Können wir Deutsche froh sein, dass der afd-Irrsinn an uns abprallt und wir uns nicht mit so fürchterlichen Zustände wie in Usa oder Brasilien abgeben müssen?

13 Antworten

Anhand der Corona-Proteste sieht man ja, wie groß der harte Kern der tatsächlichen "Spinner" in Deutschland wirklich ist.

In Berlin hatten sich rund 20.000 Menschen mit Protest-Plakaten gegen die "Merkel-Diktatur", Bill-Gates und 5G-Internet versammelt. Die AfD unterstützt das und zum Teil sind es eben der selbe Teil der Bevölkerung, die auch "Umvolkung", Klimaleugnung und ähnliche Parolen der AfD unterstützen.

Das sind auf die Gesamtbevölkerung etwa 0,02%.

Der durchschnittliche Grad der Allgemeinbildung ist in Deutschland eben doch etwas gehobener.

Waren das nicht 1.35 Millionen, die demonstriert haben? Haben zumindest die Veranstalter behauptet und das mit einem Bild von der Berliner Loveparade "bewiesen".

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Auf jeden Fall. Man sieht ja gerade an der weltweiten Entwicklung das Rechtspopulisten außer gilft und Galle zu spucken nichts können.

Ja, ich feiere das gerade mit einem frischen Bier aus dem Kühli.

Die sind untendurch. Bis auf den kläglichen Rest...

Froh sein kann Deutschland, dass die AfD aktuell zu schwach ist, um wirklich mitsprechen zu können.

Das mit dem "Abprallen" würde ich so nicht formulieren - wäre das richtig, hätte die Partei nie genug Wähler erziehlt, um in den Bundestag einzuziehen.

Praktisch wäre, wenn man in Zukunft etwas darauf schaut, dass die Partei nicht wieder einen Schub bekommt und sich jetzt nicht auf den vielleicht etwas rückläufigen AfD-Zahlen ausruht. Meiner Meinnug nach wäre es fahrlässig, die AfD jetzt schon gedanklich ins Abseits zu schiessen. DIE geben bestimmt nicht auf.

Ich denke ja, dass es die afd zerreißen wird.

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@Kleidchen2

Wenn sich das Problem damit in Luft auflöst, haben alle gewonnen.

Ich sehe darin dann aber ein anderes Problem: Die Geschichte hat gezeigt, dass ein solches "Zerreissen" noch mehr Probleme bieten kann, weil mindestens ein Spitter davon noch giftiger wiegt als die alte, einheitliche Fraktion. Gewinnen DIE dann wieder an Masse, dnan ist das Problem noch grösser als zuvor. Und das kann durchaus geschehen - die AfD als solches hat's ja auch irgendwie hingekriegt.

Meiner Meinung sind die anderen Parteien hier gefragt: Nicht diffamierend gegen die AfD-Wähler schiessen, sondern versuchen, sie wieder abzuholen. Kriegt man das hin, dann schwächt man nicht nur die AfD, sondern stärkt die anderen Parteien mit neuen Mitgliedern. Bedeutet natürlich viel Arbeit... Und derer will sich irgendwie keiner richtig annehmen.

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@SarahSchweiz

Hmm. Also den gemäßigten Teil kann man vielleicht abholen. Die braunen Teile sehe ich da sehr viel hoffnungsloser und finde, dass die eine klare Ansage brauchen.

Auf keinen Fall irgendwelche Anbiederei an den rechten Rand. Das ist die letzten Jahre auch ins Auge gegangen.

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@Kleidchen2

Jap. Mir gehts dabei nur um die Rechnung: Verliert die AfD beispielsweise 100 Personen, die sich da für keine andere Partei mehr entschliessen, dann liegen andere Parteien im Vergleich eben diese 100 abgezogenen Personen wieder vorn. GEHEN diese 100 Personen dann auch noch zu den anderen Parteien, dann ist die Differenz bereits bei 200 Stimmen. Die einen verlieren 100, die Masse der anderen gewinnt die 100. Aber eben: Man müsste dann die "Umdenker" nicht zur zum Weggang aus der AfD bewegen können, sondern auch zum "Hingang" in eine gemässigte Partei.

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Heilfroh!

Nicht auszudenken, wenn die was zu sagen gehabt hätten, als es darum ging, den Kollaps des Gesundheitssystems zu verhindern.

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