines Atheisten lautet darauf: "Nein.". Das wars ...

Nein. Atheismus ist nicht hilfreich, weil man daraus nichts ableiten kann. Es ist eine Position die man aus dem methodischen Naturalismus und Skeptizismus erlangen kann.

Letzendlich hilft nur Aufklärung und Bildung.

Warum willst du Atheisten in deine religiösen problemen mit hineinziehen?? Wenn es deine Einung dazu ist steh dazu, lass aber andere damit in ruhe

Was möchtest Du wissen?