Können Symptome einer Psychose bei einem Trauma und Stress auftreten?

3 Antworten

Ja, Traumata und immenser psychischer Stress können solche Symptome kurzzeitig auslösen. Sie MÜSSEN es sogar fast, weil es sonst nicht zu verarbeiten oder gar zu verstehen und auszuhalten ist, dass eine Mutter sich so verhält. Sogar eine Depression kann so schlimm sein, dass die Symptome psychotisch werden.

Ich verstehe aber nicht, weshalb deine Psychologin (Therapeutin?), sagt, sie denkt, dass du keine Hilfe brauchst? Sie hilft dir doch, deshalb bist du doch dort, oder? Meint sie, du brauchst keine Therapie?

Im Internet findest du viele Informationen zu PTBS, insbesondere Entwicklungstrauma und Emotionalem Missbrauch. Recherchier da mal ein wenig und dir wird vielleicht einiges klar werden.

Ich glaube meine Psychologien meinte das im Sinne von meiner Angst verrückt zu werden. Ich will gerne mehr darüber lernen aber das Internet kommt mir bei Krankheiten nicht Vertrauens voll vor. Danke :’)

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@Snowy989

Ah, okay. Ein wirklich psychotischer Mensch fühlt sich in der Regel nicht verrückt. Ja, die Angst verrückt zu werden kann schlimm sein und du hast Recht, da sollte man tatsächlich vielleicht nicht zu viel im Internet querlesen. Es kommt halt immer drauf an. Es gibt viele gute Seiten, aber jeder Laie kann natürlich auch alles schreiben.

Du kannst auch Bücher lesen. Z.B. Peter Levine ist ganz gut, Dami Charf ist klasse und Bessel van der Kolk. Alles Gute dir!

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@Piratin82

Ich werd mir die Bücher angucken. Danke für die Hilfe!!

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Momentan bist Du ja in den USA und weit weg von deiner Mutter, der Du angeblich hilfst...

August 2017 habe ich mich für den Austausch gemeldet. Dezember 2017 ist das alles passiert. März 2018 war ich in Therapie. Im August 2018 bin ich dann ins Ausland geflogen und habe diese Frage gestellt, weil ich mich zurück an Anfang dieses Jahres erinnert habe und geholfen habe ich ihr vor meinem Austausch. Uns geht es beiden jetzt besser Danke der Nachfrage.

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Schizophrene Freundin in Anfangsphase einer Psychose, wie reagieren?

Hallo,

meine Freundin ist schizophren und es bildet sich bei ihr gerade wieder eine Psychose, ausgelöst durch Stress-Situationen in einem Praktikum. Es wurden zwei ihrer dortigen Arbeiten vom Chef scharf kritisiert und ihr aufgrunddessen neue Aufgaben zugeteilt, wobei sie dort auf eine Festanstellung gehofft hatte. Überhaupt sieht ihre berufliche Situation nicht gut aus, von daher ist soetwas schon ein herber Rückschlag für sie, auch gerade weil ihr Karriere sehr wichtig ist, sie ihre Möglichkeiten aber bisher aufgrund ihrer Krankheit nicht realisieren konnte.

Jedenfalls hört sie seit Donnerstag (am Mittwoch kam die letzte Kritik von ihrem Chef) wieder ihre eigenen Gedanken und vermehrt Stimmen, die sie dazu auffordern, Mathematik zu lernen und andere Stimmen, die ihr wieder sagen, dass sie das so oder so nicht schafft und zu dumm dafür ist (die Stimme ihrer Mutter). Optische Halluzinationen hat sie noch nicht, aber es könnte im Verlauf der Psychose passieren, dass sie den Mann auch sieht, der sie dazu auffordert, Mathematik zu lernen. Sie geht am Montag zum Psychiater um eventuell stärkere Medikamente zu nehmen.

Meine Frage ist, ob man die Psychose jetzt noch abwenden kann oder ob es dafür schon zu spät ist? Was sollte ich als ihr Freund denn machen? Ich habe schon einiges darüber gelesen, z.B. dass Entspannungsübungen, um den Stress zu reduzieren, jetzt nicht mehr ratsam sind, bzw. es dafür schon zu spät ist.

Danke

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